Andere Methoden zur Reinigung und Tonisierung neben dem Ölziehen

Was das Ölziehen auszeichnet, ist seine unkomplizier­te Handhabung. Jeder kann es zu Hause praktizieren und braucht dazu im einfachsten Fall nicht mehr als eine Fla­sche Sonnenblumenöl aus dem Supermarkt. Dennoch kann man mit dem Ölziehen viel für seine Gesundheit bewirken. Die Reinhaltung der Flüssigkeit des interzellulären Raumes ist eine der wichtigsten Aufgaben des Körpers, denn nur so können Stoffwechselprozesse reibungslos ablaufen und de­ren Nebenprodukte abgebaut und ausgeschieden werden. Ein Übermaß an Schlacken verstopft die Filter der Ausschei­dungsorgane; Giftstoffe stauen sich daraufhin im Gewebe und lagern sich in den Gelenken ab.

Um die Kraft des Organismus zu stärken, sich sowohl von Stoffwechselschlacken als auch von den von außen in den Körper eingedrungenen Toxinen zu reinigen, stehen verschiedene Kuren, Anwendungen und Diäten zur Wahl, zum Beispiel verschiedene Formen des Heilfastens oder der Darmsanierung. An dieser Stelle sollen ergänzende Hinwei­se auf Methoden zur Reinigung des Körpers und Mobilisie­rung des Stoffwechsels gegeben werden, die ähnlich wie das Ölziehen zu Hause durchgeführt werden können, keiner besonderen Vorbereitung bedürfen und die sich vor allem zur vorbeugenden Gesundheitspflege eignen.

Zunge schaben

Wie schon mehrfach erwähnt, ist die Zunge in der tradi­tionellen östlichen Medizin ein wichtiger Indikator für den Gesundheitszustand eines Menschen. An Form und Farbe der Zunge kann zum Beispiel ein in der Traditionellen Chi­nesischen Medizin ausgebildeter Arzt eine exakte Diagnose stellen.

Sicher haben auch Sie beobachtet, dass sich je nach kör­perlicher Verfassung der Zungenbelag verändert. Vor allem über Nacht sammeln sich auf der Zunge Körperausschei­dungen. Um sich diese Abfälle des Stoffwechsels nicht bei nächster Gelegenheit wieder einzuverleiben, ist es sinnvoll, morgens den Zungenbelag zu entfernen. Sie können dies am besten vor dem Ölziehen mit Hilfe beispielsweise einer Zahnbürste tun. Schaben Sie den Belag vorsichtig von hin­ten nach vorn ab.

Gerade in Zeiten, in denen Sie auf das Ölziehen verzich­ten, kann das Zungeschaben ein wichtiger Bestandteil Ihrer Morgentoilette sein, um den Körper von Giftstoffen zu be­freien und widerstandsfähiger zu machen.

Nase reinigen

Bei den meisten Menschen sind die mit den Nasenhöhlen verbundenen Nasennebenhöhlen (Kieferhöhlen, Stirnhöh­len, Siebbeinhöhlen) aufgrund falscher Ernährung, zu wenig Flüssigkeitszufuhr oder falscher Behandlung von In­fektionen mehr oder weniger stark verschleimt. Mit Hilfe des Ölziehens gelingt es oftmals, die verstopften Nasenne­benhöhlen zu öffnen und den Schleim abfließen zu lassen. Da diese Kopfhöhlen die Aufgabe haben, das Gewicht des Schädels zu mindern, stellt sich sofort ein leichtes, freies Gefühl ein, wenn die Ölzieh-Kur wirksam wird.

In den beiden Nasenhöhlen wird die eingeatmete Luft durch kleine Härchen und die Schleimhaut, mit der sie – wie auch die Nasennebenhöhlen – ausgekleidet ist, von Staub­teilchen und Bakterien gereinigt, erwärmt und befeuchtet. Um die Nasenschleimhaut bei dieser wichtigen Aufgabe zu unterstützen, können Sie jeweils eine Nasenhöhle mit Salzwasser spülen. Dazu lösen Sie in einem Glas kaltem Wasser knapp einen Teelöffel Meersalz auf. Geben Sie etwas von dem Salzwasser in die hohle Hand, und ziehen Sie es vorsichtig in einem Nasenloch hoch. Halten Sie dabei das andere Nasenloch zu. Schnäuzen Sie das Wasser samt darin gelöstem Schleim wieder aus. Sie können das Wasser auch im Rachen herunterlaufen lassen und es dann ausspucken. Gehen Sie behutsam vor.

Eine weitere praktische Möglichkeit ist die LOTA-Nasen-dusche (in der Apotheke erhältlich), ein speziell geformter Glasbehälter, mit dem sich Nasenspülungen noch viel ein­facher und sehr effizient durchführen lassen. Neben dem Ölziehen hat sich diese Methode der Nasen­reinigung vor allem bewährt, um die Luftwege gegenüber Erkältungskrankheiten widerstandsfähig zu machen.

 Heißes Wasser trinken

Kaum eine andere Methode ist so einfach und doch so wir­kungsvoll, um den Stoffwechsel anzukurbeln, den Körper zu reinigen und einen heilsamen Impuls auf den gesamten Organismus auszuüben, wie das schluckweise Trinken von heißem Wasser. Alles, was Sie brauchen, ist Leitungswasser von guter Qualität oder ein stilles mineralstoffarmes Wasser. Kochen Sie morgens etwa einen Topf voll Wasser mindestens zehn Minuten lang und füllen das Wasser dann in eine Thermoskanne. Trinken Sie tagsüber davon jede halbe oder volle Stunde ein paar Schlucke. Sie können erleben, dass durch diese einfache Trinkkur – vor allem auch in Verbindung mit dem Ölziehen – ver­schiedenste Gesundheitsstörungen kuriert werden.

Ganzkörpermassagen

Die Haut ist eines der wichtigsten Entgiftungsorgane des Menschen und ein Spiegel der seelischen und körperlichen Befindlichkeit. Als Körperhülle dient sie gleichzeitig der Abgrenzung und der Kontaktaufnahme. Um die Haut bei ihrer Aufgabe der Entgiftung des Körpers und Abwehr von Krankheitserregern zu unterstützen, bieten sich verschiede­ne Massagemethoden an.

• In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird bei­spielsweise die Klopfmassage verwendet. Dazu klopfen Sie mit der flachen Hand den ganzen Körper leicht von oben bis unten ab. Gehen Sie jedoch in der Nierenge­gend sehr behutsam vor. Sie können diese stimulierende Massage auch bekleidet durchführen.

• Eine ähnlich tonisierende Wirkung hat die Bürstenmas­sage. Bürsten Sie, bevor Sie sich morgens duschen, Ihren ganzen Körper ab. Durch diese Massage wird über die feinen Nervenendigungen der Hautstoffwechsel ange­regt. Sie können mit dem rechten Fuß und Bein begin­nen, sich dann den linken Fuß und das linke Bein vor­nehmen, mit dem rechten Arm fortfahren usw. Wichtig ist, stets in Herzrichtung zu bürsten.

• Im Ayurveda wird das Einreiben des Körpers mit Sesamöl empfohlen, unter anderem, um die Abwehrkraft der Haut zu stärken und ein gesundes Hautmilieu herzustel­len. Zu diesem Zweck benutzen Sie am besten ein ferti­ges, mit ayurvedischen Kräutern versetztes Sesamöl, oder Sie erhitzen kaltgepresstes Sesamöl aus dem Reformhaus. Massieren Sie das Öl sparsam zuerst an Ohren und Gesicht ein, und wandern Sie dann den Kör­per hinunter. Massieren Sie die Schulter-, Ellbogen- und Handgelenke und den Oberkörper mit kreisenden Bewe­gungen und die Ober- und Unterarme mit auf- und ab­streichenden Bewegungen. Verfahren Sie ebenso bei den Beinen. Vergessen Sie ganz zum Schluss nicht, auch die Füße zu bearbeiten. Das Öl lassen Sie dann einige Mi­nuten in die Haut einziehen und stellen sich erst danach unter die Dusche oder nehmen ein Bad und waschen sich wie gewohnt mit Seife. Ein feiner Schutzfilm aus Öl bleibt auf Ihrer Haut erhalten. Dr. Ernst Schrott, der in seinem Buch “Ayurveda für jeden Tag” diese Ölmassage und ihre Heilwirkungen ausführlich beschreibt, weist darauf hin, dass Frauen während der ersten drei Tage der Periode auf eine Ganzkörpermassage mit Sesamöl verzichten sollten.

Eine Ganzkörpermassage der feinstofflichen Art können Sie mit Hilfe der Pomander und Quintessenzen von Aura-Soma vornehmen. Beide Substanzen sind eine duftende Mischung aus Kristall-, Pflanzen- und Farbessenzen, die in einem be­sonderen Verfahren energetisiert wurden. Sie eignen sich zum Glätten und Reinigen der Aura, die den physischen Kör­per eines jeden Lebewesens umhüllt. Vor allem nach einer Reinigungsprozedur wie dem Ölziehen, aber auch während Fastenkuren und nach intensiven (psycho-)therapeutischen Sitzungen ist es besonders unterstützend, sich eine klärende und Schutz gebende Aura-Massage zu gönnen.

Da Weiß die geeignetste Schwingung für Reinigung ist, sollten Sie für eine feinstoffliche Ganzkörpermassage zum weißen Pomander von Aura-Soma greifen. Geeignet ist auch die bergkristallklare Quintessenz Serapis Bey.

Für die Massage geben Sie einige Tropfen der jeweiligen Essenz in Ihre Handfläche, verreiben sie kurz und lassen dann deren Duft und energetische Botschaften mit Hilfe von fächelnden Handbewegungen in die Aura einströmen. Sie können auch mit glättenden Bewegungen in etwa dreißig bis fünfzig Zentimeter Abstand über Ihren Körper streichen.