Apfelessig für unsere Gesundheit

Apfelessig wird Ihren Stoffwechsel ankurbeln

Hans Adolf Krebs, der 1953 den Nobelpreis für die Erforschung des Zitronensäurezyklus im menschlichen Körper erhielt, hat erkannt, dass unser Stoffwechsel ohne Essigsäure nicht funktionieren würde. Fast alle Stoffwechselvorgänge, z.B. die chemische Umwandlung von Nah­rung in körpereigene Stoffe, bringen als Zwischenprodukt Essigsäure hervor. Ohne die Mitwirkung von Essigsäure könnten wir beispiels­weise weder Fette noch Kohlenhydrate verdauen und somit gar nicht leben. Bis zu 100 Gramm Essigsäure pro Tag benötigt ein Mensch für all seine Stoffwechselvorgänge.

Essig bringt unseren Stoffwechsel erst richtig in Schwung. Die regel­mäßige Einnahme von Essig kurbelt unsere Verdauung an und hilft, die mit der Nahrung aufgenommenen Fettsäuren besser zu verwerten und die Energiegewinnung aus Kohlenhydraten (Zucker, Stärke) zu er­leichtern.

Essig regt den Speichelfluss an

Die stoffwechselanregende Wirkung von Apfelessig spürt man schon auf der Zunge. Der saure Essiggeschmack lässt einem regelrecht das Wasser im Mund zusammenlaufen, was nichts anderes bedeutet, als dass ver­mehrt Speichel produziert wird.

Der Speichel hat zwei wichtige Aufgaben, und seine Bedeutung für die gesamte Verdauungsarbeit wird oftmals unterschätzt. Speichel soll die Nahrung verflüssigen, damit sie leichter durch unseren Verdauungs­trakt gleiten kann. Und Speichel enthält Amylasen, das sind Enzyme, die schon im Mund beginnen, Stärke in ihre Bausteine, in sogenannte Einfachzucker, zu zerlegen. Nur in Form von Einfachzuckern kann der Dünndarm die Stärke aufnehmen und dem übrigen Organismus zu­führen. Der wichtigste Einfachzucker ist Traubenzucker (Glukose). Oh­ne Traubenzucker könnten wir nicht leben. Traubenzucker liefert die Energie, die wir für unsere Körperfunktionen brauchen. Wer lange kaut und die Nahrung richtig einspeichelt, tut sich also wirklich etwas Gutes. Und wer darüber hinaus die Speichelproduktion durch etwas Essig vor dem Essen oder in den Speisen anregt, hilft dem Körper bei der Verwertung von stärkehaltigen Lebensmitteln wie Brot, Mehl, Kar­toffeln, Mais oder Reis.

Richtige Kochsalzversorgung

Nach heutigem Wissen ist zu viel Kochsalz (Natriumchlorid) eindeutig schädlich für den Menschen. U. a. bindet es, im Übermaß genossen, zu viel Wasser im Organismus, behindert damit die Entgiftungsarbeit des. Körpers und kann insbesondere bei älteren Menschen den Blutdruck gefährlich erhöhen. Nun zeigen aber Erfahrungsberichte, dass mit Apfelessiggaben über ein, zwei Monate hinweg beispielsweise »knarzende Gelenke« wieder reibungslos funktionieren. Eine mögliche Erklärung für das Knarzen wurde in einem Mangel an kleinsten Dosen von Koch- salz im Organismus gefunden.

Da tut sich natürlich ein Widerspruch auf. Die meisten essen zu viel Kochsalz (einige Gramm pro Tag wären mehr als genug), und trotzdem haben sie dieses Gelenkproblem. Die Auflösung dieses Wiederspruchs formulierte Cyril Scott: »Salz in isolierter Form hat eine völlig andere Wirkung als Salz, das in Verbindung mit anderen Mineralien in ausge­wogener Dosis, so wie es die Natur liefert, zugeführt wird. Daher, so unglaublich das klingen mag, kann ein Mensch an Salzmangel leiden, während er Salz in großen Mengen zu sich nimmt. «

Die Mischung ist entscheidend

Über viele einzelne Inhaltsstoffe im Apfelessig liegen wissenschaftli­che Untersuchungen vor. Worauf es aber ankommt, ist, eine natürliche Mischung von Mineralien, Spurenelementen, Vitaminen und anderen Inhaltsstoffen in unserer Nahrung zu beachten. Eine optimale Mi­schung scheint aller Erfahrung nach im Apfelessig und in mit Apfel­essig gewürzten Speisen gegeben zu sein. Das Kochsalz, das wir auf diese Weise zu uns nehmen, ist uns offensichtlich wesentlich zuträg­licher als reines Tafelsalz.