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Apfelessig und die menschliche Verdauung

Verdauungsstörungen

»Alles Übel wohnt im Darm«, wusste schon der griechische Arzt Hippokrates vor beinahe 2500 Jahren. Oder andersherum: Ein gesun­des Darmmilieu ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für gute Gesundheit. Aber dadurch, dass wir zu schnell, zu oft und zu viel essen, insbesondere abends, überfordern wir unseren Darm. Die Peristaltik (die Eigenbewegung des Darms) wird geschwächt, es kommt zu schäd­lichen Ablagerungen an den Darmwänden, zu Darmträgheit und zu ungesunder Darmfäulnis.

Nahrung, die spätabends aufgenommen wird, bleibt über Nacht un­verdaut liegen und fault und gärt im Darm. Wenn der Stuhl stark riecht, deutet das fast immer auf Fäulnisbakterien im Darm hin. Nehmen die Gärungsgifte im Darm überhand, so kann es zur sogenannten intestinalen Autointoxikation, zur schleichenden Selbst­vergiftung des Körpers, kommen. Über das Blut werden die Giftstoffe dann auf den gesamten Organismus verteilt.

Wird diese Situation zum Dauerzustand, wird sich mit der Zeit das All­gemeinbefinden verschlechtern, und die körpereigenen Abwehrkräfte werden geschwächt. In der Folge kann es zu vielerlei Krankheiten kommen, die ursächlich auf ein überfordertes Vedauungssystem bzw. Giftstoffe im Darm zurückgehen.

 

So wirkt Apfelessig im Darm

► Er schützt vor Infektionen

► Er vernichtet Fäulnisbakterien

► Er sorgt für ein gesundes Darmmilieu

► Er unterstützt die Entgiftungs­arbeit der Leber

► Er regt die Peristaltik (die Muskelaktivität des Darms) an

Mittel gegen Darmfäulnis

Die Darmfäulnis wird verhindert, wenn Sie ein- bis dreimal täglich das Apfelessiggetränk trinken.

Das sollten Sie außerdem gegen Darmfäulnis tun:

► Essen Sie nicht zu spät abends

► Verlegen Sie Ihre Hauptmahlzeit auf einen früheren Zeitpunkt

► Lassen Sie das Abendessen gelegentlich ganz ausfallen, oder neh­men Sie nur ein trockenes Brötchen und etwas Tee zu sich Abhilfe bei leichtem Durchfall

Es ist bekannt, dass gegen Durchfall (nicht infektiösen Darmkatarrh) rohe geriebene Äpfel verordnet werden. Auch Apfelessig hat sich bei leichtem Durchfall gut bewährt.

Anwendung: Trinken Sie bei leichtem Durchfall bis zu sechsmal täg­lich 1 Glas Wasser mit 1 TL Apfelessig in kleinen Schlucken.

Durchfall, der durch eine Dünndarmentzündung, Darminfektion oder schwere Lebensmittel­vergiftung hervorgerufen wurde, muss ärztlich behandelt werden. Suchen Sie daher den Arzt auf, wenn der Durchfall länger als zwei Tage andauert, mit Schleim oder Blut durchsetzt ist, mit Fieber und/oder Bauchkrämpfen einhergeht.

Verdauungsstörungen durch verdorbene Lebensmittel

Vielleicht ist Ihnen so etwas auch schon einmal passiert: Sie waren im fernen Ausland, in Asien, Afrika oder Lateinamerika, und achteten peinlich genau darauf, nichts zu verzehren, was mit Wasser in Be­rührung gekommen ist. Denn Wasser in diesen Breiten kann ungewohnte Krankheitskeime enthalten und Durchfall und Magenkrämpfe hervorrufen. Sie essen daher nur Obst, das eine Schale hat, verzichten auf frischen Salat, der mit Wasser gewaschen wurde, und machen Ihr Zahnputzwasser chemisch keimfrei. Dann, an einem heißen Tag, gönnen Sie sich an irgendeiner Getränkebude in einem unbedachten Augenblick ein Glas Cola, eisgekühlt, leeren es in einem Zug, bis nur noch die Eiswürfel im Glas klimpern. Die Eiswürfel? Schon kann es passiert sein. Damit Ihr Aufenthalt nicht durch Magenbeschwerden und Durchfall vermiest wird, sollten Sie sofort etwas gegen die Infekti­onsgefahr unternehmen.

Vorsichtsmaßnahme gegen Darminfektionen

Wenn Sie etwas verzehrt oder getrunken haben, von dem Sie glauben, dass es verdorben sein könnte, und Sie sich möglicherweise mit Krank­heitserregern infiziert haben, trinken Sie ein Glas Mineralwasser mit 2 TL Obstessig.

Die Infektionsgefahr ist besonders zu beachten:

Bei Speisen wie Fisch und Meeresfrüchten

► Bei Eiern, Geflügel, Eis etc.

► Bei verseuchtem Wasser

► Bei ungewohnten Speisen im Ausland

Wenn Sie den Eindruck haben, dass eine Speise oder ein Getränk nicht einwandfrei ist, werden Sie normalerweise darauf verzichten. Wenn das aber nicht möglich sein sollte, dann trinken Sie vor dem Essen die Apfelessigmixtur.

Bei leichter Nahrungsmittelvergiftung

Wenn Sie die Vorsorgemaßnahmen übersehen haben und es aufgrund verdorbener Nahrungsmittel doch einmal zu leichtem Durchfall, Magenkrämpfen und zu Erbrechen (womöglich auch zu mehreren Sym­ptomen auf einmal) kommt, können Sie wiederum Apfelessig einset­zen. Denn Apfelessig zerstört schädliche Bakterien in den Verdauungs­organen. Er entgiftet und wirkt antibakteriell.

Tetesept Verdauungs-Kapseln, 40er

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