Aphten (Mundgeschwüre) mit Zitronen behandeln

Ursachen und Beschwerden

Aphten sind kleine, ovale Geschwüre auf der Mundschleimhaut, die im ganzen Bereich der Mundhöhle und auf der Zunge auftreten kön­nen. In der Mitte sind sie meistens leicht bis stark gräulich, der äußere Rand ist von einem roten Ring umgeben. Statistisch hat jeder Fünfte zumindest einmal im Leben mit Aphten zu tun, meistens treten sie jedoch zwischen dem 10. und 40. Lebensjahr auf. Frauen trifft es häu­figer als Männer. Die Auswirkungen von Aphten sind äußerst unan­genehm, fast immer sogar ziemlich schmerzhaft – insbesondere dann, wenn sie berührt werden, z.B. beim Essen. Verursacht werden die Mundgeschwüre überwiegend durch Viren. Ansonsten können Aphten durch Verletzungen der Mundschleimhaut, etwa beim Zäh­neputzen oder wenn man sich aus Versehen selbst beißt, entstehen. Häufig kommen sie zum Ausbruch, wenn die Abwehrkräfte ge­schwächt sind, etwa weil man mit einer anderen Krankheit zu kämp­fen hat oder unter starkem Stress steht. In der Regel heilen Aphten nach ein bis zwei Wochen von selbst ab.

So hilft die Zitrone bei Aphten

Die antibakteriellen und antiviralen Eigenschaften der Zitrone konn­ten mehrfach nachgewiesen werden. So können sie auch bei Aphten dazu beitragen, dass die Heilung beschleunigt wird. Um das zu errei­chen, sollten Sie mehrmals – mindestens 3-mal – täglich den frisch gepressten Saft von 1 ganzen Zitrone auf 1 Glas lauwarmes Wasser ge­ben und die Mundhöhle gut damit spülen. Es muss allerdings davor gewarnt werden, dass die erste Berührung der Aphten beim Spülen mit Zitronensäure einen brennenden Schmerz auslösen kann. Bei län­gerer Anwendung lässt er jedoch nach – und ist leicht zu ertragen, wenn man bedenkt, um wie viele Tage früher die Aphten durch die Spülungen mit Zitronensaft abheilen.