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Aluminiumfolie

Aluminiumfolie wird seit 1947 hergestellt. Die Entwicklung der Aluminiumfolie für den Küchengebrauch begann mit Überlegungen, wie Zigaretten und Bonbons besser vor Feuchtigkeit zu schützen seien. Im Jahr 1903, als der junge Richard S. Reynolds in die Firma »eines Onkels, des Tabakkönigs R. R. Reynolds, eintrat, wur­den Zigaretten und Tabak zum Schutz gegen Feuchtigkeit in Blechfolien aus Zinnblei verpackt. Nachdem er begriffen hatte, wie diese Folien hergestellt wurden, gründete Richard S. im Jahr 1919 sein eigenes Unternehmen, die U. S. Foil Co. in Louisville, Kentucky, und lieferte Folien aus Zinnblei an die Tabak­industrie und an Süßwarenhersteller, für deren Bonbons sich das bisher benutzte Wachspapier nicht mehr so gut bewährte wie eine Metallfolie. Als der Preis für Aluminium (bis dahin noch neu und relativ unerprobt) Ende der zwanziger Jahre zu fallen begann, beeilte sich Reynolds, auch dieses Metall als Verpac­kungsmaterial für Zigaretten und Bonbons zu nutzen.

Er war überzeugt, dass das korrosionsbeständige, leichte Metall eine glänzende Zukunft vor sich hatte, und nach kurzer Zeit bot die inzwischen vergrößerte Firma Reynolds Metals den Besitzern von Eigenheimen eine breite Palette erstklassiger Aluminiumprodukte an: Wandverkleidungen und Fensterrah­men, Boote und ein wettbewerbsfähiges Sortiment an Koch­töpfen, Pfannen und Küchenutensilien. Doch das Produkt, das den meisten amerikanischen Haushalten die Segnungen des neuen Metalls erst wirklich nahebrachte, war eine Reynolds im Jahr 1947 gelungene technische Glanzleistung: Alufolie von 0,0175 Millimeter Stärke, ein Abfallprodukt des technischen Know-hows, das er in zwei Jahrzehnten Arbeit an der Entwick­lung von metallischen Schutzfolien erworben hatte.

Das neue Erzeugnis war leicht, rostfrei, ungiftig und dünn wie Papier; es war ein hervorragender Wärmeleiter, ließ keine Feuchtigkeit durch und war geruchsneutral und lichtundurch­lässig, so dass es sich gut zum Verpacken von Tiefkühlkost eignete. Wie kaum ein anderes Küchenprodukt eroberte die Aluminiumfolie innerhalb kürzester Zeit die US-Haushalte und bahnte mit ihren vielseitigen Eigenschaften weiteren Erzeug­nissen aus dem neuen Leichtmetall den Weg.

Heute wird Aluminiumfolie fast universell eingesetzt: in der Raumfahrt, in der Medizin, im Hochbau und Nachrichtenwesen, in der Getränke- und Konservenindustrie. Angesichts der wis­senschaftlichen Praxis, bestimmte Perioden in der Menschheits­geschichte nach den in der technischen Entwicklung jeweils vor­herrschenden Metallen zu benennen — wie im Fall der Eisen oder der Bronzezeit — werden Archäologen das 20. Jahrhundert dereinst als Aluminiumzeit klassifizieren, die 1950 mit der mas­senhaften Verwendung von Aluminiumfolie in amerikanischen Küchen einsetzte.

Schlafstörungen bei Kindern

Das Schlafbedürfnis und seine Entwicklung Den »Normalschlaf« bei Säuglingen und Kleinkindern gibt es nicht. Säuglinge in den ersten fünf Lebenswochen schlafen auch noch am Tag (von 6 bis 23 Uhr) acht bis zehn Stunden, beim vollendeten ersten Le­bensjahr schläft ein Baby in der Regel immer noch fünf bis sieben Stun­den am Tag und mindestens noch […]

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Essig als Konservierungsmittel

Lebensmittel natürlich haltbar machen Das älteste Mittel, verderblichen Speisen Haltbarkeit zu verleihen, ist Kälte. Schon unsere Vorfahren aus dem Neandertal haben vermutlich ihre Jagdbeute damit frischgehalten, in kalten Höhlen oder den Win­ter über in gefrorenem Zustand. Die Kälte lahmt Mikroorganismen, vor allem Fäulnisbakterien oder Schimmelsporen, ihr zerstörerisches Werk zu tun. Und bei steigenden Minusgraden sterben […]

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Leichte Schlafstörungen – was tun?

Wenn der Schlaf während einiger weniger Nächte gestört ist, sind Be­fürchtungen über negative Auswirkungen auf die Gesundheit unbegrün­det. Kurzdauernde, gelegentliche Schlafstörungen kommen bei den meisten Menschen vor. Sie bedürfen keiner speziellen Behandlung, weil sie in der Regel von selbst verschwinden. Auch wenn Schlafstörungen häufiger werden, ist es oft möglich, mit ih­nen selbst fertig zu werden. […]

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Was Apfelessig kann und was nicht

Apfelessig ist ein althergebrachtes und in vielen Fällen wirksames Hausmittel aus der Volksmedizin. Und die Volksmedizin wirkt in er­ster Linie präventiv, d. h. sie bewahrt den Organismus davor, zu einem Nährboden für Krankheitskeime zu werden. Apfelessig, die trübe, säu­erliche Flüssigkeit, die sogar Kinder gerne trinken, wird in Verbindung mit einer ausgewogenen Ernährung und aktiver Lebensweise […]

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Der Schlaf

Eines ist sicher: Jeder Mensch braucht Schlaf, und der Körper »holt« ihn sich in der Regel auch. Der Zeitpunkt aber, zu dem man müde wird, »Schlaf braucht«, steht nicht von vornherein fest. Er wird »erlernt« durch Anpassung an natürliche Bedingungen und gesellschaftliche Gewohnheiten. Die Gesellschaft entscheidet, wer wann müde ist Die Festlegung, dass ein etwa […]

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Die Renaissance des Apfelessigs

Verschiedene Autoren und Naturheilkundige, vor allem aus England und den USA, haben sich mit der positiven Wirkung des Apfelessigs befasst. »Cider Vinegar«, ein Büchlein des Amerikaners Cyril Scott, er­schien erstmals im Jahre 1949, die deutsche Ausgabe (»Für deine Ge­sundheit-Apfelessig«) folgte 1969. In ihrem Werk »Das große Buch vom Essig. Hausrezepte aus Großmutters Zeiten« schwärmt Emily […]

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Psychische Ursachen für Schlafstörungen

Psychische Probleme sind wohl die häufigste Ursache für Schlafstörun­gen. Sehr viele Menschen reagieren auf plötzlich auftretende Lebens­probleme oder bevorstehende Belastungen (z. B. Prüfungen) mit Ein­schlafschwierigkeiten. Zu Schlafstörungen werden derartige Probleme, wenn sie länger andauern und auch unabhängig vom einzelnen Anlass auftreten. Gestörte oder unbefriedigende Sexualität kann zu Schlaf­problemen führen. Genauso können umgekehrt Schlafstörungen se­xuelle Schwierigkeiten […]

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Die Geschichte des Essigs

Essig in alten Kulturen Essig können die Menschen herstellen, seit sie erkannt haben, dass sich alkoholische Getränke wie Wein oder Apfelwein, wenn sie an der Luft fermentieren, in Essig verwandeln. Schon in der Bibel, im Alten und im Neuen Testament, ist mehrmals von Apfelwein und von Essig die Rede. Ägypter, Assyrer, Babylonier, Israeliten, Griechen, Rö­mer […]

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