Artikelmagazin

alles was Sie wissen wollen

Charakteristika naturreiner Heilpflanzensäfte

Frische

Die wertvollen Arzneipflanzen werden an exakt den wenigen Tagen im Jahr geerntet, an denen ihre vielfältigen Wirkstoffe im günstigsten Verhältnis zueinander stehen. Noch am Erntetag werden sie maschi­nell zerkleinert, gepresst und unverdünnt in Flaschen abgefüllt.

Reinheit

Heilpflanzensäfte sind absolut naturrein. Die Pflanzen stammen aus kontrolliert biologischem Anbau oder aus genehmigter Wildsamm­lung. Es handelt sich um reine Presssäfte mit keinerlei Zusätzen von Wasser, Zucker, Süßstoff, Alkohol oder Konservierungsstoffen. Sie werden durch eine Kurzzeiterhitzung (Uperisation) keimfrei ge­macht. Ungeöffnet sind Presssäfte dann jahrelang haltbar. Die absolut hygienische Abfüllung wird ständig in unabhängigen Labors überprüft und garantiert, dass keinerlei Keime in die Pflan­zensäfte gelangen. Auch für regelmäßige Kontrollen auf Schadstoff­rückstände ist gesorgt.

Arzneimittelqualität

Heilpflanzensäfte aus dem Reformhaus oder der Apotheke sind nach dem deutschen Arzneimittelgesetz bereits seit 1961 als wirksame Heilmittel anerkannt. Der Wirkstoffgehalt dieser Arzneisäfte ist im­mer in etwa gleich hoch (standardisiert) und wird laufend in moder­nen Labors kontrolliert.

Eine unabhängige Expertenkommission des Bundesgesundheitsamts (Komission E) ist seit 1976 damit beauftragt, wissenschaftliche Er­kenntnisse über heilende Pflanzen und Kräuter (Phytotherapeutika) zu sammeln und bekannt zu machen. Ihre Wirkstoffe und Anwen­dungsgebiete sind seither amtlich bestätigt. Mittlerweile gibt es 360 durch die Kommission E beschriebene Arzneipflanzen, die medi­zinisch verwendet werden, beispielsweise als Heilpflanzensäfte.

 

Die Anwendungsbereiche von Heilpflanzensäften

► Sie regen die natürlichen Abläufe im Körper an.

► Sie aktivieren den Stoffwechsel, festigen das Bindegewebe und schwemmen Schlacken aus.

► Sie entlasten den Kreislauf.

► Sie harmonisieren Immunsystem und Selbstheilungskräfte.

► Sie fördern die Belastbarkeit.

► Heilpflanzensäfte gleichen Mangelerscheinungen aus.

► Sie verbessern die Organfunktionen und das Allgemeinbefinden.

► Sie verhüten das Entstehen und die Ausbreitung von Krankheiten.

Der Apotheker Walther Schoenenberger

Walther Schoenenberger (1901-1981) kommt das Verdienst zu, die altbewährten Heilweisen frisch gepresster Kräuter und Heilpflanzen wiederentdeckt und populär gemacht zu haben. Schon als Junge expe­rimentierte er in der Küche seiner Mutter mit den Presssäften von »Unkräutern«, als die Brennnesseln, Huflattich oder Löwenzahn da­mals noch galten.

Später, während seines Pharmaziestudiums, konnte er beweisen, dass der Zellsaft der frischen Kräuter den bis dahin üblichen Tees und Ex­trakten aus getrockneten Heilpflanzen in seiner Wirkung haushoch überlegen ist. »Heilmittel wie frisch gepresste Pflanzensäfte sind des­halb beim Menschen so wirksam, weil sie sich schon einmal bewährt haben, und zwar im Lebensgeschehen der Pflanze«, erklärte der Schweizer Pflanzenforscher. Er war überzeugt, dass die regelmäßige Anwendung von Frischpflanzensäften eine urgesunde Waffe im Kampf gegen Zivilisationskrankheiten, Abnutzungs- und Alterser­scheinungen darstellt.

Der Erforschung und Herstellung der nach ihm benannten Heilpflanzensäfte widmete er über 50 Jahre. Sein Lebenswerkstand unter dem Leitsatz: »Lasst das Natürliche so natürlich wie möglich! «

Kommentarfunktion ist deaktiviert

Copyright © 2017 by: ArtikelmagazinImpressum • Lizenz: Creative Commons BY-NC-SA.