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Der Saftfastentag

Am günstigsten für den Fastentag sind vielleicht Freitag oder Montag, da die Mahlzeiten am Wochenende meistens reichhaltiger ausfallen. Da kann es zum inneren Bedürfnis werden, sich zuvor oder danach etwas knapper und gesünder zu ernähren.

Ein Saftfastentag alle 14 Tage oder besser noch jede Woche stellt die ideale Variante für diejenigen dar, die gerne fasten möchten, sich aber eine ganze Fastenwoche (noch) nicht zutrauen. Man nimmt an so ei­nem Fastentag nur ausgewählte Säfte zu sich, dazu reichlich Mineral­wasser und ungesüßte Tees, eventuell mittags eine Brühe. Hinzu kom­men sollte ein leichtes Bewegungsprogramm (mindestens ein- bis zweimal spazieren gehen), Entspannungs- und Atemübungen sowie verschiedene ausleitende Maßnahmen wie Trockenbürsten oder Sau­na. Spezielle Darmreinigungsmaßnahmen sind für einen einzelnen Fastentag nicht nötig.

Zum Erhalt der Gesundheit

Ein regelmäßiger Fastentag hat natürlich nicht die durchgreifende Wirkung wie eine längere Fastendauer. Ein spürbarer Effekt stellt sich jedoch mit der Zeit ein, wenn man solche »Fastenschalttage« über längere Zeiträume hinweg durchhält. Am leichtesten fällt dies, wenn man nicht ständig wechselt, sondern einen bestimmten Tag als Fastentag beibehält. Oberstes Gebot ist Regelmäßigkeit. Es ist besser, konsequent alle vier Wochen tatsächlich einen Saftfastenschalttag einzulegen als öfter und dafür planlos.

So ein Fastentag dient der allgemeinen Gesundheitsvorsorge. Die Blutwerte sowie der Blutdruck bleiben auf diese Weise im Normbe­reich, Stoffwechsel und Herz-Kreislauf-System werden entlastet, der Entstehung von Übergewicht wird vorgebeugt.

Gestaltung eines Saftfastentags

► Springen Sie morgens nicht sofort aus dem Bett, sondern dehnen, räkeln und strecken Sie sich erst ausgiebig. Das stärkt die Gelenke und erwärmt die Muskulatur. Belebend sind auch fünf Minuten »Rad­fahren« in der Luft, abwechselnd vorwärts und rückwärts.

► Stellen Sie sich auf die Waage, und notieren Sie Ihr Gewicht. Wenn Sie den Fastentag konsequent beibehalten, werden Sie mit der Zeit sicherlich an Gewicht verlieren.

► Trinken Sie einen Heilpflanzencocktail oder 50 Milliliter Sauerkrautsaft. Das regt die Verdauung an.

► Gönnen Sie sich eine Trockenbürstenmassage. Sie kurbelt den Kreislauf an, und die Haut wird zart und rosig. Bürsten Sie in kreisen­den Bewegungen immer auf das Herz zu.

► Duschen Sie abwechselnd warm und kalt (zuletzt kalt), und massie­ren Sie in die leicht abgetrocknete Haut ein gutes Körperöl ein.

► Setzen Sie sich zum Frühstück an den Tisch. Trinken Sie ein bis zwei Tassen anregenden Rosmarintee oder dünnen Matetee mit Zi­trone. Löffeln oder trinken Sie in kleinen Schlucken 150 Milliliter Frucht- oder Gemüsesaft, dazu die gleiche Menge Mineralwasser.

► Gehen Sie eine halbe, besser noch eine Stunde an die frische Luft. Spazieren Sie durch Wald und Flur, oder treiben Sie ein wenig Sport.

► Trinken Sie vormittags zwei Gläser Mineralwasser oder zwei Tas­sen Kräuter- oder Früchtetee. Spezielle Fastentees aus dem Reform­haus unterstützen die Entschlackung und Entsäuerung des Körpers.

► Bereiten Sie sich zum Mittagessen einen halben Liter klare Gemüsebrühe (frisch oder aus Würfeln) zu. Die Alternative wären 150 Mil­liliter Saft, dazu die gleiche Menge Mineralwasser.

► Legen Sie sich nach dem Essen ein Stündchen aufs Sofa. Eine Wärmflasche auf dem Bauch unterstützt die Entgiftungsleistung der Leber. Trinken Sie nach dem Aufstehen Mineralwasser oder Tee. Wer sich matt fühlt, gibt einen halben Teelöffel Honig hinein.

► Trinken Sie zwischendurch immer wieder ein Gläschen Mineral­wasser. Trinken Sie mehr, als der Durst verlangt.

► Nehmen Sie am Nachmittag ein Sonnenbad (im Halbschatten), wenn das Wetter es erlaubt. Bei kühlen Temperaturen wären Dampf­bad oder Sauna ideal zur Stärkung der Abwehrkräfte.

► Zum Abendessen trinken Sie wieder 150 Milliliter Saft, verdünnt mit der gleichen Menge Mineralwasser, als Alternative einen halben Li­ter Gemüsebrühe. Wahlweise als Dessert oder Vorspeise gibt es den Heilpflanzencocktail oder 50 Milliliter Heilpflanzensaft Ihrer Wahl.

► Das Abendprogramm sollte möglichst geruhsam sein: keine aufre­genden Krimis im Fernsehen oder Streitgespräche, dafür lieber Er­bauliches, Beruhigendes. Entspannend ist sicher ein Schönheitsbad. Auf Alkohol, Nikotin und Koffein sollten Sie an dem einen Tag ver­zichtet haben. Tiefer, erholsamer Schlaf ist der Lohn.

► Vor dem Zubettgehen trinken Sie eine Tasse Beruhigungstee (Baldrian, Melisse) oder entsprechenden Heilpflanzensaft als Abschluss des Saftfastentags.

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