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Der Vata-Typ

 

Menschen, bei denen das luftige Element vorherrscht, leben das Motto »wechselhaft« in sehr starkem Maße. Ihre Lebensenergie fließt schnell und treibt sie mitunter zu sprunghaften Handlungen an. Ähnlich den Eigenschaf­ten des Windes können ihre geistigen und körperlichen Energien in Schüben auftreten: mal heftig, mal als sanfte Brise. Von seiner Persönlichkeit her ist dieser Typ lebhaft, sprühend, mitreißend, kreativ und gesprächig, manchmal allerdings auch unberechenbar. All dies kann Vata-Menschen zu unsteten Zeitgenossen machen, die mit raschen Schritten durchs Leben gehen, kurzlebige Gefühls- und Begeisterungsausbrüche haben und ständige Veränderun­gen lieben.

Da sie immer in Bewegung sind, entbehrt ihr Tagesablauf meist jeglicher Routine. Vata-Menschen können beispiels­weise zu jeder Tages- und Nachtzeit hungrig sein oder zu unterschiedlichen Zeiten ins Bett gehen. Dementsprechend unregelmäßig ist auch ihre Verdauung: An einem Tag kön­nen sie damit keine Probleme haben, am nächsten jedoch unter Verstopfung leiden.

Vom Körperbau her sind Vata-Typen schlank, schmal und feingliedrig. Die meisten haben keine Probleme mit Überge­wicht, für manche ist es sogar schwer bis unmöglich, über­haupt zuzunehmen. Vata-Menschen bevorzugen saure, süße und salzige Geschmacksrichtungen. Ein ausgeglichener Vata-Mensch ist begeisterungsfähig, energiegeladen, und seine innere Stimmung ist heiter. Da seine Wahrnehmungs-organe sehr gut funktionieren, reagiert er äußerst sensibel auf alles, was seine Sinne positiv oder negativ berührt. Lärm verträgt er nur schwer.

Die Hauptmerkmale des Vata-Typs

• Lebensmotto: wechselhaft

• geringes Gewicht und leichter Körperbau Tendenz zu trockener Haut

• unregelmäßiger Hunger und unregelmäßige Verdauung

• Tendenz zu Verstopfung

• Tendenz zu Blähungen

• leichter und unterbrochener Schlaf Abneigung gegen kaltes, windiges Wetter große Begeisterungsfähigkeit

• sehr schnelle Auffassungsgabe, schnelles Vergessen

• schnelles Handeln

• Tendenz, sich Sorgen zu machen

Wenn Vata aus der Balance gerät

Vata-Menschen kommen leicht aus dem Gleichgewicht, wenn sie übermäßig aktiv sind und sich zu wenig entspan­nen. Aber auch überhöhter Konsum von Genussmitteln, plötzliche grundlegende Lebensveränderungen, körperliche Überanstrengung sowie psychische Belastungen bringen den Vata-Typ nachhaltig aus der Balance. Darüber hinaus können übersprungene Mahlzeiten, ein Zuviel an kalten, rohen und trockenen Speisen, zu wenig Schlaf, kaltes, win­diges Wetter und Reisen zu Vata-Störungen führen. Die Hauptfunktion von Vata ist die Steuerung des zentralen Nervensystems. Eine permanente Reizüberflutung verstärkt die treibende Kraft von Vata, so dass heftige Reaktionen wie Zittern, Schüttelkrämpfe und krampfartige Anfälle auftreten können. Ist das Nervenkostüm eines Vata-Menschen chro­nisch überreizt, sind psychosomatische Störungen oftmals die Folgen: Starke Angstgefühle, seelische Erschöpfungs­zustände bis hin zur geistigen Verwirrtheit sind typische Reaktionen einer Vata-Seele. Auch neigen diese Menschen dann dazu, sich viel zu viel zu sorgen, was sich in massiven Schlafstörungen bemerkbar machen kann. Weitere typische Vata-Störungen sind folgende Symptome: raue Haut, spröde, gerillte Fingernägel, eine trockene Zunge sowie ein leicht graubrauner Teint. Aufgrund der Neigung zu Trockenheit leidet der Vata-Typ auch häufig unter zu trockenem Stuhlgang und Verstopfung. Gewichts­verlust und die Tendenz zu nervösen Magenbeschwerden sind ebenfalls typische Vata-Beschwerden. Auch kann es zu Schwindelgefühlen, Bluthochdruck, Muskelverspannungen, Nervenschmerzen und Gelenkbeschwerden kommen.

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Worauf Vata-Menschen achten sollten

Unter den Vata-Menschen finden sich häufig die klassischen »Stress-Persönlichkeiten«, die vor lauter Anregung leicht in Aufregung geraten. Angemessene Zeit für Entspannung, ausreichend Schlaf und ein geregelter Lebensrhythmus sind sehr wichtig für diesen Konstitutionstyp, um einer Krankheit vorzubeugen. Auch wenn diese Empfehlungen für einen Vata-Menschen schwer in die Tat umzusetzen sind, lässt sich nur so eine deutliche Besserung des allge­meinen Wohlbefindens erzielen.

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