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Die Inhaltsstoffe des Bienenhonigs

Der Bienenhonig enthält zu fast 80 Prozent Kohlen­hydrate in Form von Zuckerstoffen. Hauptsächlich sind dies Fruchtzucker (Fruktose) und Traubenzucker (Glu­kose), in geringen Anteilen auch Rohrzucker und Malz­zucker. Der Wasseranteil des Honigs liegt in der Regel zwischen 16 und 20 Prozent. Er darf nach der deutschen Honigverordnung (HVO) nicht mehr als 21 Prozent be­tragen. Eine Ausnahme bildet der Heidehonig (bis 23 Prozent). Außerdem sind je nach Honigsorte noch zwischen drei und sieben Prozent organische Säuren, Eiweiße, Enzyme, Mineralien sowie Färb- und Aroma-Stoffe enthalten. Insgesamt lassen sich etwa 180 verschiedene Stoffe im Honig feststellen, viele davon allerdings nur in sehr geringen Mengen. Dies gilt auch für Spurenelemente und Vitamine.

Traubenzucker (Glukose)

Aufgrund seines hohen Traubenzuckeranteils ist Honig   ein idealer und schneller Energiespender. Trauben-   zucker wird vom Körper nämlich direkt verwertet und kann deshalb die Leistungsfähigkeit unmittelbar steigern. Chemisch hergestellter Traubenzucker hat jedoch   nicht dieselbe Wirkung wie der Traubenzucker im Honig, weil die Wirkstoffe im Honig diesem ein deutlich   größeres Energiepotenzial verleihen.

Fruchtzucker (Fruktose)

Der Anteil des Fruchtzuckers im Honig wirkt anregend  auf die Herztätigkeit. Er lagert sich zudem als Glykogen, das eine Art von Kohlenhydratreserve darstellt, in der Leber an und fördert auf diese Weise Stoffwechsel­prozesse sowie die entgiftende Funktion der Leber.

Mineralien, Vitamine und Enzyme

Der Gehalt von Mineralstoffen und Spurenelementen ist bei den diversen Honigsorten sehr unterschiedlich. Blütenhonig hat in der Regel nur einen Mineralstoff­gehalt von 0,1 Prozent, während Honige aus Honigtau (Waldhonig) auf einen Anteil von 0,4 bis 1 Prozent kommen. Die am häufigsten vorkommenden Minera­lien und Spurenelemente sind Kalium, Kalzium, Na­trium, Eisen, Kupfer und Phosphor. Im Honig sind vor allem Vitamine der B-Gruppe vor­handen. Außerdem kommen die Vitamine C und K vor. Bedeutsam ist auch das Vorhandensein von Bioflavonoiden. Ihr Anteil schwankt mit dem Anteil der Pol­lenmenge in den einzelnen Honigsorten. Pollen zeich­nen sich durch seinen Gehalt an Bioflavonoiden aus. Honig enthält auch lebenswichtige Enzyme wie bei­spielsweise Saccharase und Diastase. Außerdem be­finden sich im Honig geringe Mengen von wichtigen Aminosäuren sowie antibiotische Stoffe (Inhibine) und Biostimulatoren.

Bienenhonig führt durch leicht resorbierbaren Zucker (Trauben-und Fruchtzucker) dem Körper schnell Energie zu. Er wirkt antibakteriell und entzündungshemmend. Honig stärkt das körpereigene Immunsystem und regt die Selbstheilungskräfte des Körpers an und trägt zur Entgiftung des Körpers bei. Bienenhonig unterstützt das vegetative Nervensystem, beschleunigt die Wundheilung, kräftig das Herz und fördert die Verdauung.

Die Wirksamkeit von Honig

Obwohl viele dieser biologisch aktiven Stoffe (Enzyme, Vitamine, Aminosäuren) nur in geringen Mengen im Honig vorkommen, ist der längerfristige Verzehr von Honig nicht nur für einen gesunden Menschen als Vor­beugung, sondern auch für den Genesungsprozess bei Krankheiten und Beschwerden sinnvoll. Von entschei­dender Bedeutung ist in diesem Zusammenhang, dass die Heilbestandteile des Honigs natürliche Stoffe sind und im Honig in einer besonders günstigen Kombina­tion vorkommen.

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