Die Lapachoentgiftungskur

Mit den beschriebenen äußerlichen Lapachoanwendungen kön­nen Sie viel für die Pflege Ihrer Haut und für Ihr Aussehen tun. Vergessen Sie aber nicht, dass wahre Schönheit von innen kommt. Nur durch eine ausgewogene Ernährung mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen, mit Obst, Gemüse und hoch­wertigen Milch- und Vollkornprodukten können Sie Ihre Kör­perzellen optimal versorgen und damit auch Ihr Aussehen posi­tiv beeinflussen.

Die Haut wird ausschließlich über die Nahrung mit allen wich­tigen Stoffen versorgt, die sie braucht, um möglichst lange glatt und gesund zu bleiben. Auch die hochwertigste Kosmetik kann nicht mehr bewirken, als einen Schutzfilm gegen äußere Ein­flüsse zu bilden und die Haut in ihren vielen wichtigen Funk­tionen sanft zu unterstützen.

Ernährungsfehler werden sichtbar

Das Problem dabei ist nur, dass die wenigsten von uns sich opti­mal ernähren. Zu groß ist oft die Lust auf Alkohol, Schokolade und Kaffee. Während kleine Mengen davon innerhalb einer ansonsten vollwertigen Ernährung durchaus nicht schädlich sind, kommt es zu Mangelzuständen, wenn Genussmittel, Fleisch, Weißmehlgebäck und fette Nahrungsmittel im Über­maß konsumiert werden.

Meist fehlt es nicht an den Informationen, wie eine gesunde Ernährung aussehen sollte. Im Berufsalltag spielt häufig der Zeitmangel eine große Rolle: Eine fette Wurstsemmel oder etwas Süßes vom Bäcker ist schnell geholt.

Gerade deshalb ist es wichtig, seinem Körper ein- bis zweimal im Jahr eine kleine Entgiftungs- und Schlankheitskur zu gön­nen. Und welches Naturheilmittel würde sich dazu besser anbie­ten als Lapacho? Lapachotee entgiftet den Organismus auf sanf­te Weise, Schlacken werden abgebaut und der Körper wird mit allen wichtigen Mineralstoffen versorgt. Und auch wenn es darum geht, einige überflüssige Pfunde loszuwerden, ist die Lapachoentgiftungskur sehr zu empfehlen. Für eine längere Diät brauchen Sie natürlich einen ausgewogenen Ernährungs-

plan, der die Grundversorgung mit allen wichtigen Mineral­stoffen und Vitaminen gewährleistet. Die Lapachoschorle eignet sich aber beispielsweise hervorragend als passendes Diätgetränk.

Was Sie für die Kur brauchen

Für die fünftägige Lapachoentgiftungskur benötigen Sie pro Tag folgende Zutaten:

◊ 2 Liter Lapachoschorle, die zu 50 Prozent aus kaltem Lapachotee und zu 50 Prozent aus Mineralwasser besteht. Wählen Sie ein gutes Mineralwasser mit nur wenig Kohlensäure und einem möglichst geringen Natriumgehalt. Zu viel Natrium bindet Flüs­sigkeit im Körper und behindert so den gewünschten Ent­schlackung^- und Entgiftungsprozess. Setzen Sie der Schorle den Saft von 1 (möglichst unbehandelten) Zitrone zu.

◊ 1 Teller Gemüsebrühe, die in beliebiger Kombination und Auswahl beispielsweise aus Kartoffeln, Lauch, Möhren, Toma­ten, Zucchini und Zwiebeln zubereitet werden kann. Dünsten Sie das Gemüse in etwas Olivenöl an, und geben Sie dann ausrei­chend Wasser dazu. Lassen Sie die Suppe je nach Gemüsear­ten zwischen 10 und 25 Minuten bei geringer Hitze kochen, und würzen Sie sie sparsam mit etwas Meersalz. Zur Verfeinerung können Sie sie mit frisch gehackten Kräutern bestreuen. Besonders gut geeignet sind dazu Schnittlauch, Lieb­stöckel, Petersilie und Fenchelgrün. Die typischen Sommerge­müse schmecken besonders aromatisch mit einer provenzalischen Kräutermischung.

Wer auf die Kur verzichten sollte

Obwohl die Lapachoentgiftungskur eine sehr milde und unbedenkliche Form des Fastens darstellt, sollten auch kurze Fastenkuren grundsätzlich nicht von Schwangeren, Kindern unter zehn Jahren und Personen durchgeführt werden, die an Krebs, Diabetes mellitus oder schweren Organerkrankungen leiden.

Die Lapachoentgiftungskur im Überblick

■ Nehmen Sie sich einen Tag Zeit, um sich auf die Kur vorzube­reiten. An diesem Übergangs­tag sollten Sie auf Alkohol, Fleisch, Kaffee und Zucker ver­zichten und sich vorwiegend von frischem Obst und ge­dünstetem Gemüse ernäh­ren. Versuchen Sie, sich inner­lich zu entspannen.

■ Wählen Sie für die Kur mög­lichst solche Tage, die Ihnen beruflich oder privat nicht zu viel abverlangen. Sie werden sich besser fühlen, wenn Sie zwischendurch auch einmal ruhen können und Zeit für entspannende, vergnügliche Aktivitäten haben. Wie bei jeder Entschlackungskur müs­sen Sie damit rechnen, sich zunächst vielleicht auch etwas schlapp zu fühlen.

■ Beginnen Sie den ersten Kurtag mit einer Darmreinigung. Trinken Sie dazu mor­gens auf nüchternen Magen 1/4 Liter Wasser mit i ge­strichenen Teelöffel Bittersalz (kristallines Magnesiumsul­fat) aus der Apotheke. Durch Bauchmassagen und etwas Bewegung können Sie die abführende Wirkung des Bittersalztrunks fördern. Meist zeigt er eine rasche Wirkung: Sorgen Sie dafür, dass Sie eine Toilette in der Nähe haben!

■ Abgesehen vom ersten Kur­tag, an dem Sie morgens Bit­tersalz trinken, verläuft jeder Lapachoentgiftungskurtag gleich. Trinken Sie 5 Tage lang jeweils 2 Liter Lapacho-Mineralwasser-Schorle über den Tag verteilt, das erste Glas gleich morgens nach dem Aufstehen, das letzte am Abend vor der Nachtruhe. Trinken Sie in kleinen Schlu­cken. Bereiten Sie sich außer­dem täglich i Teller Gemüse­brühe zu, den Sie mittags zu sich nehmen.

■ Nach den 5 Kurtagen sollten Sie die Lapachoentgif­tungskur nicht radikal abbre­chen, sondern sich noch ein­mal einen Übergangstag gönnen. Wie beim Vorberei­tungstag sollten Sie sehr leichte Kost zu sich nehmen und weiterhin viel Flüssigkeit trinken.