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Die richtige Zubereitung von Lapachotee

 

Im Gegensatz zu schwarzem Tee muss roter Lapachotee relativ lange kochen bzw. ziehen. Daraus folgt, dass es sich kaum lohnt, nur eine einzelne Tasse Lapachotee zuzubereiten. Günstiger ist es, immer gleich etwas mehr zu kochen. Da für eine Lapacho­kur aber ohnehin größere Mengen des Tees benötigt werden und außerdem die Möglichkeit besteht, den Tee in einer Thermoskanne relativ lange warm zu halten, sollte dies kein Pro­blem darstellen.

Was den Geschmack zusätzlich verbessert

Obwohl es Empfehlungen gibt, den Tee für Kuren pur zu sich zu nehmen, spricht nichts dagegen, ihn bei Bedarf geschmack­lich noch ein wenig zu verbessern. Ganz im Gegenteil: Mit etwas Sahne und/oder Honig oder auch Zitronensaft lassen sich einige Heilwirkungen noch fördern.

Honig

Honig war als Heilmittel schon in der Antike bekannt. Er liefert alle Inhaltsstoffe des natürlichen Blütennektars, ist also reich an wichtigen Mineralstoffen und enthält u. a. auch Vita­mine der B-Gruppe und Vitamin C. Die antibakteriellen Eigen­schaften des Honigs ergänzen sich sehr gut mit den Wirkungen des Lapachotees. Und auch geschmacklich passt Honig gut zum würzigen, vanilleartigen Aroma des Inkatees. Sie sollten mög­lichst einen guten, kaltgeschleuderten Honig verwenden, denn nur bei diesem Gewinnungsverfahren bleiben die wertvollen Wirkstoffe erhalten. Der Tee sollte nur noch lauwarm sein, bevor der Honig untergerührt wird. Ein Teelöffel Honig pro Tasse genügt bereits, um Wirkung und Geschmack zu verbessern. Zitrone Diese Zitrusfrucht enthält bekanntermaßen sehr viel Vitamin C. Ebenso wie Lapachotee stärkt dieses Vitamin unser Immunsystem. Darüber hinaus gilt Vitamin G aber auch als Radikalefänger. Durch die Aufnahme von Gift- und Schadstoffen, denen wir täglich ausgesetzt sind, bilden sich so genannte freie Radikale – Substanzen, die unsere Körperzellen schwä­chen. Durch Autoabgase, durch Alkohol- und Nikotinkonsum, aber auch durch zu viel Sonne werden Milliarden dieser aggres­siven Moleküle freigesetzt. Vitamin G versetzt uns in die Lage, uns vor den freien Radikalen, die an der Entstehung von Krebs-und Herzerkrankungen beteiligt sind, zu schützen. Vor allem bei Infektionen empfiehlt es sich, den Lapachotee direkt vor dem Genuss mit dem Saft einer halben, möglichst unbehandel­ten Zitrone zu versetzen. Wie bei der Verwendung von Honig sollte das Getränk schon etwas abgekühlt sein, wenn Sie Zitro­ne hinzufügen, da Vitamin C äußerst hitzeempfindlich ist.

Sahne

Sie gilt zwar nicht unbedingt als Heilmittel, doch vielen Menschen bekommt LAPACHO TEE besser, wenn sie ihn mit einem Schuss frischer Sahne verfeinern. Solange man es mit der Menge nicht übertreibt, spricht nichts dagegen, den Gaumen und den Magen etwas zu verwöhnen und den Lapachoheiltee mit Sahne abzurunden. Ihr persönlicher Geschmack darf darüber ent­scheiden, ob Sie den Tee mit oder ohne Sahne, Honig oder Zitrone trinken möchten.

Die Wasserqualität

Bei der Zubereitung des Lapachoheiltees ist nicht nur auf eine gute Tee-, sondern natürlich auch auf eine gute Wasserqualität zu achten. Am einfachsten ist es, Leitungswasser zu verwenden. Leider ist es je nach Gewinnung und Region von sehr unter­schiedlicher Qualität und nicht immer die beste Wahl für die Teezubereitung. Die Trinkwasserverordnung gibt vor, welchem Standard das Trinkwasser genügen muss. So darf es beispiels­weise keine Krankheitserreger enthalten, muss klar, farblos, geruchlos und geschmacksneutral sein. Noch etwa 70 Prozent allen Trinkwassers, das in die öffentlichen Leitungen kommt, weisen die ursprüngliche Reinheit auf, enthalten also von Natur aus keine Krankheitserreger und Gifte. Doch was ist mit den restlichen 30 Prozent? Das aus Flüssen entnommene Was­ser enthält unter Umständen krankheitserregende Keime, die durch den Zusatz von Chlorkalk abgetötet werden, wodurch allerdings auch gesunde, natürliche Lebensformen im Wasser vernichtet werden. Darüber hinaus müssen dem Rohwasser Gifte, Fäulnisstoffe und andere gesundheitsschädliche Inhalts­stoffe entzogen werden, was durch Filterverfahren mit Sand, Kies oder Aktivkohle geschieht.

Auskunft über Nitratwerte einholen

Die Verschmutzung unserer Umwelt ist leider so weit fortgeschritten, dass der Gesetzgeber es inzwischen als normal ansieht, dass Wasser eine gewisse Menge giftiger Substanzen enthält, die durch Industrie, Land­wirtschaft und Haushalte in die Natur eingebracht werden. Trotz bestehender Grenzwerte weisen einige Trinkwasserproben bedenklich hohe Nitrat- und Pestizidwerte auf. Die Qualität des Trinkwassers ist letztlich immer vom Wohnort abhängig. Erkun­digen Sie sich deshalb im Zweifelsfall beim örtlichen Wasser­werk nach der Qualität Ihres Leitungswassers, insbesondere nach der Nitratbelastung.

Mineralwasser als hochwertige Alternative

Falls Sie die Qua­lität Ihres Trinkwassers nicht zufrieden stellt, sollten Sie sich ein hochwertiges Mineralwasser besorgen. Im Gegensatz zu Lei­tungswasser muss Mineralwasser ursprünglich rein sein, darf also nicht aufbereitet werden. Diese ursprüngliche Reinheit muss durch zahlreiche physikalische, chemische, mikrobiologi­sche und geologische Untersuchungen belegt werden, bevor ein Mineralwasser auf den Markt kommen darf. Falls Sie Ihren Lapachotee lieber mit Mineralwasser als mit Leitungswasser zubereiten wollen, sollten Sie nur kohlensäurefreies, »stilles« Mineralwasser mit einem geringen Nitrat- und Natriumgehalt verwenden. Meist sind solche Mineralwässer mit dem Aufdruck »geeignet für die Zubereitung von Babynahrung« versehen.

Eine Reaktion zu “Die richtige Zubereitung von Lapachotee”

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