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Die Saftkur

Die Saftkur ist sozusagen die kleine Schwester der Saftfastenkur. Bei der Saftkur ernährt man sich annähernd normal (gesunde Vollwert­kost vorausgesetzt), nur ein wenig kalorienreduziert. Dafür trinkt man einen viertel bis einen halben Liter naturreine Säfte am Tag. Nach Belieben kann es natürlich auch etwas mehr sein; dann muss je­doch die Zufuhr der anderen Nahrungskalorien entsprechend verrin­gert werden, denn auch Säfte haben einige Kalorien, und es ist ja nur selten Ziel der Übung, dass nach der Kur der Zeiger der Waage stär­ker ausschlägt als zuvor.

Sanfte Umstellung

Die Saftkur dient in erster Linie der Gesundheitsvorsorge oder, an­ders herum, der Krankheitsvorbeugung. Sie sollte sich über mindes­tens sechs bis acht Wochen erstrecken. Je länger die Kur dauert, umso durchgreifender ist ihre Wirkung. Manche behalten die »saftige« Kurgewohnheit sogar ständig bei.

Eine Saftkur hat viele Vorteile. Sie ist schmackhaft, wird im Allgemei­nen gut vertragen, verlangt kaum Verzicht und bedeutet wenig zusätz­lichen Aufwand. Am besten fängt man gleich damit an, eventuell als Einstimmung auf eine spätere Saftfastenwoche.

Fünfmal am Tag Obst, Gemüse und Säfte

Die »5-a-day«-Kampagne aus den USA proklamiert, dass man täglich etwa fünf handgroße Portionen Obst und Gemüse verzehren sollte, wodurch erwiesenermaßen das Risiko für Krebserkrankungen sinkt und Herz und Kreislauf wirksam gestärkt werden. Ein bis zwei Por­tionen davon können aus Säften bestehen.

Die Deutsche Krebsgesellschaft hat sich dieser Auffassung ange­schlossen und empfiehlt drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst, ersatzweise je 0,2 Liter Obst- und Gemüsesäfte. Wenn ein Teil davon aus ausgewählten Heilpflanzensäften besteht, ist das für die Gesundheit zusätzlich von Nutzen.

Das Abendessen ausfallen lassen

Optimal wäre es, während der Kurdauer eine Hauptmahlzeit täglich -günstig ist beispielsweise das Abendessen – ausfallen zu lassen und stattdessen nur reichlich Saft zu trinken. Besonders zum Abbau von leichtem Übergewicht hat sich diese Praxis auf längere Sicht gesehen sehr gut bewährt.

Die Saftwahl ist wichtig

Dient die Saftkur zur Therapieunterstützung bei bestimmten Be­schwerden (wie z.B. Hautunreinheiten), so ist es ratsam, nur einen oder zwei auf das jeweilige Problem abgestimmte Säfte zu trinken (et­wa Pfirsich- und Ananassaft). Zur allgemeinen Gesundheitsvorsorge sowie zur Gewichtsreduzierung empfiehlt es sich aber, unterschied­liche Saftsorten zu mischen, damit ein breites Spektrum an Heil- und Vitalstoffen abgedeckt wird. Die Aufteilung könnte in etwa so ausse­hen: vier Teile Fruchtsäfte, vier Teile Gemüsesäfte sowie zwei Teile Heilpflanzensäfte. Wer abnehmen will, sollte berücksichtigen, dass Obstsäfte oftmals kalorienreicher sind als Gemüse- und Heilpflanzensäfte, und daher letztere bevorzugen oder sich beispielsweise mit Hilfe von Kalorientabellen über Menge und Gehalt informieren.

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