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Die typgerechte ayurvedische Ernährung für den Pitta-Typ

Der Pitta-Typ

Das Pitta-Dosha ist heiß, weshalb Menschen mit dieser Konstitution im Sommer hauptsächlich kühle, erfrischende Speisen zu sich nehmen sollten. Alles, was den Körper zusätzlich erhitzt, wie Salz, Öl und stark Gewürztes, ist in der warmen Jahreszeit zu reduzieren oder ganz zu meiden, rät die ayurvedische Ernährungslehre. Außerdem ist es für diesen Typ sehr wichtig, dass die Geschmacksrichtungen bitter und herb im täglichen Speise­plan vorkommen. So kann der meist gesegnete Appetit des Pitta-Menschen etwas gezügelt werden. Wenn Sie .beispiels­weise öfter mal »Grünzeug« essen, schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Salate enthalten die beiden Pitta-ausgleichenden Räsas; gleichzeitig hat Salat die Eigenschaf­ten kalt und leicht.

Gewürzpulvermischungen und Gewürztees gibt es auch für den Pitta-Typ. Beides wirkt ausgleichend auf allzu starke feurige Tendenzen. Ach­ten Sie außerdem darauf, dass Sie immer regelmäßig essen und keine Mahlzeit ausfallen lassen.

Ayurveda Ernährung für den Pitta-Typ

Lebensmittel, die das Pitta-Dosha verringern und deshalb empfehlenswert sind:

Ayurveda-Küche: schnell und umkompliziert

• Gemüse und Salate: Spargel, Brokkoli, Rosenkohl, Rot- und Weißkohl, Stangensellerie, Gurken, grüne Bohnen, grünes Blattgemüse, grüner Salat, Chicorée, Pilze, Okra, Kartoffeln, Sprossen, Paprika, Zucchini, Avocados

• Obst: Äpfel, Ananas, Süßkirschen, Kokosnuss, Feigen, Trauben, Mangos, Melonen, Birnen, Pflaumen, Trocken­pflaumen, Rosinen. Alle Früchte sollten reif und süß sein.

• Getreide: Gerste, Hafer, Weizen, weißer Reis (Basmati) .

• Milchprodukte: ungesalzene Butter, Ghee, Hüttenkäse, Eis, Milch

• Hülsenfrüchte: grüne Bohnen, frische Erbsen, Mungobohnen, Kichererbsen, Tofu und andere Sojaprodukte

• Öle und Fette: Kokosnussöl, Olivenöl, Sojaöl, Sonnenblumen­öl, Ghee

• Fleisch und Eier: Geflügel, Fasan, Hase, Wild, das Weiße vom Ei

• Nüsse und Samen: Kokosnüsse, Sonnenblumenkerne, Kürbissamen

• Süßmittel: alle Süßmittel, außer Honig und Melasse

• Kräuter und Gewürze: Im Allgemeinen sind Gewürze zu meiden, da sie den Körper zu sehr erhitzen. In geringen Mengen erlaubt sind Kardamom, grüner Koriander, Zimt, Dill, Fenchel, Minze, Safran, Gelbwurz (Kurkuma), Ingwer und schwarzer Pfeffer.

Lebensmittel, die das Pitta-Dosha verstärken und deshalb in der ayurvedischen Ernährungslehre reduziert werden sollten:

• Gemüse und Salate: rote Bete, Karotten, Auberginen, Rettich, Radieschen, Tomaten, scharfe Paprika, Spinat

• Obst: alle sauren Früchte, wie saure Äpfel, Pflaumen, Orangen, Grapefruits, Zitronen, Sauerkirschen, Preiselbeeren, Papayas, Pfirsiche, Khakis

• Getreide: Hirse, Mais, Buchweizen, Roggen, brauner Reis

• Milchprodukte: alle Sauermilchprodukte wie Joghurt, Quark, Käse, Sauerrahm, Buttermilch

• Hülsenfrüchte: Linsen (außer als Suppe), rote Linsen

• Öle und Fette: Mandelöl, Sesamöl, Maisöl

• Fleisch und Eier: rotes Fleisch wie Rind- und Schweinefleisch, alle Meerestiere, Eidotter

• Nüsse und Samen: Sesamsamen, Cashewnüsse

• Kräuter und Gewürze: alle wärmenden, scharfen Gewürze, wie Cayennepfeffer, Chilis, Senfkörner, Zwiebeln und Knoblauch

• Gemüse und Obst helfen, das Pitta-Dosha zu dämpfen.

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