Lapacho bei AIDS und Krebs­erkrankung?

Natürlich wäre es übertrieben zu behaupten, dass Lapachotee Krebserkrankungen und AIDS heilen kann, und es ist immer wieder ausdrücklich zu betonen, dass schwere Erkrankungen immer in die Hände eines guten Arztes gehören. Krebs ist die Bezeichnung für unterschiedlichste Arten von bösartigen Zell­wucherungen. Zwar treten im Organismus eines jeden Men­schen im Lauf seines Lebens immer wieder Krebszellen auf, doch werden sie vom körpereigenen Abwehrsystem normaler­weise schnell erkannt und vernichtet. So haben entartete Zellen keine Chance, zu wuchern und bösartige Tumore zu bilden. Daraus folgt, dass ein starkes, intaktes Immunsystem die beste Waffe gegen Krebserkrankungen ist.

Auf der anderen Seite gelten Faktoren, die das Immunsystem gefährden, wie beispielsweise Stress, Nikotingenuss, übermäßige Sonneneinstrahlung und der Missbrauch von Alkohol, als mög­liche Auslöser für Krebserkrankungen oder zumindest für diese begünstigend.

Alle Therapiemöglichkeiten ausschöpfen

So zahlreich die möglichen Ursachen für eine Krebserkrankung sind, so umfangreich und ganzheitlich sollte die Behandlung erfolgen. Jeder Patient hat die Möglichkeit, von schulmedizini­schen Methoden (Bestrahlung, Operation, Chemotherapie), von biologischen Heilverfahren wie der Mistel- oder Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie und von psychologischen Methoden wie Entspannungs- und Imaginationstechniken zu profitieren. Wer betroffen ist, sollte nicht zögern, schulmedizinische und alter­native Methoden (nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt) miteinander zu kombinieren, da die Heilungsaussichten unter Umständen verbessert werden können.

 Lapacho als sinnvolle Behandlungsergänzung

Eingebunden in eine umfassende Krebstherapie kann Lapacho eine sinnvolle Rolle spielen. Die Tumor hemmenden Wirkungen des Heiltees aus dem Regenwald wurden in wissenschaftlichen Untersuchungen belegt, wenngleich ausreichende Erkenntnisse über die Wirkung beim Menschen noch fehlen. Gesichert sind jedenfalls die abwehrstärkenden Eigenschaften.

Gerade letztere machen Lapacho auch als ergänzende Maß­nahme in der AIDS-Therapie interessant, schließlich ist AIDS eine Immunschwächeerkrankung. Sie wird durch das HI-Virus übertragen. AIDS verursacht den Zusammenbruch des kör­pereigenen Abwehrsystems, allerdings gibt es erstaunlicherweise einige infizierte Patienten, die aufgrund ihres star­ken Immunsystems bereits seit vielen Jahren beschwerdefrei sind und bei denen sich das befürchtete Vollbild der Erkrankung nicht ein­stellt. Auch mit den neuartigen Medikamenten­kombinationen, die zurzeit Anlass zu etwas Hoff­nung geben, ist der Kampf gegen AIDS noch lange nicht gewonnen

Nebenwirkungen können gemildert werden

Sowohl Krebserkrankungen als auch AIDS erfor­dern eine gründliche Behandlung – doch leider kommt es dabei auch zu unangenehmen Neben­wirkungen. Um Heilungsprozesse auch bei schwer wiegenden Erkrankungen zu unterstützen und zu fördern, gibt es wohl kaum ein besseres Mittel als Lapacho.

Erfahrungsgemäß kann Lapachotee nicht nur dazu beitragen, das Tumorwachstum zu hemmen, er verbessert auch die Blutqualität, entgiftet den Organismus und vermin­dert die unangenehmen Nebenwirkungen anderer Medika­mente, was vor allem für Menschen, die sich einer Chemothe­rapie unterziehen müssen, interessant ist. Nachrichten über spektakuläre Heilerfolge, die uns aus Süd­amerika und anderen Teilen der Welt erreichen, sind zwar mit Vorsicht zu genießen. Es deutet aber vieles darauf hin, dass Lapacho in der Tat ein außergewöhnliches Mittel ist, das die Natur uns bietet. Und sicher werden die laufenden Forschungen noch viele interessante Ergebnisse liefern. Bis es soweit ist, soll­te man nicht zögern, die Heilwirkungen des roten Rindentees für die Gesundheit zu nutzen.

Behandlung mit Lapacho

□ Um das Immunsystem zu stärken, die Entgiftung des Körpers zu fördern und die Blutqualität zu verbessern, sollte gerade bei schweren Erkrankungen einleitend eine große Lapachokur durchgeführt werden. Trinken Sie 4 Wochen lang täglich 1 Liter Lapachotee über den Tag verteilt (zwischen den Mahlzeiten). Pausieren Sie 4 Wochen, und nehmen Sie dann wieder für wei­tere 4 Wochen 1 Liter Tee täglich zu sich.

□ Auch nach der Kur sollten Sie regelmäßig Lapachotee trin­ken, es empfehlen sich 2 bis 3 Tassen am Tag.

□ Nehmen Sie außerdem langfristig 3-mal täglich je 10 Trop­fen Lapachoelixier zu den Mahlzeiten ein.

Abwehrstärkende Naturheilmittel

In Kombination und zusätzlich zu Lapacho gibt es noch einige Naturheilmittel, die bei schweren Erkrankungen die Abwehr stärken und Nebenwirkungen der Therapie mildern können.

□ Ein das Immunsystem stimulierendes Fertigpräparat ist Well­ness Formula von Source Naturais, das neben Vitaminen und verschiedenen Heilpflanzenauszügen auch Lapacho, Ginseng und Salomonsiegel enthält.

□ Agaricus Blazei Marill ist ein Heilpilz aus Südamerika, der Tumor hemmende Eigenschaften besitzen soll. Nach Studien der Naturheilklinik München sollte er als Tee verabreicht werden.

□ Die Katzenklaue (Uncaria tomentosa) ist eine Lianenpflan­ze aus Südamerika, die als Begleittherapie bei Krebserkran­kungen empfohlen wird. In Kombination mit Agaricus und Lapacho scheint sie stärkere Wirkung zu haben.