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Lapacho hilft bei Scheidenentzündung und Scheidenpilz

 

Sowohl bei bakteriell hervorgerufenen Scheidenentzündungen (Vaginitis) als auch bei Scheidenpilzerkrankungen können die antibakteriellen und antimykotischen, also die bakterien- und pilzhemmenden Eigenschaften von Lapacho wahre Wunder wirken. Im feuchtwarmen Klima der Scheide können sich Bakterien und Pilze schnell vermehren. Dies gilt umso mehr, wenn es bei­spielsweise durch Antibiotikaeinnahme zu einer Störung der natürlichen Flora im Bereich der Vagina gekommen und das Immunsystem geschwächt worden ist.

Bakterielle Scheidenentzündungen und Scheidenpilzinfektionen rufen neben Rötungen und Schwellungen auch Juckreiz und meist weißlichen Ausfluss hervor. Bei Pilzinfektionen ist zu bedenken, dass diese sich immer schnell auf den Partner über­tragen, so dass dieser mitbehandelt werden sollte. Wer während der Schwangerschaft an einem Scheidenpilz erkrankt, sollte unverzüglich einen Frauenarzt aufsuchen, um zu vermeiden, dass das Baby sich bei der Geburt infiziert.

□ Tränken Sie einen Tampon mit lauwarmem Lapachotee. Führen Sie den Tampon für etwa 2 bis 3 Stunden ein. Wieder­holen Sie diese Anwendung 1- bis 2-mal täglich.

□ Falls Ihnen der Gedanke an Lapachotampons nicht behagt, können Sie auch Spülungen mit einem lauwarmen Lapachotee durchführen. Dazu wird eine gewöhnliche Plastikspritze aus der Apotheke benötigt. Nehmen Sie die Rückenlage ein, bestrei­chen Sie die Spritze mit etwas Vaseline, und führen Sie sie dann – natürlich ohne Nadel – in die Vagina ein. Spritzen Sie den Lapachotee vorsichtig ein, und bleiben Sie anschließend min­destens 15 Minuten lang auf dem Rücken liegen. Diese Anwen­dung sollte über einen längeren Zeitraum 2-mal täglich durch­geführt werden.

□ Lapachotee ist ein hervorragendes, völlig ungefährliches Mittel für die Pflege des Intimbereichs. Anstatt Seife zu ver­wenden, sollten Sie den Intimbereich grundsätzlich mit einem sauberen Waschlappen waschen, den Sie zuvor in lauwarmen Lapachotee eintauchen.

Was zusätzlich hilft

Bei Pilzerkrankungen und Scheidenent­zündungen sollten Sie die Unterwäsche 2-mal täglich wechseln. Verzichten Sie auf Wäsche und Unterwäsche mit Synthetik Anteil, wählen Sie stattdessen ausschließlich Naturfasern. Um die Heilung auch von innen heraus zu unterstützen, sollten Sie regelmäßig Frischkost essen und Lapachotee trinken.

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