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Naturheilmittel und ihr Nutzen bei Sodbrennen

Bevor sie zu synthetisch hergestellten Medikamenten gegen ihre Beschwer­den greifen, probieren heutzutage viele zunächst pflanzliche Mittel aus. Das ist auch verständlich, denn die meisten Kräutertees oder pflanzlichen Präparate haben in der Regel weniger Nebenwirkungen als andere Arznei­mittel. Allerdings sollte man sich nichts vormachen – ganz nebenwir­kungsfrei sind auch viele pflanzliche Präparate nicht. Kein Wunder, sind sie doch oft Vorbild für synthetisch hergestellte Medikamente bzw. be­inhalten diese Medikamente häufig auch pflanzliche Stoffe.

Die folgenden Rezepte können Sie dennoch gefahrlos ausprobieren, wenn Sie unter Sodbrennen leiden. Vielleicht haben Sie ja Erfolg und das Sodbrennen klingt nach kurzer Zeit ab. Ist das nicht der Fall, sollten Sie sich jedoch nicht scheuen gegen Ihre Beschwerden mit anderen Medika­menten vorzugehen. Insbesondere für Refluxkranke sind diese nahezu unverzichtbar, denn die möglichen Folgen andauernden Sodbrennens sind einfach zu gefährlich, als dass man gegen das Sodbrennen nicht alles unternehmen sollte, was mög­lich ist.

Heilsame Teezubereitun­gen gegen Sodbrennen

Die folgenden Teerezepte sollten Sie nur mit Kräutern aus der Apotheke zubereiten. Denn nur bei diesen kön­nen Sie sicher sein, dass sie auch wirk­lich alle wertvollen Inhaltsstoffe ent­halten, die Ihnen bei der Überwin­dung Ihres Leidens helfen können. Bei Tees, die Sie in der Drogerie oder im Supermarkt kaufen, ist die Heilwir­kung oft vermindert.

Teemischung aus Kamil­le, Kümmel und Melisse

Für diesen Tee brauchen Sie eine Tee­mischung aus Kamille-, Melissenblü­ten und Kümmel. Alle Heilkräuter müssen in der gleichen Menge in die­ser Mischung enthalten sein. Von dieser Mischung geben Sie zwei Teelöffel in einen großen Becher oder ein anderes Gefäß und über­gießen sie mit 0,2 Liter kochendem Wasser. Die ganze Mischung muss nun noch etwa zehn Minuten ziehen, bevor Sie sie abseihen dürfen. Dann ist Ihr Tee, den Sie bis zu dreimal täglich zu sich nehmen dürfen, trink­fertig.

Fencheltee nach dem Essen

Falls Ihnen die erste Teemischung nicht geholfen hat oder Sie die ver­wendeten Heilkräuter nicht mögen, versuchen Sie es doch einfach einmal mit Fencheltee, der in der Regel beru­higend auf Magen und Darm wirkt. Auch von dieser Teesorte benötigen Sie zwei Teelöffel, die Sie mit kochen­dem Wasser übergießen, zehn Minu­ten ziehen lassen und anschließend abseihen. Trinken Sie den Tee regel­mäßig nach dem Essen – in kleinen Schlucken.

Weitere Teezubereitungen

Auch mit einem Tee aus Tausendgül­denkraut, Enzian oder Wermut kön­nen Sie gegen Ihr Sodbrennen ange­hen. Ein Teelöffel des jeweiligen Heil­krauts zur Teezubereitung reicht dies­mal allerdings vollkommen aus. Der Tee wird mit 0,2 Liter kochendem Wasser übergössen und muss dann drei Minuten ziehen, bevor Sie ihn abseihen. Von jedem dieser Tees dür­fen Sie ruhig dreimal täglich eine Tas­se trinken.

Auch Pfefferminztee und selbstver­ständlich der gute alte Kamillentee haben nicht selten eine positive Wir­kung auf die Beschwerden.

Heilerde – ebenfalls sinnvoll bei Sodbrennen

Auch Heilerde, die es in der Apotheke  oder im Reformhaus zu kaufen gibt, kann in vielen Fällen Linderung bei Sodbrennen verschaffen. Wenn Sie  unter akutem Sodbrennen leiden, nehmen Sie doch einfach etwas Heilerde ein (Packungsbeilage beachten). Die Heilerde trägt dazu bei, die Magensäure zu neutralisieren, wodurch verständlicherweise auch das Sod­brennen gemildert wird oder sogar verschwindet.

Ätherische Öle aus der Apotheke

In der Apotheke erhalten Sie auch wertvolle ätherische Öle, die Sie ge­gen das Sodbrennen einsetzen kön­nen. Diese Öle werden innerlich an­gewendet, das heißt, Sie geben – je nach Anweisung auf der Packung – ei­nige wenige Tropfen des Öls auf einen Löffel und schlucken es herunter. Falls Sie jedoch merken, dass Sie das Öl nicht vertragen, versuchen Sie besser das Sodbrennen mit einer Tee­mischung zu „bekämpfen”. Manchen Menschen ist nämlich die Konzentra­tion des jeweiligen Heilkrauts in ei­nem ätherischen Öl zu stark. Eine Ga­rantie, dass Ihnen ein solches Öl wirk­lich hilft, gibt es natürlich auch nicht.

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