Schuppenflechte mit Propolis behandeln

 

Schuppenflechte (Psoriasis) ist eine der häufigsten Hauterkran­kungen. In Mitteleuropa sind etwa zwei Prozent der Be­völkerung davon betroffen. Die Krankheit ist schon sehr alt – sie war bereits in der Antike bekannt.

Symptome

Die typische Hautveränderung bei Schuppenflechte ist eine rundlich ovale Hautrötung, die von silbrig glänzen­den, lockeren Schuppen bedeckt wird. Bevorzugt von diesen Schuppen befallene Körperstellen sind der be­haarte Kopf, die Streckseiten der Knie und Ellbogen so­wie Fußsohlen und Handteller. Manchmal besteht auch ein Juckreiz. Im Krankheitsverlauf kommt es oft zu Ver­änderungen der Finger- und Zehennägel. In der Nagel­oberfläche entstehen kleine Krater, die etwa so groß wie ein Stecknadelkopf sind – so genannte Tüpfelnägel. Außerdem können Herde im Nagelbett eine gelbliche bis braunrote Verfärbung des Nagels verursachen, die als Ölflecken bezeichnet werden.

Verlauf der Erkrankung

Bei der Psoriasis besteht eine erbliche Veranlagung, aber auch psychische und Umweltfaktoren spielen eine gewisse Rolle. Der Zeitpunkt des ersten Auftretens, der Verlauf und die Ausprägung der Erkrankung sind sehr verschieden und lassen sich kaum vorhersagen. Häufig kommt es zu plötzlichen Krankheitsschüben, die nach einiger Zeit wieder nachlassen. Eine psychisch be­lastende Situation kann ein Auslöser für einen Schub sein. Viele Betroffene haben jedoch schon Erfahrungen mit der Krankheit und wissen in etwa, welche Einflüsse einen neuen Schub auslösen können.

 

Vollbad mit Propolis, Honig und Aromaölen

Vermischen Sie 5 Tropfen Propolistinktur, 5 Tropfen Ylang-Ylang-Öl und 2 Tropfen Sandelholzöl mit 4 Ess­löffeln Honig, und geben Sie die Mischung ins nicht zu heiße Badewasser (bis 38 °C). Baden Sie auf keinen Fall länger als 30 Minuten! 15 Minuten sind in der Regel ausreichend. Im Anschluss daran sollten Sie sich noch 1 Stunde ausruhen. Vollbäder sollten Sie generell höchs­tens 2-mal pro Woche anwenden.

Einreibung mit Propoliscreme

Reiben Sie die betroffenen Hautstellen vorsichtig mit einer Propoliscreme ein. Sie sollten dabei immer jeweils so viel Creme verwenden, dass sich Ihre Haut nach kurzem Einmassieren wieder trocken anfühlt. Diese sanfte Art von Einreibung können Sie bei Schuppen­flechte ohne Bedenken täglich vornehmen.

Das Klima kann heilen

Wenn Sie an einer Schuppenflechte leiden, sollten Sie einmal als Therapie einen Klimawechsel ausprobieren. Sehr empfehlenswert sind Klimakuren in sonnigen und heißen Gegenden, an Meeresstränden oder in Hochgebirgsregionen. Fast jeder starke Klimareiz kann bei chronischen Hauterkrankungen eine Besserung oder zumindest eine Linderung der Beschwerden herbeiführen. Sie sollten sich dafür aber ausreichend Zeit nehmen, ein Kurzurlaub genügt auf keinen Fall. Zumindest sechs Wochen lang sollten Sie sich den veränderten Klimabedingungen aussetzen.