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Selbsthilfetipps bei Sodbrennen

Die Umstellung der Ernährung

Im Prinzip muss man nur darauf ach­ten, sich ausgewogen zu ernähren ­dann purzeln die Pfunde im Normal­fall – zwar langsamer als bei Crash-Diäten, doch dafür bleibt es langfris­tig bei der Gewichtsabnahme.

Sich ausgewogen zu ernähren heißt, möglichst wenig Fett (ca. 60 bis 80 g pro Tag), reichlich Kohlenhydra­te (ca. 60 % der Nahrung) und nur in geringem Maße Eiweiße (ca. 10 % der Nahrung) zu sich zu nehmen. Der Dickmacher Nr. 1 ist in jedem Fall das Fett, von dem die meisten von uns über 100 g täglich zu sich nehmen. Wenn Sie sich dann vor Augen hal­ten, dass ein Gramm Fett mit knapp neun Kilokalorien doppelt so viel Energie enthält wie 1 g Kohlenhydra­te oder Eiweiß (ca. vier Kilokalorien pro Gramm), ist es kein Wunder, dass viele Menschen übergewichtig sind -zumal das Fett aus der Nahrung nahe­zu unverändert in den Fettzellen, un­serem Speicher’ für „schlechte” Zei­ten, eingelagert wird. Kohlenhydrate beispielsweise werden vom Körper viel eher verbraucht, z. B. für den „Be­trieb” der Muskelzellen, und viel sel­tener in Fett umgewandelt. Also heißt die Devise für die meisten Menschen: das Nahrungsfett erheblich reduzie­ren! Fett einzusparen ist gar nicht so schwer: Nehmen Sie z. B. weniger Fleisch und Wurst zu sich, achten Sie beim Kochen oder Braten darauf, nicht zu viel Fett zu verwenden, be­achten Sie beim Einkauf den Fettge­halt von Speisen, z. B. von Käsesor­ten, essen Sie wenig Fertiggerichte, die vor Fett oft nur so strotzen. Statt­dessen nehmen Sie möglichst viel Gemüse, Obst und Rohkost zu sich. Auch mit anderen kohlenhydratrei­chen Speisen wie Kartoffeln, Nudeln, Reis oder Brot brauchen Sie nicht zu geizen. Diese Nahrungsmittel stehen fälschlicherweise im Verdacht dick zu machen – dabei sind es meistens die Saucen (auf denen oft noch Fettaugen schwimmen), die zur Gewichtszunahme beitragen.

Natürlich müssen Sie jetzt noch darauf achten, dass Sie Ihrem Körper nicht mehr Energie zuführen, als er benötigt (Frauen mit leichter Tätig­keit: ca. 2200 Kilokalorien/Tag, Män­ner: ca. 2400-2500). Das sollte aller­dings leicht fallen, wenn der Großteil der Nahrung aus Gemüse, Obst und Rohkost besteht. Diese Nahrungsmit­tel enthalten in der Regel nur wenig Kalorien, sodass man sich an ihnen satt essen kann ohne zuzunehmen.

Nicht nur auf das Selbstbewusst-sein hat eine Gewichtsabnahme posi­tive Auswirkungen. Sie werden sehen: Je mehr sich Ihr Gewicht reduziert, umso seltener werden Sie auch unter Sodbrennen leiden. Wenn Sie den Fettanteil Ihrer Nahrung verringern, tun Sie damit ebenfalls etwas dafür, gegen das Sodbrennen anzugehen: Fettreiche Speisen sind nämlich oft der Auslöser für Sodbrennen.

Noch etwas: Wenn Sie eine Speise zu sich nehmen, kauen Sie sie gründ­lich und essen Sie möglichst langsam. Auf diese Weise muss Ihr Magen nicht so viel Magensäure produzieren, denn die Nahrungsmittel kommen schon stark zerkleinert im Magen an. Damit sinkt für Sie auch die Gefahr, dass es zu Sodbrennen kommt.

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