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So hilft Teebaumöl bei Hautkrankheiten

Teebaumöl bei Abszessen und Furunkel

Diese Hautentzündungen treten häufig auf, wenn der Kör­per ohnehin schon durch Krankheiten oder Stress ge­schwächt ist. Häufig leiden auch Menschen darunter, die hormonelle Umstellungen durchmachen – z.B. durch Pu­bertät, Schwangerschaft, Wechseljahre oder Einnahme von Hormonpräparaten.

Abszesse und Furunkel sollten nur dann (und zwar vom Arzt!) geöffnet werden, wenn alle anderen Heilmethoden versagen – durch einen unsachgemäßen Eingriff kann es leicht zu einer Ausbreitung der Infektion kommen. Die me­dizinische Forschung hat inzwischen die Wirksamkeit von Teebaumöl gerade bei Abszessen und Furunkeln bestätigt: Teebaumöl durchdringt die Haut, bekämpft die Infektion und löst den Eiterherd auf, ohne dass ein chirurgischer Ein­griff notwendig ist. Dabei ist es in seiner Wirkung sehr sanft und schont – im Gegensatz zu vielen anderen antiseptischen Mitteln – das gesunde Gewebe.

Vollbad

Geben Sie acht bis zehn Tropfen reines Teebaumöl ins Bade­wasser.

Kompressen

Wringen Sie einen Waschlappen in warmem Wasser aus, be­träufeln Sie diesen mit einigen Tropfen reinem Teebaumöl und legen Sie ihn auf die betroffene Stelle. Bis zum Ab­kühlen einwirken lassen. Falls die Stelle sehr stark schmerzt, eine Mullbinde mit eini­gen Tropfen Teebaumöl tränken und die betroffene Stelle damit umwickeln. Etwa zwölf Stunden einwirken lassen.

Maßnahmen gegen Abszesse und Furunkel

• Warten Sie nicht, bis ein Furunkel oder Abszess aufbricht, beginnen Sie mit der Behandlung gleich beim Auftreten der Beschwerden.

• Tragen Sie reines Tee­baumöl mit einem Watte­tupfer auf die betroffenen Stellen auf.

• Wiederholen Sie diese Be­handlung zwei- bis dreimal täglich.

• Verzichten Sie weitgehend auf Alkohol, Kaffee und Nikotin.

• Trinken Sie reichlich Mine­ralwasser und/oder Kräu­tertees.

Tun Sie bei Hautproblemen auch etwas für Ihr Allgemeinbefinden. Achten Sie besonders auf gesunde Ernährung und ausreichenden Schlaf!

Eine weitere Möglichkeit ist (besonders wenn Furunkel oder Abszesse bereits sehr angewachsen sind), eine warme Packung aufzulegen: Vermischen Sie Heilerde (aus der Apo­theke) mit einigen Tropfen reinem Teebaumöl und tragen Sie diese Mischung auf die Stelle auf. Eine halbe Stunde ein­wirken lassen, dann mit warmem Wasser abspülen.

Bläschenausschlag (Herpes)

Es gibt verschiedene Arten des Bläschenausschlags, die alle­samt von Viren verursacht werden:

• Fieberbläschen (treten meistens im Lippenbereich auf)

• Bläschenausschlag an den Geschlechtsorganen (genitaler Herpes)

• Gürtelrose.

Häufig stehen Bläschenausschläge bei Menschen in Zusam­menhang mit:

• Übermüdung oder starkem Druck

• Anderen Infektionen (wie z. B. Grippe)

• Kräftiger Sonnenbestrahlung oder kalter Zugluft.

Der Bläschenausschlag ist infektiös, d.h., er kann sich nicht nur über den eigenen Körper ausbreiten, sondern auch einen anderen anstecken. Herpes reagiert nicht auf Antibiotika, sondern nur auf das sehr starke Antivirusmittel Aciclovir. Mit Teebaumöl sind seit Jahren gute Erfolge bei der Behandlung von Bläschenausschlag erzielt worden. Das Öl trocknet den Krankheitsherd aus und verhindert außerdem eine weitere Ausbreitung.

Lotion (gegen Fieberbläschen)

Mischen Sie sechs Tropfen reines Teebaumöl mit einem Teelöffel 50-prozentigem Alkohol (aus der Apotheke) und tragen Sie die Mischung auf die betroffenen Stellen auf. Mehrmals täglich so lange wiederholen, bis die Symptome abgeklungen sind.

Direkte Anwendung (gegen Fieberbläschen)

Mit einem Wattestäbchen reines Teebaumöl auf die betroffe­nen Stellen auftupfen – das kann die Entwicklung der Fie­berbläschen oft verhindern.

Vollbad (gegen genitalen Herpes)

Geben Sie acht bis zehn Tropfen reines Teebaumöl ins war­me Badewasser.

Spülung (gegen genitalen Herpes)

Vermischen Sie bei den ersten Anzeichen einer Infektion 30 Tropfen reines Teebaumöl mit einem Liter warmem Was­ser. Spülen Sie mit dieser Mischung den Genitalbereich. Dadurch wird der Juckreiz gelindert und die Infektion an ei­ner weiteren Ausbreitung gehindert.

Lotion (gegen genitalen Herpes)

Vermischen Sie fünf Tropfen reines Teebaumöl mit einem Esslöffel Oliven-, Mandel- oder Avocadoöl, und tragen Sie diese Mischung mehrmals täglich mit einem Wattebausch direkt auf die betroffenen Stellen auf.

Weitere Maßnahmen (bei genitalem Herpes)

Der Sexualpartner sollte sich der gleichen Behandlung un­terziehen, um eine Wiederansteckung zu vermeiden. Während der Behandlung möglichst eine Woche lang auf Sexualkontakte verzichten.

Wichtig: Falls Hautreizungen auftreten, sollte die Behandlung mit Teebaumöl sofort abgebrochen werden.

Dermatitis (Hautentzündung)

Viele Hautentzündungen sind auf Überempfindlichkeit (Allergie) gegen bestimmte Stoffe zurückzuführen, z.B. gegen Kuhmilch- oder Weizenmehlprodukte und gegen be­stimmte Reinigungsmittel, Kosmetika, Hausstaub, Wolle, Tierhaare usw. In vielen Fällen verschlimmern Stress und an­dere emotionale Faktoren die Krankheit oder lösen sie über­haupt erst aus. Die Behandlung mit Teebaumöl hat sich in zahlreichen klinischen Untersuchungen als sehr wirksam er­wiesen.

Vollbad

Setzen Sie dem Badewasser acht bis zehn Tropfen reines Teebaumöl zu.

Lotion

Vermischen Sie einige Tropfen Teebaumöl mit der zehnfa­chen Menge Oliven-, Mandel- oder Avocadoöl (aus der Apo­theke) und massieren Sie die betroffenen Hautstellen täglich damit ein.

Creme

Geben Sie einige Tropfen Teebaumöl unter Ihre Feuchtig­keitscreme und tragen Sie diese mehrmals täglich auf die be­troffenen Stellen auf.

Fertigprodukte

Versuchen Sie, Teebaumölcreme und -seife zu bekommen. Wichtig: Vor einer Behandlung sollten Sie unbedingt einen Hauttest machen, um festzustellen, ob Sie nicht eventuell auch gegen Teebaumöl allergisch sind. Träufeln Sie dazu einige Tropfen reines Teebaumöl auf Ihren Handrücken, verreiben Sie es und lassen Sie es eine Stunde lang einwirken. Kommt es zu einer Hautreizung, mit viel kühlem Wasser abspülen.

Maßnahmen bei Hauterkrankungen

• Hygiene ist bei Hauter­krankungen äußerst wich­tig, deshalb regelmäßig waschen und stets frische Tücher verwenden.

• Den eigenen Pflegeproduk­ten können einige Tropfen Teebaumöl beigemischt werden.

• Versuchen Sie, die Gründe für eine eventuelle Allergie herauszufinden (Tierhaare, Milch, Kosmetika usw.) und Stoffe, die eine Allergie auslösen könnten, mög­lichst zu meiden.

• Versuchen Sie, Stress zu vermeiden. Dabei helfen Entspannungstechniken wie Yoga und autogenes Training.

Für beides werden Kurse in den meisten Volkshoch­schulen angeboten.

Krätze (Skabies)

Diese stark juckende Hautkrankheit wird durch die Krätzmilbe verursacht. Durch das Aufkratzen der Haut entstehen leicht Hauteiterungen oder Furunkulose. Krätze wird vor al­lem dann übertragen, wenn viele Menschen zusammen unter schlechten Wohnbedingungen leben müssen.

Vollbad

Als Desinfektionsmaßnahme dem warmen Badewasser acht bis zehn Tropfen Teebaumöl zusetzen.

Creme

Die betroffenen Hautstellen sanft abwaschen und trocknen. Dann die Stellen mit einer Feuchtigkeitscreme behandeln, der einige Tropfen Teebaumöl zugesetzt sind (zwei bis drei Tropfen auf einen Esslöffel Creme). Die so aufbereitete Feuchtigkeitscreme zwei- bis dreimal täglich anwenden.

Weitere Maßnahmen

Hygiene ist sehr wichtig! Um eine Wiederansteckung zu vermeiden, Bettwäsche, Handtücher, Kleidungsstücke (be­sonders aus Wolle) in Wasser waschen, dem einige Tropfen Teebaumöl zugesetzt sind.

Teebaumöl hilft gegen Warzen

Oft verschwinden Warzen – von selbst – so schnell, wie sie auftreten. Andererseits kann man sich nicht unbedingt dar­auf verlassen. Darüber hinaus sind manche Warzen recht lä­stig – z.B. an den Fußsohlen. Bevor Sie sich für die »härte­ren Maßnahmen« (z. B. chirurgischer Eingriff) entscheiden, versuchen Sie es mit Teebaumöl. Dieses ist auch im tieferlie­genden Hautgewebe wirksam, so dass Sie damit das ge­wünschte Ergebnis – nämlich das Verschwinden der Warze -erzielen können.

Direkte Anwendung

Die Warze immer wieder mit einigen Tropfen reinem Tee­baumöl einreihen. Nötigenfalls die Behandlung einige Wo­chen lang durchführen.

Schuppenflechte (Psoriasis)

Die roten Hautflecken der Schuppenflechte mit ihrer typi­schen silbrigen Hautschuppenschicht jucken meist nicht. Trotzdem bedeuten sie für die Betroffenen eine erhebliche Beeinträchtigung, zumal sie vor allem an gut sichtbaren Hautpartien auftreten. Neueste Forschungen lassen vermuten, dass die Schuppen­flechte durch eine Fehlfunktion der Hautenzyme verursacht. Umwelteinflüsse können zu diesem Problem beitragen. In vielen Fällen ist Teebaumöl ein wirksames Mittel, um die Symptome zu lindern.

Lotion

Mischen Sie 50 Milliliter Oliven-, Mandel- oder Avocadoöl (aus der Apotheke) mit 30 Tropfen reinem Teebaumöl. In ei­ner dunklen Flasche aufbewahren und vor Gebrauch gut schütteln. Zweimal täglich auf die betroffenen Hautstellen auftragen. Bei längerer Bettlägerigkeit kommt es häufig zum Wundlie­gen. Meistens ist die Rückenhaut betroffen, die empfindlich ist und sich häufig auch entzündet.

Massage

Vermischen Sie 100 Milliliter Oliven-, Mandel- oder Avoca­doöl (aus der Apotheke) mit 30 Tropfen reinem Teebaumöl. In eine dunkle Flasche abfüllen und vor Gebrauch gut schüt­teln. Die betroffenen Stellen mehrmals täglich sanft mit die­ser Mischung einmassieren. Die regelmäßige Massage mit dem Öl ist ebenfalls eine gute Vorbeugungsmaßnahme gegen das Wundliegen!

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