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Sonnenbrand und Verbrennungen mit Propolis lindern

Die menschliche Haut ist ein lebendes Gewebe. Schon eine kurze Erhitzung über 49 °C kann die Hautzellen schädigen. Ab einer bestimmten Schwere der Verbren­nung – in der Regel ab dem zweiten Grad – ist eine me­dizinische Behandlung notwendig. Ein Sonnenbrand ist bereits eine Verbrennung ersten Grades. Bei Sonnen­brand sowie leichten Verbrennungen und Verbrühun­gen können Sie sich mit einer Apitherapie auch selbst helfen.

Verschiedene Grade einer Verbrennung

Erster Grad

Die Haut ist dabei gerötet, teilweise geschwollen und schmerzt. Nach einer gewissen Zeit löst sich die oberste Hautschicht ab. Die Wunde verheilt in der Regel voll­ständig und narbenlos.

Zweiter Grad

Auf den geröteten Hautstellen bilden sich Bläschen, die eine klare Flüssigkeit enthalten. Diese so genannten Brandblasen brechen später auf, und die Flüssigkeit tritt aus. Je größer die Brandwunde ist, desto eher können sich nach dem Abheilen Narben bilden.

Dritter Grad

Die Haut und das darunter liegende Gewebe werden zerstört. Hier kann es auch noch zu Verkohlungen kom­men, die verletzte Haut kann sich dabei schwarz verfär­ben. Schmerzen werden nicht mehr wahrgenommen, da die Nervenenden geschädigt sind. Bei diesem Grad der Verbrennung kommt es zudem bei der betroffenen Per­son oft zu einem Schock.

 

Rezepte aus der Bienenapotheke

Kühlende Umschläge mit Propolis

Bei einem Sonnenbrand oder leichten Verbrennungen lindern kühlende Umschläge mit Propolistinktur die akuten Schmerzen. Halten Sie zuerst auch bei leichten Verbrennungen die betroffenen Hautstellen unter kal­tes Wasser (etwa 5 bis 10 Minuten lang). Daraufhin trän­ken Sie ein Mulltuch (oder ein Geschirrtuch oder einen Waschlappen) in einer Schüssel mit kaltem Wasser, in das Sie zuvor 20 Tropfen Propolistinktur geträufelt ha­ben. Legen Sie dann das Tuch auf die betroffene Stelle. Den kühlenden Umschlag sollten Sie, sobald er sich er­wärmt hat, wieder erneuern.

Erste Hilfe bei Verbrennungen

• Halten Sie die betroffenen Körperstellen sofort unter fließend kaltes Wasser, oder tauchen Sie sie in kaltes Wasser. Bei großflächigen Verbrennungen oder bei Ver­brennungen am Rumpf und im Gesicht kühlen Sie am besten mit feuchten Tüchern.

• Öffnen Sie Brandblasen unter keinen Umständen!

• Wenn Teile von verbrannten Kleidungsstücken an der Haut kleben, sollten Sie diese auf keinen Fall selbst ent­fernen. Überlassen Sie das bitte dem Notarzt.

• Falls die von Verbrennungen betroffene Person bei Bewusstsein ist, sollte sie möglichst viel Flüssigkeit (Mine­ralwasser) trinken, um einem Schock vorzubeugen.

• Holen Sie bei größeren Verbrennungen immer ärzt­liche Hilfe! Die hier vorgestellten Erste-Hilfe-Maßnahmen verstehen sich als Notmaßnahmen bis zum Eintreffen eines Arztes.

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