Spektakuläre Forschungsergebnisse über Apfelessig

Über viele einzelne Inhaltsstoffe im Apfelessig liegen wissenschaftliche Untersuchungen vor, die diesen Stoffen eine eindeutig positive Wirkung auf den menschlichen Organismus bescheinigen. Die wissenschaftliche Forschung steht aber vor fast unlösbaren Schwierigkeiten, wenn die Wechselwirkungen vieler Inhaltsstoffe gleichzeitig zu berücksichtigen sind.

► Eine Fachzeitschrift für Ärzte (Medical Journal of Australia) berichtete, dass sich Essig als Soforthilfe bei Quallenstichen bestens bewährt hat. Die Berührung mit den Tentakeln einer Nesselqualle kann starke Schmerzen, Übelkeit und manch­mal einen Kollaps hervorrufen. In Australien sterben mehr Menschen an Quallenstichen als beispielsweise infolge von Haiattacken. Wer zum Baden am Meer ein Fläschchen Essig mitnimmt, ist gegen das Schlimmste gewappnet. Bis der Arzt eintrifft, die betroffenen Hautstellen unverzüglich mit unverdünntem Essig abtupfen.

► Nach einer amerikanischen Studie von Ancel Keys hält der Verzehr von einem Apfel vor dem Schlafengehen den Blutzuckerspiegel auf einem Niveau, das eine störungsfreie Nachtruhe ermöglicht.

► Viele Ärzte empfehlen Schwimmern, die häufig unter Ohreninfektionen leiden, Essigspülungen. Nach dem Schwimmen sollten Sie die Ohren mit einer Mischung aus abgekochtem Wasser und Essig auswaschen. Das desinfiziert und beugt Entzündungen vor.

► Neueste Forschungen haben ergeben, dass Apfelessig eine Substanz enthält, die für das Wachstum des Mutterkuchens (Plazenta) während der Schwan­gerschaft nötig ist. Über den Charakter dieser Substanz ist man sich noch nicht im Klaren. Es könnte sich dabei um ein bisher unbekanntes Vitamin handeln. Jedenfalls macht es die Vorliebe schwangerer Frauen für essig­saure Speisen verständlich.

► Die japanische Apothekerzeit­schrift »Journal of Pharmacology« veröffentlichte den Hinweis, dass Essig unter Umständen vor Magengeschwüren schützen kann, die auf Alkoholmissbrauch zurückgehen. Auch wenn dieser Problemkreis noch nicht hinreichend erforscht ist, verdichtet sich die Auffassung, dass der Essig die Magensaftproduktion in einer Weise anregt, die ihn vor Alko­holschäden bewahrt.

Essig desinfiziert

In Essig lassen sich Lebensmittel gut konservieren, weil er Fäulnisbak­terien und andere Kleinstlebewesen abtötet, die gelagerte Speisen mit der Zeit ungenießbar machen. Genauso vernichtet Essig auch eine Rei­he von mikroskopisch kleinen Krankheitserregern, die unsere Haut, den Rachen, die Atmungsorgane, die Blase oder den Verdauungsappa­rat befallen können. Schon vor fast 2 500 Jahren setzte der griechische Heilkundige Hippokrates Essig als keimtötendes Mittel ein, um Wun­den oder Darminfektionen zu behandeln. Auch Soldaten versorgten früher ihre Verletzungen mit essiggetränkten Tüchern, um keinen »Wundbrand« zu bekommen.

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Essig wirkt zum einen antiseptisch, d. h. die Essigsäure im Essig macht viele Arten von Bakterien, Viren und andere Krankheitserreger un­schädlich. Zum zweiten wirkt Essig antibiotisch, d.h. die speziellen Bakterien, die im Essig enthalten sind, haben die Eigenschaft, eine Reihe von Krankheitserregern zu attackieren und abzutöten. Natürlich gilt dies nur in engen Grenzen. Gegen ernste Infektions­krankheiten wie Typhus, Masern oder Malaria kann auch der Essig nichts ausrichten. Allerdings liegen noch keinerlei wissenschaftliche Studien darüber vor, inwieweit im Vorfeld einer solchen Erkrankung, also bei der Ansteckung mit den entsprechenden Erregern, mit Essig etwas zu bewirken ist.

Zumindest ist überliefert, dass es zu Zeiten der Pest in Europa regel­rechte »Essigdiebe« gab. Das waren Räuber, die sich von Kopf bis Fuß mit Essig eingerieben hatten, um bei einem Einbruch ins Haus eines Pestkranken oder eines an Pest Verstorbenen nicht angesteckt zu wer­den. Inwieweit sie auf diese Weise eine Ansteckung vermieden, kann kaum mehr überprüft werden. Tatsache ist aber, dass sie wohl aus Erfahrung wussten, was sie vor dem Schwarzen Tod bewahren konnte.

Vorbeugung und Behandlung mit Essig

► Halsweh (gurgeln)

► Rachenentzündungen (gurgeln)

► Zahnfleischentzündungen (gurgeln)

► Bakterielle Nieren- und Blasenentzündungen (einnehmen)

► Reizhusten (inhalieren oder etwas aufs Kopfkissen geben)

► Leichte Darminfektionen (einnehmen)

► juckende Hämorrhoiden (mit getränktem Tuch auftragen)

► Ohrenentzündungen (spülen, Dampfbad)

► Erkältungen (essiggetränkte Brustwickel)

► Wunden (einnehmen und auftragen)

► Körpergeruch (einreihen)

► Hautentzündungen (auftragen)

► Fußpilz (auftragen und Socken in Essig waschen)