Artikelmagazin

alles was Sie wissen wollen

Süßen und würzen mit Zitrusaroma

Zitronenzucker

Zutaten: getrocknete Schalen von 3 Zitronen, 200 g Zucker Zubereitung: Reiben Sie die getrockneten Schalen mit einer Reibe, z. B. einer Muskatnussreibe, zu feinem Pulver, und mischen Sie es un­ter den Zucker. Die Zitronenschalen sollten gut durchgetrocknet sein, da sonst der Zucker verklumpt. Zitronenzucker, angereichert mit den wertvollen Pektinen der Scha­len, eignet sich sehr gut zum Süßen von Fruchtsalaten oder anderen Fruchtzubereitungen, Süßspeisen, Müsli oder Tee.

Zitronenpfeffer

Zutaten: getrocknete Schalen von 2 kleinen Zitronen, 50 g schwarzer Pfeffer

Zubereitung: Reiben Sie die Zitronenschalen mit einer Reibe zu fei­nem Pulver, und mischen Sie es unter den Pfeffer. Die Zitronenscha­len müssen absolut trocken sein, da sich sonst im Pfeffer Klumpen bil­den könnten. Zitronenpfeffer eignet sich zum Würzen aller Gerichte, die sonst auch mit schwarzem Pfeffer gewürzt werden, verleiht ihnen aber noch zusätzlich einen Hauch von Zitrusgeschmack.

Zitronenöl

 

Zutaten: 3 Zitronen, 3/41 Olivenöl, 8 Knoblauchzehen Zubereitung: Schälen Sie die Zitronen. Achten Sie dabei darauf, dass Sie dünne Streifen von den Schalen ohne weiße Unterhaut haben. Ge­ben Sie die Schalen mit so viel Olivenöl in eine Pfanne, dass sie darin schwimmen. Erhitzen Sie das Öl, und lassen Sie die Schalen darin bei kleiner Hitze 5 Minuten lang ziehen. Stellen Sie die Pfanne beiseite, und lassen Sie die Mischung abkühlen.

In der Zwischenzeit können Sie die Knoblauchzehen abziehen und zerdrücken. Schütten Sie das restliche Olivenöl in einen verschließba­ren Glasbehälter, z. B. ein Einmachglas. Geben Sie das erkaltete Öl mit den Schalen aus der Pfanne und dem Knoblauch in das Glas. Lassen Sie das Öl nun 2 Wochen lang ziehen, dann ist es gebrauchsfertig. Nach dem Öffnen sollten Sie das Öl am besten im Kühlschrank auf­bewahren. Zitronenöl eignet sich mit seiner feinen Note von Zitrus­geschmack bestens zum Anrichten köstlicher Salate, zum Braten und als Grundlage für Marinaden.

Tipp Wenn Sie statt des Olivenöls Safloröl verwenden und den Knoblauch weglassen, können Sie das Zitronenöl auch zum Backen von Kuchen oder Plätzchen verwenden.

Warum Zitronenöl so gesund ist

Diese Ölmischung ist dank der wertvollen Inhaltsstoffe der Zitrone und des Olivenöls nicht nur besonders würzig, sondern auch sehr gesund. Und das liegt daran: Um funktionstüchtig zu bleiben, benötigt der menschliche Orga­nismus für eine Vielzahl von Stoffwechselabläufen essenzielle Fettsäuren, die er selbst nicht herstellen kann. Diese Säuren muss man dem Körper also von außen zuführen. Es handelt sich dabei um die so genannten mehrfach unge­sättigten Fettsäuren. Aber auch einfach ungesättigte Fettsäuren werden ge­braucht, die der Organismus ebenso mit der Nahrung aufnehmen muss. Im Zitronenöl sind beide Formen dieser lebenswichtigen Fettsäuren vorhanden, kombiniert mit den wertvollen Inhaltsstoffen und natürlich dem köstlichen Geschmack der Zitrone.

Zitronenessig

Mit Zitrone aromatisierter Essig ist ganz einfach selbst herzustellen und bringt Ab­wechslung in die Küche. Experimentieren Sie ruhig ein wenig – Sie werden sehen, wie vielen Gerichten er den letzten Pfiff verleiht.

Zutaten: 4 Zitronen, 3/4 1 Apfelessig

Zubereitung: Schälen Sie die Zitronen mit einem Handschäler, so dass die weiße Unterhaut nicht mit der Schale abgeht. Pressen Sie den Saft aus, und geben Sie ihn mit den Schalen in ein 1-Liter-Einmachglas. Erwärmen Sie den Apfelessig auf 50 bis 60 °C, und schütten Sie ihn zu den Schalen und dem Saft in das Einmachglas. Schütteln Sie das Glas nach dem Verschließen gut durch, und lassen Sie es bei Zimmertemperatur 2 Wochen lang stehen. Während dieser Reifezeit sollte der Zitronenessigansatz etwa jeden zweiten Tag 1-mal kräftig geschüttelt werden. Nach 2 Wochen können Sie den fertigen Essig durch ein feines Sieb abseihen. Zitronenessig eignet sich her­vorragend zum Würzen frischer Salate und als Grundlage für Marina­den, z. B. zum Einlegen von Fleisch.

Info Im Zitronenessig kommen noch die Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente des Apfelessigs hinzu. Das sind u. a. etliche Vit­amine aus der B-Gruppe, Vitamin E, Vitamin A und Beta-Karotin, Kalzium, Kalium, Natrium, Magnesium, Phosphor, Schwefel, Sili­zium, Eisen und das für die Zahngesundheit so wichtige Fluor.

Kommentarfunktion ist deaktiviert

Copyright © 2017 by: ArtikelmagazinImpressum • Lizenz: Creative Commons BY-NC-SA.