Fuß- und Hautpilzerkrankungen mit Lapacho behandeln

 

Abgesehen von den bereits erwähnten Candida-albicans- Erkrankungen können auch andere Hefepilze zu Infektionen der Haut führen, die als Dermatomykosen bezeichnet werden. Gerade im feuchtwarmen Klima des Genital- und Analbereichs, aber auch in den Achselhöhlen können Pilze sich schnell aus- breiten. Zu den häufigsten Hautpilzerkrankungen zählt der Fußpilz, der zwischen den Zehen oder an den Fußsohlen auftritt, wo er Rötungen und Hautjucken verursacht. Fußpilz ist an sich relativ harmlos, jedoch sehr ansteckend. Durch seine entzündungshemmenden und pilzabtötenden (fungiziden) Wirkungen, zählt Lapacho zu den besten Naturheilmitteln gegen Pilzerkrankungen der Haut.

Behandlung mit Lapacho

□ Wenn Sie unter Fußpilz leiden, sollten Sie täglich ein Fuß­bad nehmen. Geben Sie dazu 1/2 Liter starken Lapachosud in eine mit heißem Wasser gefüllte Schüssel, und baden Sie Ihre Füße für ca. 15 Minuten darin.

□ Für die Behandlung von Hautpilzerkrankungen haben sich insbesondere Lapachobäder gut bewährt. Baden Sie 2- bis 3-mal wöchentlich. Die Dauer des Bades sollte nicht mehr als 15 bis 20 Minuten betragen. >

□ Vor allem bei Juckreiz sollten Sie die befallenen Hautberei­che 2- bis 3-mal täglich mit einigen Tropfen Lapachoelixier, die Sie am besten auf ein Wattebäuschchen träufeln, betupfen.

□ Nur ein gut funktionierendes Immunsystem kann uns vor Pilzinfektionen bewahren. Um die Abwehrkräfte zu steigern, sollten Sie regelmäßig 1 bis 2 Tassen Lapachotee am Tag zu sich nehmen.

Was zusätzlich hilft Wenn Sie zu Pilzerkrankungen neigen, soll­ten Sie für eine gute Hautatmung sorgen. Tragen Sie möglichst atmungsaktive Kleidung aus Naturfasern, meiden Sie das Tra­gen von Gummistiefeln und Turnschuhen, und gönnen Sie sich immer wieder mal ein Sonnen- oder Luftbad. Achten Sie auf Hygiene, damit Sie nicht Ihre Familienmitglieder anstecken. Bei akuten Pilzerkrankungen sind öffentliche Nassräume wie Saunen oder Schwimmbäder zu meiden.

Wie Sie Neurodermitis mit Lapacho behandeln können

 

Bei der Neurodermitis (atopische Dermatitis) handelt es sich vermutlich um eine teils durch Umweltbelastungen, teils durch erbliche Faktoren verursachte Hauterkrankung (die exakten Ursachen sind noch nicht vollständig bekannt). Die Betroffe­nen leiden unter starkem Juckreiz und Hautentzündungen mit Rötung, Schuppung, Nässen und Krustenbildung. Die Haut ist meist extrem trocken. Darüber hinaus treten oft auch allergisehe Beschwerden in Form von Heuschnupfen, Bindehautent­zündungen oder Bronchialasthma auf. Nahrungsmittelallergien, z. B. gegen Milchprodukte oder Zitrusfrüchte, Allergien gegen Hausstaub und Tierhaare sowie seelische Probleme kommen als mit verursachende Faktoren in Betracht. Die Neurodermitis beginnt meist im Kleinkindalter, doch werden auch Erster­krankungen im Erwachsenenalter häufiger. Um die lästigen Beschwerden zu beseitigen, werden bei Neuro­dermitis oft Kortisonsalben verschrieben. Leider ist der Behand­lungserfolg hier jedoch meist nur kurzfristig. Viele Betroffene, die sich zum Teil auch in Selbsthilfegruppen organisieren, haben die Erfahrung gemacht, dass eine ganzheitliche Behandlung nach einiger Zeit zu vollkommener Beschwerdefreiheit führen kann. Dazu gehören: eine radikale Ernährungsumstellung, Ent­spannungsübungen und die Anwendung homöopathischer und pflanzlicher Naturheilmittel.

Wie Fallbeispiele aus aller Welt belegen, ist Lapachotee ein sehr gutes Heilmittel, dem innerhalb der ganzheitlichen Neurodermitisbehandlung ein fester Platz eingeräumt werden sollte.

Behandlung mit Lapacho

□ Zur Harmonisierung des Immunsystems und zur Verbesse­rung des Befindens sollte die große Lapachokur durchgeführt werden, bei der 4 Wochen lang 1 Liter Tee über den Tag verteilt getrunken und dies nach 4-wöchiger Pause wiederholt wird.

□ Anschließend sollten Sie Lapachotee langfristig in kleineren Mengen – etwa 2 bis 3 Tassen am Tag – genießen.

□ Bei Neurodermitis sollte die Haut ständig feucht und geschmeidig gehalten werden. Dies ist nur durch eine geduldi­ge Pflege mit Cremes und Körperlotionen zu erreichen. Geben Sie auf 1 Esslöffel einer fettreichen Creme oder Salbe etwa 5 Tropfen Lapachoelixier, und tragen Sie diese Mischung mehr­mals täglich dünn auf die betroffenen Hautbereiche auf.

□ Bei Neurodermitis werden oft Ölbäder verordnet, da diese Bäder die Haut wesentlich besser pflegen als dies bei den üblichen, schäumenden Badezusätzen der Fall ist. Um die Wirkungen des Ölbads zu verbessern, sollten Sie 1 Liter kräfti­gen Lapachosud ins Badewasser geben (3 Esslöffel Lapacho pro 1 Liter Wasser).

Was zusätzlich hilft Schließen Sie sich nach Möglichkeit einer Selbsthilfegruppe an, wo Ihnen dabei geholfen wird, ein Kon­zept für eine optimale Diät zu entwickeln. Natürlich können Sie sich auch an einen erfahrenen Heilpraktiker oder an einen Arzt, der sich auf natürliche Heilverfahren spezialisiert hat, wenden. Meiden Sie aggressive Seifen und schäumende Badezusätze, und reinigen Sie die Haut nur mit Wasser und schonenden Hautpflegemitteln.

Neurodermitis natürlich heilen: Mit der bewährten Schwedler-Vollmer-Methode

In der Apotheke erhalten Sie Ölduschbäder, die ohne hautrei­zende Parfümstoffe hergestellt und mit einem milden Lokalan­ästhetikum versetzt sind. Sie sind für die Pflege des ganzen Kör­pers geeignet, haben einen guten Rückfettungseffekt und lindern den quälenden Juckreiz. Regelmäßige Luftbäder, die nach Möglichkeit an der Nordsee oder im Hochgebirge durchgeführt werden sollten, können die Heilung ebenfalls in starkem Maß fördern. Reizklimakuren soll­ten mindestens drei Wochen dauern.

Lapacho hilft bei Scheidenentzündung und Scheidenpilz

 

Sowohl bei bakteriell hervorgerufenen Scheidenentzündungen (Vaginitis) als auch bei Scheidenpilzerkrankungen können die antibakteriellen und antimykotischen, also die bakterien- und pilzhemmenden Eigenschaften von Lapacho wahre Wunder wirken. Im feuchtwarmen Klima der Scheide können sich Bakterien und Pilze schnell vermehren. Dies gilt umso mehr, wenn es bei­spielsweise durch Antibiotikaeinnahme zu einer Störung der natürlichen Flora im Bereich der Vagina gekommen und das Immunsystem geschwächt worden ist.

Bakterielle Scheidenentzündungen und Scheidenpilzinfektionen rufen neben Rötungen und Schwellungen auch Juckreiz und meist weißlichen Ausfluss hervor. Bei Pilzinfektionen ist zu bedenken, dass diese sich immer schnell auf den Partner über­tragen, so dass dieser mitbehandelt werden sollte. Wer während der Schwangerschaft an einem Scheidenpilz erkrankt, sollte unverzüglich einen Frauenarzt aufsuchen, um zu vermeiden, dass das Baby sich bei der Geburt infiziert.

□ Tränken Sie einen Tampon mit lauwarmem Lapachotee. Führen Sie den Tampon für etwa 2 bis 3 Stunden ein. Wieder­holen Sie diese Anwendung 1- bis 2-mal täglich.

□ Falls Ihnen der Gedanke an Lapachotampons nicht behagt, können Sie auch Spülungen mit einem lauwarmen Lapachotee durchführen. Dazu wird eine gewöhnliche Plastikspritze aus der Apotheke benötigt. Nehmen Sie die Rückenlage ein, bestrei­chen Sie die Spritze mit etwas Vaseline, und führen Sie sie dann – natürlich ohne Nadel – in die Vagina ein. Spritzen Sie den Lapachotee vorsichtig ein, und bleiben Sie anschließend min­destens 15 Minuten lang auf dem Rücken liegen. Diese Anwen­dung sollte über einen längeren Zeitraum 2-mal täglich durch­geführt werden.

□ Lapachotee ist ein hervorragendes, völlig ungefährliches Mittel für die Pflege des Intimbereichs. Anstatt Seife zu ver­wenden, sollten Sie den Intimbereich grundsätzlich mit einem sauberen Waschlappen waschen, den Sie zuvor in lauwarmen Lapachotee eintauchen.

Was zusätzlich hilft

Bei Pilzerkrankungen und Scheidenent­zündungen sollten Sie die Unterwäsche 2-mal täglich wechseln. Verzichten Sie auf Wäsche und Unterwäsche mit Synthetik Anteil, wählen Sie stattdessen ausschließlich Naturfasern. Um die Heilung auch von innen heraus zu unterstützen, sollten Sie regelmäßig Frischkost essen und Lapachotee trinken.

Wie Sie Fieber mit Lapacho lindern können

Fieber ist keine Erkrankung, sondern ein natürlicher Regulationsmechanismus unseres Körpers. Durch die erhöhte Körpertemperatur haben Mikroorganismen wie Bakterien und Viren eine erheblich schlechtere Überlebenschance. Gleichzeitig können Giftstoffe leichter ausgeschieden werden. Fieber sollte nicht immer gleich mit Medikamenten unterdrückt werden, denn über die Temperatur regeneriert sich der Körper selbst, und gefährlich wird Fieber erst, wenn es 40 °G übersteigt oder eine Neigung zu Fieberkrämpfen besteht.

Behandlung mit Lapacho

Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich. Mischen Sie 1 Liter Lapachotee mit 1 Liter Mineralwasser. Trinken Sie diese Mischung in mehreren Portionen über den Tag verteilt. Um den Heileffekt zu verbessern, können Sie den Saft von 1 Zitrone hinzufügen. Die »Lapachomischung« sollte kalt oder lauwarm getrunken werden.

Eines der ältesten Hausmittel zur Fiebersen­kung ist der Wadenwickel. Auch Wadenwickel können mit Lapacho angefertigt werden. Tau­chen Sie dazu einfach 2 Frottiertücher in eine Mischung aus 1 Liter kaltem Wasser und 1/2 Liter abgekühltem Lapachotee. Umwickeln Sie die Unterschenkel mit den Tüchern. Legen Sie über die feuchten Tücher trockene Tücher, und lassen Sie den Wadenwickel 15 Minuten lang einwirken.

Was zusätzlich hilft Bei Fieber ist in jedem Fall Bettruhe einzu­halten. Darüber hinaus sollten Sie sich während der Erkran­kung eine leichte, vitaminreiche Kost gönnen. Falls Sie keinen Appetit haben, können Sie auch einige Tage fasten, Sie sollten dann aber unbedingt reichlich trinken, um dem Körper das Schwitzen zu erleichtern und verlorene Flüssigkeit zu ersetzen.

Wie Ekzeme mit Lapacho behandelt werden können

Ekzeme sind Hautreaktionen in Form von Rötungen, Schwel­lungen oder nässenden Bläschen, die zuweilen starken Juckreiz hervorrufen können. Zahlreiche Ursachen kommen infrage. Dazu gehören bei­spielsweise Allergien, Stoffwechselstörungen, zu starke Son­nenbestrahlung und chemische Substanzen (Kontaktekzeme). Aber auch Stress und eine falsche Ernährung können bei der Bildung von Ekzemen eine wesentliche Rolle spielen.

Behandlung mit Lapacho

□ Vor allem bei chronischen Ekzemen empfiehlt es sich, über mehrere Monate hinweg 3-mal täglich jeweils 10 Tropfen Lapachoelixier mit etwas Flüssigkeit zu den Mahlzeiten einzunehmen.

□ Darüber hinaus sollten Sie bei hartnäckigen Ekzemen die große Lapachokur durchführen, bei der Sie im ersten Monat täglich 1 Liter Lapachotee über den Lag verteilt trinken, im zweiten Monat pausieren und im dritten wieder 1 Liter Lee am Lag trinken.

□ Behandeln Sie Ekzeme regelmäßig mit einer Haut pflegenden Salbe aus der Apotheke. Geben Sie eine kleine Menge der Salbe in Ihre Handfläche, und fügen Sie 5 Tropfen Lapacho-elixier hinzu. Tragen Sie diese Salbe mehrmals täglich dünn auf die betroffenen Hautbereiche auf.

□ Für ein warmes Vollbad benötigen Sie 1 Liter kräftigen Lapachosud, den Sie mit 2 Esslöffeln süßer Sahne oder einem Haut pflegenden Öl vermischen sollten, bevor Sie ihn ins Badewasser gießen. Baden Sie regelmäßig etwa 15 bis 20 Minuten lang. Was zusätzlich hilft Sowohl bei allergischen als auch bei ernäh­rungsbedingten Ekzemen sollten Sie immer dafür sorgen, dass die auslösenden Ursachen beseitigt werden. Bevor Sie Kortison haltige Präparate verwenden (die jedoch in manchen Fällen wirklich unumgänglich sind), sollten Sie einer ganzheitlichen Behandlung mit einer vitaminreichen Ernährung, viel Bewe­gung an der frischen Luft, Massagen, Entspannungsübungen, Kaltwasseranwendungen und Lapachotee eine Chance geben. Auf Dauer gesehen ist eine solche Behandlung wesentlich aussichtsreicher als die schnelle, aber meist nur kurzfristige Beseitigung der Symptome durch die Verabreichung syntheti­scher Medikamente.

Lapacho hilft bei Schuppenflechte (Psoriasis)

Bis heute sind die wirklichen Ursachen der Schuppenflechte (Psoriasis) nicht geklärt. Meist tritt sie schubweise auf, wobei zahlreiche Faktoren als Auslöser infrage kommen. Besonders häufig wird sie in Zeiten einer geschwächten Körperabwehr akut. Bei der Schuppenflechte, die übrigens nicht ansteckend ist, kommt es zu unregelmäßig geformten, deutlich begrenzten Herden mit silbrig glänzenden Schuppen.

Mögliche Psoriasisauslöser

■ Hormonelle Umstellungen wie Pubertät, Schwangerschaft oder Wechseljahre

■ Infektionen wie Mandel­entzündungen oder Scharlach

■ Klimaveränderungen z.B. auf Fernreisen

■ Erhöhter Stress durch besondere körperliche, geistige oder seelische Belastungen

■ Verletzungen, auch Sonnen­brände oder Operationen

■ Starke Körpergewichts­veränderungen durch rasche Zu-oder Abnahme

■ Bestimmte Medikamente wie z. B. Beta-Blocker oder Chloroquin (Antimalariamittel)

■ Alkohol- oder Drogenmissbrauch

[amazon asin=B004UOIB3U&template=thumbnail]Vor allem im Ellenbogen- und Kniebereich sowie an Kopfhaut, Brust und Rücken treten die schuppigen Ausschläge auf. Die Krankheit verursacht nur selten Juckreiz, sie führt bei den Erkrankten jedoch oft zu psychischen Belastungen. Die Heilungschancen sind umso größer, je früher die Schup­penflechte behandelt wird. Um die Reizungen zu lindern und die Heilung zu unterstützen sind innerliche und äußerliche Lapachoanwendungen sehr empfehlenswert.

Behandlung mit Lapacho

□ Führen Sie zur Unterstützung der Behandlung eine große Lapachokur durch. Trinken Sie dabei 4 Wochen lang täglich 1 Liter Lapachotee über den Tag verteilt, und zwar zwischen den Mahlzeiten. Pausieren Sie danach 4 Wochen, und trinken Sie dann nochmals 4 Wochen lang 1 Liter Tee am Tag.

□ Nehmen Sie über mehrere Monate 3-mal täglich je 10 Trop­fen Lapachoelixier mit etwas Flüssigkeit zu den Mahlzeiten ein.

□ Lapachobäder sollten bei Schuppenflechte regelmäßig ein­gesetzt werden. Für ein warmes Vollbad benötigen Sie 1 Liter kräftigen Lapachosud, den Sie mit 2 Esslöffeln süßer Sahne oder einem hautpflegenden Öl vermischen sollten, bevor Sie ihn ins Badewasser gießen. Baden Sie mehrmals wöchentlich jeweils 15 bis 20 Minuten lang.

□ Ebenso wie bei Neurodermitis braucht die Haut auch bei der Schuppenflechte viel Aufmerksamkeit und die richtige Pfle­ge. Vor allem nach dem Duschen oder Baden sollten Sie die betroffenen Bereiche eincremen. Geben Sie auf 1 Esslöffel Creme oder Salbe (ohne Konservierungs- und Duftstoffe) etwa 5 Tropfen Lapachoelixier.

Was zusätzlich hilft Sonnen- und Luftbäder fördern den Heilungsprozess. Im Gegensatz zu Luftbädern sollten Sonnenbä­der jedoch vorsichtig dosiert werden. Zusätzlich können Bäder mit Salz aus dem Toten Meer, die natürlich ebenfalls mit Lapa­chosud angereichert werden sollten, dazu beitragen, lästige Beschwerden loszuwerden. Da bei der Schuppenflechte oft see­lische Faktoren eine Rolle spielen, sollten Sie Entspannungs­techniken wie Yoga oder autogenes Training einsetzen, um die Heilung der Haut zu fördern.

Wie Sie mit Lapacho Candida-Albicans Infektionen behandeln können

Candida-albicans-Infektionen

Immer mehr Menschen klagen heutzutage über Beschwerden wie Müdigkeit, Erschöpfung, Verdauungsprobleme, Migräne, Menstruationsbeschwerden, Herzprobleme, Asthma oder Aller­gien. Gelegentlich sind hierfür Pilzerkrankungen – vor allem Candida-albicans-Infektionen – verantwortlich zu machen. Umweltgifte, Stress, Antibiotikabehandlungen, künstliche Farb-und Konservierungsmittel in der Nahrung, aber auch übermä­ßiger Zuckergenuss schwächen unser Immunsystem. Pilze gehö­ren natürlicherweise zu einer gesunden Darmflora. Erst wenn das Immunsystem geschwächt oder durch bestimmte Faktoren gestört wird, kann es zu einer krank machenden Überwuche­rung des Darms mit Pilzen kommen.

Candida albicans ist ein aggressiver Hefepilz, der die Haut (z. B. Windelsoor beim Säugling) und die Schleimhäute befallen kann. Einige Candidaarten schädigen die Nerven und belasten die Leber. Andere wirken sich wie Hormone aus und bringen das natürliche hormonelle Gleichgewicht durcheinander. In Südamerika wird Lapachotee schon seit langem erfolgreich gegen Candidainfektionen eingesetzt, da er fungizide (pilztö­tende) Wirkstoffe enthält und den Organismus auf sanfte Weise entgiftet.

Behandlung mit Lapacho

□ Nehmen Sie über mehrere Monate 3-mal täglich jeweils 10 Tropfen Lapachoelixier mit etwas Flüssigkeit zu den Mahl­zeiten ein.

□ Führen Sie außerdem die große Lapachokur durch, bei der Sie 4 Wochen lang täglich 1 Liter Lapachotee zwischen, den Mahlzeiten trinken, 4 Wochen pausieren und dann nochmals 4 Wochen lang 1 Liter Lee am Lag zu sich nehmen.

Was zusätzlich hilft: Nur mit einer ganzheitlichen Behandlung kann eine Candidainfektion wirklich geheilt werden. Mit Hilfe Ihres Heilpraktikers oder eines naturheilkundlich orientierten Arztes sollten Sie Ihre Ernährung umstellen und eine Entgif­tung des Darms und des Bluts einleiten. Meist müssen auch Labletten genommen werden, die zum Glück aber sehr gut ver­träglich und dabei äußerst wirksam sind.

Wann und wie Lapachotee helfen kann

Die Einsatzmöglichkeiten von Lapacho als Heilmittel für die unterschiedlichsten Beschwerden sind enorm groß. Die wich­tigsten Wirkungen, die vor allem auf den reichen Anteil an Mine­ralstoffen und Spurenelementen, aber auch auf das Lapachol, die Veratrumsäure und das Veratrumaldehyd sowie aus der ein­maligen Kombination dieser Inhaltsstoffe zurückzuführen sind, sind hier im Einzelnen dargestellt.

Lapachotee hilft bei der Verdauung

Die verdauungsfördernden, schleimhautberuhigenden und ent­schlackenden Wirkungen von Lapacho können nicht nur bei Störungen der Darmflora und zur Darmentgiftung, sondern auch bei Verdauungsproblemen wie Durchfall sowie bei Schleimhautreizungen und chronischen Magen- und Darmer­krankungen Abhilfe schaffen.

Atmung

Bronchitis, Asthma, Erkältungskrankheiten der oberen Luft­wege und Halsentzündungen können durch die entzündungs­widrigen und reinigenden Eigenschaften von Lapacho sehr güns­tig beeinflusst werden.

Krebserkrankungen

Die Tumor hemmenden und abwehrstärkenden Wirkstoffe, die in der Lapachorinde enthalten sind, können hervorragend zur unterstützenden Behandlung von Krebserkrankungen einge­setzt werden. Insbesondere bei Leukämie, die volkstümlich oft als Blutkrebs bezeichnet wird, sind möglicherweise Heilerfolge zu erzielen. Darüber hinaus gilt Lapacho wegen seiner die Leber entgiftenden Eigenschaften auch als sehr gute Ergänzung zur Chemotherapie, da die Nebenwirkungen dieser Therapie durch den Lapachotee erheblich vermindert weiden können. In jedem Fall sollten Sie bei einer Krebserkrankung eine unterstützende Lapachotherapie mit Ihrem behandelnden Arzt absprechen.

Immunsystem

Lapachotee ist ein hervorragendes Immunstimulans. Bei erhöh­ter Infektionsanfälligkeit, häufig wiederkehrenden Erkältungen, langsamer Wundheilung, aber auch zur Vorbeugung in Grip­pezeiten sollte Lapacho eingenommen werden. In allen Situationen, in denen das Immunsystem besonderen Belastungen ausgesetzt ist, beispielsweise bei Stress oder Leis­tungssport, aber natürlich auch bei Allergien oder Immun­schwächen, die im Zusammenhang mit AIDS oder Krebser­krankungen auftreten, ist die Harmonisierung der körpereigenen Abwehrkräfte besonders wichtig.

Heilen mit Lapacho Tee: Die Heilkraft des göttlichen Baumes

Pilzerkrankungen

Nicht nur bei Haut- und Fußpilzerkrankungen, sondern auch bei Pilzbefall der Geschlechts- und Verdauungsorgane durch Can­dida albicans gilt Lapacho als eines der besten Naturheilmittel. Solche Pilzerkrankungen — typische Zivilisationserkrankungen unserer Zeit — sind in letzter Zeit sehr viel häufiger geworden.

Hautkrankheiten

Traditionell wird Lapacho aufgrund seiner wundheilenden, ent­zündungswidrigen und blutreinigenden Wirkungen von den Regenwaldindianern vor allem zur Behandlung von Haut­krankheiten und Hautirritationen eingesetzt. Äußerlich ange­wendet kann Lapacho auch erfolgreich zur Wundbehandlung, bei Sonnenbrand, gegen Ekzeme, und zur Behandlung von Hautkrankheiten wie Schuppenflechte (Psoriasis) oder Neuro­dermitis eingesetzt werden.

Bewegungsapparat

Besonders bei der Behandlung rheumatischer Erkrankungen wie Arthritis, Arthrose und Gicht können die schmerzlindern­den, entzündungswidrigen und abschwellenden Eigenschaften des Lapacho in äußerlichen Anwendungen genutzt werden. Auch die blutverbessernde Wirkung des Lapachotees kann erheblich dazu beitragen, chronische Beschwerden im Bereich des Bewegungsapparats zu lindern.

Übergewicht und Lapachotee

Überraschenderweise sind in letzter Zeit vermehrt Fallbeispie­le bekannt geworden, bei denen von bemerkenswerten Diäter­folgen die Rede war, die im Zusammenhang mit einer Lapachoteekur auftraten. Obwohl Lapacho jede Diät begleiten sollte, um dadurch auf natürliche Weise die Versorgung mit wertvol­len Mineralstoffen und Spurenelementen zu gewährleisten und die entgiftenden und entschlackenden Wirkungen des Rinden-Tees zu nutzen, ist derzeit nicht eindeutig geklärt, ob und wie Lapacho dazu beiträgt, überflüssige Pfunde loszuwerden und das Gewicht zu reduzieren. Vermutet wird, dass Lapacho den Stoffwechsel aktiviert und die Fettverbrennung unterstützt, wobei Letzteres bisher noch nicht bestätigt wurde.

Blutqualität

Durch die regelmäßige Einnahme des Lapachotees kann die Blutqualität in starkem Maß verbessert werden. So kann Lapa­cho einerseits zur Blutreinigung und zur Entsäuerung des Kör­pers eingesetzt werden. Andererseits ist eine Lapachobehandlung vor allem bei der so genannten Blutarmut (Anämie) und auch bei Eisenmangel viel versprechend, da der Tee zahlreiche wertvol­le Mineralstoffe und Spurenelemente enthält, die für eine gute Qualität des Bluts besonders wichtig sind. Dazu tragen die Inhaltsstoffe Kobalt, Eisen und Kupfer bei.

Lapacho und das Herz-Kreislauf-System

Die rote Rinde des Lapachobaums wirkt sich auch günstig bei Problemen mit Herz und Kreislauf aus. So wird Lapacho eine vorbeugende Wirkung gegen Herzinfarkt und Arteriosklerose nachgesagt. Besonders erwähnenswert sind die blutdrucksen­kenden Eigenschaften des roten Lapachotees, der sich als natür­liches Therapeutikum bei Bluthochdruck (Hypertonie) und den damit zusammenhängenden Beschwerden wie Kopfschmerzen, Herzklopfen und Druckgefühl empfiehlt.

Infektionskrankheiten

Neben den erwähnten Haupteinsatzgebieten kann die Rinde von Tabebuia avellanedae auch bei Infektionen von Blase und Nieren, bei Scheidenentzündungen oder bei fieberhaften Erkrankungen wie grippalen Infekten eingesetzt werden. Außer bei diesen Infektionskrankheiten wurden darüber hinaus auch gute Heilerfolge im Zusammenhang mit Impotenz, Haar­ausfall und Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) beobachtet.

Heilanwendungen mit Lapachotee

Bei der heutigen Geschwindigkeit der welt­weiten Informationsüber­mittlung ist es erstaunlich, dass ein hochwirksames Naturmedikament, das bereits seit vielen Jahrhun­derten mit großem Erfolg genutzt wird und bei so unterschiedlichen Leiden eingesetzt werden kann, bei uns bis heute nahezu unentdeckt blieb: Die Rede ist von Lapachotee.

Die große Lapachokur

Als Zusatzbehandlung bei allen chronischen und ernsten Erkran­kungen empfiehlt sich eine mehrwöchige Lapachokur. Durch diese Kur wird die Qualität des Bluts erheblich verbessert, die Immunabwehr aktiviert und einer Übersäuerung des Orga­nismus entgegengewirkt. Im Gegensatz zur schnellen Entgif­tungskur mit Lapacho, benötigen Sie für die große Lapachokur etwas mehr Zeit.

Die große Lapachokur empfiehlt sich nicht nur gegen zahlrei­che Beschwerden, sondern auch bei einer geschwächten Kör­perabwehr nach überstandenen Krankheiten oder nach Zeiten besonderer körperlicher oder geistiger Anstrengung. Während der Kur sollten Sie möglichst auf Nervenreizstoffe wie Nikotin und Alkohol verzichten und auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung achten. Die Kur verläuft in drei Phasen:

□ Trinken Sie vier Wochen lang täglich einen Liter Lapacho­tee über den Tag verteilt, und zwar zwischen den Mahlzeiten.

□ Pausieren Sie anschließend vier Wochen lang.

□ Wiederholen Sie die erste Phase. Nehmen Sie also nochmals vier Wochen lang täglich einen Liter Lapachotee in mehreren Portionen über den Tag verteilt zu sich.

Lapachotabletten

Lapachotee ist meist lose, inzwischen aber auch als Aufguss­beutel erhältlich. Vor allem in Reformhäusern werden neuer­dings auch Lapachotabletten als Nahrungsergänzung angeboten. Diese Tabletten sind natürliche Mineralstoffpräparate, und es wird empfohlen, täglich ein bis zwei Tabletten vor den Mahl­zeiten einzunehmen.

Natürlich ist es sehr viel bequemer, Tabletten zu schlucken, als sich täglich einen Tee zu kochen. Es ist aber davon auszugehen, dass der Tee, der nebenbei auch noch die Nieren durchspült und den Organismus mit Flüssigkeit versorgt, wirkungsvoller ist. Darüber hinaus kann man mit Tabletten natürlich auch keine Umschläge oder Bäder bereiten. Dennoch stellen Lapachotabletten eine gute Alternative zu synthetisch hergestellten Mineralstoffpräparaten dar. Und gerade wer wenig Zeit hat oder auf Reisen ist, wird vielleicht gern einmal zur Lapachotablette greifen.

Lapachoelixier

Einige Inhaltsstoffe der roten Lapachorinde lösen sich besser in Alkohol als in Wasser, so beispielsweise das Lapachol. Dies ist der Grund dafür, dass die zusätzliche Einnahme eines Lapachoelixiers in vielen Fällen sinnvoll ist. Das Lapachoelixier kann ganz einfach selbst hergestellt werden.

  • Sie brauchen 100 Milliliter 70-prozentigen Alkohol (aus der Apotheke) und 3 Teelöffel Lapachorinde.
  • Zerstoßen Sie die Rinde zunächst kräftig in einem Mörser zu einem grobkörnigen Pulver.
  • Übergießen Sie sie dann mit dem Alkohol, und vermischen Sie das Ganze gründlich.
  • Geben Sie die Mischung in ein dunkles, verschließbares Glasgefäß und bewahren es an einem nicht zu warmen Ort auf. Lassen Sie die Rinde mindestens 10 Tage lang im Alkohol zie­hen, wobei Sie das Glas immer wieder einmal kräftig schütteln sollten, um die Zutaten zu vermischen.
  • Gießen Sie die Mischung dann (ohne die Rindenteile abzu­seihen) in ein Glasfläschchen mit Tropfeinsatz, das Sie in der Apotheke erhalten. Bewahren Sie das fertige Lapachoelixier kühl auf. Für die Einnahme vermischen Sie das Elixier mit etwas Flüssigkeit wie beispielsweise Saft oder Wasser. Nehmen Sie das Elixier immer zu den Mahlzeiten ein. Die Lapachowirkstoffe, die im Elixier, also dem alkoholischen Auszug, enthalten sind, kön­nen nicht nur eingenommen, sondern auch äußerlich genutzt werden. Einige Tropfen des Elixiers können die Wirkungen eines guten Massageöls oder einer Heilsalbe noch erheblich steigern. Vermischen Sie dazu einfach etwas Salbe oder Öl mit einigen Tropfen Lapa­choelixier.

Äußerliche Anwendungen mit Lapacho

Bei einer ganzen Reihe von Erkrankungen wie beispielsweise Hautleiden oder Gelenkentzün­dungen sind äußerliche Lapachoanwendungen sehr empfehlenswert. Dazu gehören etwa Voll-, Fuß- oder Sitzbäder, Umschläge, Kompressen und Dampfbäder.

Lapachovollbäder

Für ein Lapachovollbad wird ein möglichst kräf­tiger Sud benötigt.

  • Bringen Sie dazu 3 Esslöffel Lapachorinde in 1 Liter Wasser zum Kochen.
  • Lassen Sie das Ganze zunächst 15 Minuten bei geringer Hitze kochen und anschließend noch einmal 15 Minuten zuge­deckt ziehen.
  • Vermischen Sie den gefilterten Sud mit 1 Schuss flüssiger Schlagsahne, denn dadurch wird das Bad hautfreundlicher.
  • Geben Sie den Sud anschließend ins Badewasser – die beste Temperatur liegt bei etwa 34 °C.

Das warme Lapachobad lockert die Muskulatur, ist schmerz­lindernd und regt die Hautdurchblutung an. Die Dauer des Bades sollte höchstens 20 Minuten betragen.

Lapachositzbäder

Durch Lapachositzbäder können gute Erfolge bei der Behand­lung von Pilzerkrankungen und Infektionen im Bereich des Unterleibs erzielt werden. Für Sitzbäder benötigen Sie ledig­lich eine Sitzwanne oder einfach eine große Plastikschüssel.

  • Geben Sie 2 Esslöffel Lapachorinde in 1/2 Liter Wasser. Bringen Sie das Ganze zum Kochen.
  • Kochen Sie die Lapachorinde 15 Minuten bei geringer Hitze, und lassen Sie sie dann ebenso lange zugedeckt ziehen.
  • Geben Sie den Sud in das warme Badewasser. Sitzbäder soll­ten mindestens 10 Minuten lang durchgeführt werden.

Lapachofußbäder

Lapacho ist nicht nur für Sitzbäder, sondern auch für Fußbäder ein idealer Badezusatz. Fußbäder mit Lapacho sollten sowohl bei Pilzerkrankungen im Bereich der Füße und Zehen als auch als abwehrstärkende Maßnahme bei Erkältungen und grippalen Infekten eingesetzt werden.

Dosierung und Zubereitungsart wie für die Lapachositzbä­der: Sie benötigen also 2 Esslöffel Lapachorinde auf 1/2 Liter Wasser. (15 Minuten kochen, 15 Minuten ziehen lassen.) Bei Fußbädern ist darauf zu achten, dass sie möglichst heiß durchgeführt werden. Auch ein Lapachofußbad sollte mindes­tens 10 Minuten dauern.

Kompressen und Umschläge

Für Kompressen und Umschläge benötigen Sie einen Lapachotee, der etwas stärker als der Tee ist, den Sie trinken.

□ Bringen Sie 1/2 Liter Wasser in einem Topf zum Kochen.

□ Geben Sie 1 gehäuften Esslöffel Lapachorinde hinzu, lassen Sie das Ganze kurz aufkochen und 5 Minuten lang bei geringer Hitze kochen.

□ Den Tee 20 Minuten lang zugedeckt ziehen lassen.

□ Filtern Sie die Rindenstücke ab, und lassen Sie das Wasser ein wenig abkühlen.

□ Für Kompressen tauchen Sie ein steriles, mehrfach zusammengelegtes Stück Mull oder Leinen in den Lapachosud.

□ Wringen Sie die Kompresse etwas aus, und legen Sie sie etwa für 30 Minuten auf die betroffene Hautpartie.

□ Für Umschläge benötigen Sie statt des Mulltuchs ein grö­ßeres Leinen- oder Baumwolltuch.

□ Legen Sie das mit Lapachotee getränkte und leicht ausge­wrungene Tuch auf die zu behandelnde Stelle.

□ Über das feuchte Tuch legen Sie dann einfach ein trocke­nes Tuch und darüber noch eine Wolldecke.

Je nach Erkrankung können entweder kalte oder warme Umschläge und Kompressen angelegt werden, die alle mindes­tens 30 Minuten lang einwirken sollten.

Mundspülungen

Bei Kratzen im Hals können Sie mit Lapachotee gurgeln und den Mund ausspülen. Die antibakteriellen und entzündungshemmenden Wirkungen des Tees, der zum Gurgeln nur noch lauwarm sein sollte, können auch bei Mandelentzündungen, Zahnfleischerkrankungen und bei Mundgeruch genützt werden.

Lapachodampfbäder

Bei Erkrankungen der Atemwege und zur besseren Entfaltung entzündungswidriger Wirkungen kann Lapachotee nicht nur getrunken, sondern auch inhaliert werden. Alles was Sie dazu brauchen, ist eine Schüssel und etwa 1/2 bis 1 Liter frisch gekoch­ter Lapachotee. Gießen Sie den möglichst heißen Tee in die Schüssel. Beugen Sie Ihren Kopfüber die Schüssel, und atmen Sie die Lapachodämpfe einige Minuten lang intensiv ein. Um ein zu schnelles Verdampfen des Tees zu verhindern, decken Sie Kopf und Schüssel mit einem großen Frotteehandtuch ab.

Praktische Tipps für den Gebrauch von Lapacho

 

Lapacho ist, so viel ist klar – ein ausgezeichnetes Naturheilmittel, das die Heilung vieler Erkrankun­gen auf natürliche Weise unterstützt. Für die Praxis der Lapachotherapie stellt sich natürlich zunächst einmal die Frage, was man konkret mit der Rinde von “Tabebuia avellanedae” anfangen kann. Die prak­tische Anwendung kostet nur wenig Zeit und Mühe. Obwohl Lapacho auch äußerlich anzuwenden ist, spielt die Ein­nahme des Lapachotees bei der Behandlung zahlreicher Lei­den die zentrale Rolle. Die richtige Zubereitung des Lapachoheiltees gewährleistet, dass die Inhaltsstoffe der Rinde sich gut im Wasser lösen.

Was Sie beim Einkauf von Lapacho beachten sollten

Roter Lapachotee wird hierzulande inzwischen in vielen gut sortierten Naturkostläden, Reformhäusern und Teegeschäften angeboten. Die meisten Tees haben eine sehr gute Qualität, vor Billiganbietern sollte man sich aber in Acht nehmen. Wie so oft spielen auch beim Lapachotee die Qualität des Rohstoffs und die schonende Weiterverarbeitung eine entscheidende Rolle. Prinzipiell kann Lapachotee immer als ein hochwertiges Natur­produkt angesehen werden. Lapachobäume wachsen unter güns­tigsten Bedingungen auf eisen- und kalkreichen Böden in Süd­amerika und sind weder durch Schwermetalle noch durch Pestizide belastet. Einige Firmen führen zusätzlich besonders strenge Qualitätskontrollen durch und achten darauf, dass ihre Produkte auf sehr schonende Weise gewonnen und weiterver­arbeitet werden.

Eine Heilpflanze mit vielen Namen

Obwohl der Heiltee aus dem Regenwald hierzulande inzwi­schen fast ausschließlich unter den Namen »Lapachotee« oder »Inkatee« vertrieben wird, gibt es Ausnahmen. So kann es pas­sieren, dass Ihnen auf der Suche nach Lapachotee auch einmal Pau dArco oder Ipe Roxo angeboten wird. Dies gilt umso mehr, wenn Sie in anderen Ländern Europas oder in den USA unter­wegs sind, wo der Lapachotee nicht unbedingt unter diesem Namen geführt wird. Folgende Bezeichnungen sind relativ weit verbreitet:

□ Lapacho colorado (Rot-Lapacho)

□ Lapachorindentee

□ Roter Lapachotee

□ Pau d’Arco (übersetzt: Bogenholz)

□ Paoheebo oder Taheebo

□ Ipe Roxo (Lapacho Iperoxo. von »Ipe« = Rinde, »roxo« = rot)

□ Bow Stick

□ Ipes

Die innere rote Rinde liefert den Tee

Im Handel wird der Tee häufig mit Bezug auf seine ersten Anwender als Inkatee bezeichnet. Trotz der vielen verschiede­nen Namen ist eigentlich nur wichtig zu wissen, dass aus­schließlich der Rote Lapachotee für Heilzwecke Verwendung findet. Genau genommen müsste dieser Tee als Pau d’arco roxo, als Ipe roxo oder eben einfach als Roter Lapachotee bezeich­net werden.

Im Unterschied dazu gibt es das schwarze Lapachoholz — Lapa­cho negro oder Ipe preto – das in Brasilien und Kolumbien als strapazierfähiges Nutzholz in Gebrauch ist. Das Hartholz wurde, wie die Bezeichnung »Pau d’arco« verrät, gern für die Herstel­lung von Jagdbogen verwendet. In der Praxis sieht es glückli­cherweise so aus, dass alle bei uns im Handel angebotenen Lapachotees ohnehin immer rote Lapachotees sind, die aus der inneren Rinde des rot blühenden Baums hergestellt werden.

Erhaltet den Regenwald

Wer sich dazu entschlossen hat, Lapachotee zu einem festen Bestandteil seiner Hausapotheke werden zu lassen, sollte sich bei seinem Händler erkundigen, woher der angebotene Lapa­chotee stammt und wie er gewonnen wird. Der Lapachoboom hat leider auch dazu geführt, dass die Holzindustrie das Geschäft mit der Lapachorinde entdeckt hat. Immer häufiger werden Lapachobäume rücksichtslos gefällt, um den wertvollen Naturstoff zu Niedrigstpreisen anbieten und damit schnelle Profite erzielen zu können.

Im Gegensatz zur Holzindustrie legen seriöse brasilianische Händler auf die sanfte Nutzung des Regenwalds großen Wert. Die Lapachorinden werden per Hand sorgfältig geschält, ähn­lich wie es bei Korkeichen geschieht. Die Rinden wachsen immer wieder nach, der Baum wird also nicht geschädigt. Es versteht sich von selbst, dass brasilianische Lapachoanbieter, die dieses schonende, aber auch sehr zeitraubende Verfahren anwenden, ihren Tee relativ teuer verkaufen müssen und nicht mit den Dumpingpreisen der industriell hergestellten Massenware mit­halten können. Der Verbraucher ist daher dazu aufgerufen, einen Beitrag zur Erhaltung des Regenwalds zu leisten und jene Firmen zu unterstützen, die mit ihrem Namen hinter der sanf­ten Nutzung des Regenwalds stehen.

Vor allem die in Reformhäusern und Naturkostläden angebo­tenen Tees erfüllen diese Anforderungen mit hoher Wahr­scheinlichkeit; aber natürlich gibt es auch in Teegeschäften und Drogerien immer wieder qualitativ hochwertige Tees, so dass es am besten ist, beim Händler gezielt nachzufragen und sich Informationsmaterial der Hersteller zukommen zu lassen.

Haltbarkeit und Lagerung

Lapachotee ist bei guter Lagerung sehr lange haltbar — oft eini­ge Jahre. Aufgrund des Verbraucherschutzes muss jede Packung mit einem Verfallsdatum bedruckt werden. Obwohl der Rindentee im Allgemeinen länger haltbar ist als auf dem Aufdruck angegeben, sollte eine angebrochene Packung am besten innerhalb einiger Wochen verbraucht werden. Falls Sie also nicht vorhaben, eine Lapachokur durchzuführen, genügt es, kleine Packungsgrößen mit 75 oder 100 Gramm einzukaufen.

Vor Luft und Wärme schützen

Neuerdings wird Lapachotee auch im Aufgussbeutel angebo­ten. Dies ist zwar einerseits in der Handhabung etwas prakti­scher, andererseits müssen auch die Beutel fünf Minuten kochen und anschließend mindestens eine Viertelstunde lang ziehen. Für einen Liter Wasser benötigt man normalerweise zwei Lapachobeutel – die genaue Dosierung ist auf der Packung angege­ben. Das leicht rauchige Aroma des Tees bleibt besonders gut erhalten, wenn Sie ihn luftdicht verpacken. Dazu eignet sich ein Schraubglas oder eine Teedose aus Blech. Außerdem sollte Lapacho immer kühl und dunkel gelagert werden.

Das Grundrezept

Für 4 große Tassen Lapacho­tee benötigen Sie 2 gestriche­ne Esslöffel Lapachorinde und i Liter Wasser.

■ Bringen Sie das Wasser in einem Topf zum Kochen.

■ Geben Sie die Lapacho­rinde hinzu, und lassen Sie das Ganze kurz aufkochen.

■ Reduzieren Sie die Hitze, und lassen Sie die Rinden bei niedriger Hitze 5 Minuten lang kochen.

■ Anschließend den Tee 15 bis 20 Minuten lang zugedeckt ziehen lassen.

■ Am Ende seihen Sie den Tee durch ein feines Sieb ab und füllen ihn in eineThermoskanne.

Zum Servieren des frisch zubereiteten Lapachotees sollten Sie dazu ausschließ­lich Porzellan-, Keramik- oder Glaskannen, jedoch keine Aluminiumgefäße benutzen.