Wie Sie Neurodermitis mit Lapacho behandeln können

 

Bei der Neurodermitis (atopische Dermatitis) handelt es sich vermutlich um eine teils durch Umweltbelastungen, teils durch erbliche Faktoren verursachte Hauterkrankung (die exakten Ursachen sind noch nicht vollständig bekannt). Die Betroffe­nen leiden unter starkem Juckreiz und Hautentzündungen mit Rötung, Schuppung, Nässen und Krustenbildung. Die Haut ist meist extrem trocken. Darüber hinaus treten oft auch allergisehe Beschwerden in Form von Heuschnupfen, Bindehautent­zündungen oder Bronchialasthma auf. Nahrungsmittelallergien, z. B. gegen Milchprodukte oder Zitrusfrüchte, Allergien gegen Hausstaub und Tierhaare sowie seelische Probleme kommen als mit verursachende Faktoren in Betracht. Die Neurodermitis beginnt meist im Kleinkindalter, doch werden auch Erster­krankungen im Erwachsenenalter häufiger. Um die lästigen Beschwerden zu beseitigen, werden bei Neuro­dermitis oft Kortisonsalben verschrieben. Leider ist der Behand­lungserfolg hier jedoch meist nur kurzfristig. Viele Betroffene, die sich zum Teil auch in Selbsthilfegruppen organisieren, haben die Erfahrung gemacht, dass eine ganzheitliche Behandlung nach einiger Zeit zu vollkommener Beschwerdefreiheit führen kann. Dazu gehören: eine radikale Ernährungsumstellung, Ent­spannungsübungen und die Anwendung homöopathischer und pflanzlicher Naturheilmittel.

Wie Fallbeispiele aus aller Welt belegen, ist Lapachotee ein sehr gutes Heilmittel, dem innerhalb der ganzheitlichen Neurodermitisbehandlung ein fester Platz eingeräumt werden sollte.

Behandlung mit Lapacho

□ Zur Harmonisierung des Immunsystems und zur Verbesse­rung des Befindens sollte die große Lapachokur durchgeführt werden, bei der 4 Wochen lang 1 Liter Tee über den Tag verteilt getrunken und dies nach 4-wöchiger Pause wiederholt wird.

□ Anschließend sollten Sie Lapachotee langfristig in kleineren Mengen – etwa 2 bis 3 Tassen am Tag – genießen.

□ Bei Neurodermitis sollte die Haut ständig feucht und geschmeidig gehalten werden. Dies ist nur durch eine geduldi­ge Pflege mit Cremes und Körperlotionen zu erreichen. Geben Sie auf 1 Esslöffel einer fettreichen Creme oder Salbe etwa 5 Tropfen Lapachoelixier, und tragen Sie diese Mischung mehr­mals täglich dünn auf die betroffenen Hautbereiche auf.

□ Bei Neurodermitis werden oft Ölbäder verordnet, da diese Bäder die Haut wesentlich besser pflegen als dies bei den üblichen, schäumenden Badezusätzen der Fall ist. Um die Wirkungen des Ölbads zu verbessern, sollten Sie 1 Liter kräfti­gen Lapachosud ins Badewasser geben (3 Esslöffel Lapacho pro 1 Liter Wasser).

Was zusätzlich hilft Schließen Sie sich nach Möglichkeit einer Selbsthilfegruppe an, wo Ihnen dabei geholfen wird, ein Kon­zept für eine optimale Diät zu entwickeln. Natürlich können Sie sich auch an einen erfahrenen Heilpraktiker oder an einen Arzt, der sich auf natürliche Heilverfahren spezialisiert hat, wenden. Meiden Sie aggressive Seifen und schäumende Badezusätze, und reinigen Sie die Haut nur mit Wasser und schonenden Hautpflegemitteln.

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In der Apotheke erhalten Sie Ölduschbäder, die ohne hautrei­zende Parfümstoffe hergestellt und mit einem milden Lokalan­ästhetikum versetzt sind. Sie sind für die Pflege des ganzen Kör­pers geeignet, haben einen guten Rückfettungseffekt und lindern den quälenden Juckreiz. Regelmäßige Luftbäder, die nach Möglichkeit an der Nordsee oder im Hochgebirge durchgeführt werden sollten, können die Heilung ebenfalls in starkem Maß fördern. Reizklimakuren soll­ten mindestens drei Wochen dauern.

Neurodermitis mit Propolis behandeln

In Deutschland leiden etwa drei Prozent der Bevölke­rung, vor allem Kinder, an Neurodermitis. Es handelt sich hierbei um eine Krankheit, die in vielen unter­schiedlichen Formen auftreten kann. Neurodermitis wird auch als atopisches oder endogenes Ekzem bezeichnet. Unter Atopie versteht man die vererbte Neigung, auf bestimmte Stoffe oder Umweltreize überempfindlich zu reagieren. Als Folge dieser Neigung kann es dann zum Ausbruch von Neurodermitis, aber auch von allergischem Asthma oder Heuschnupfen kommen.

Ursachen von Neurodermitis sind nicht völlig geklärt

Bei Neurodermitis geht die Überempfindlichkeitsreaktion mit einer erhöhten Produktion von bestimmten  Antikörpern (Immunglobuline) einher. Die Neigung    zur Überempfindlichkeit wird vererbt – etwa zehn Pro­zent der Bevölkerung haben diese Veranlagung. Für  Ausbruch und Verlauf der Erkrankung spielen zahlreiche Umwelteinflüsse, beispielsweise Klima, Lebensweise oder Ernährung, eine Rolle. Auch psychische Belas­tungen sind bei Neurodermitis von Bedeutung. Die genaue Ursache ist aber bis heute nicht völlig geklärt.

Krankheitsverlauf

Eine vollständige Heilung ist bei Neurodermitis meist nicht möglich. Außerdem sind fast immer mehrere Fak­toren für den Verlauf der Krankheit bestimmend, von denen meist nicht alle gleichzeitig beeinflussbar sind. Bei vielen betroffenen Kindern kommt es im Verlauf der Pubertät zu einer deutlichen Verbesserung, teil­weise sogar zu einem vollständigen Verschwinden der Krankheitssymptome.

Rezepte aus der Bienenapotheke

Umschläge mit Propolis:

Bei einem nässenden Ekzem haben sich kühlende Um­schläge mit Propolistinktur bewährt. Tränken Sie ein Mulltuch (oder auch ein Geschirrtuch) in einer Schüssel mit kühlem Wasser, in die Sie zuvor 20 Tropfen Propo­listinktur geträufelt haben, und legen Sie das Tuch auf die betroffene Stelle. Den kühlenden Umschlag sollten Sie wechseln, sobald er sich erwärmt hat. Zeigt sich die Neurodermitis nur anhand eines trocke­nen Ekzems, können Sie es auch mit einer Propoliscreme einreiben.

Auf die Hautpflege achten

Bei Neurodermitis ist die Hautpflege sehr wichtig. Wenn Sie die folgenden Regeln beachten, können Sie den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen:

  • Verwenden Sie auf keinen Fall parfümierte Seifen oder Schaumbäder, sondern sanfte, pH-neutrale Seifen, Bäder und Lotionen.
  • Vermeiden Sie häufiges Baden oder Duschen (höchstens einmal täglich), weil dadurch die Haut stark austrocknet.
  • Nehmen Sie höchstens ein- oder zweimal in der Woche ein Vollbad. Beim Baden sollten Sie ein fetten­des Ölbad (mit Honig und Aromaölen) verwenden.
  • Nach jedem Baden und Duschen sollten Sie die Haut mit einer Creme oder Lotion einfetten.
  • Kleidungsstücke aus Wolle sollten Sie nicht direkt auf der Haut tragen (am besten tragen Sie sie über­haupt nicht). Geben Sie Kleidung aus Baumwolle oder Leinen den Vorzug.