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Teebaumöl bei Unterleibserkrankungen

Blasenentzündung

Blasenentzündungen entstehen durch Bakterieninfektion der Blase und werden begünstigt durch Unterkühlung. Bei Frau­en kommt diese Erkrankung wesentlich häufiger vor als bei Männern – was eventuell auch modische Gründe haben kann.

Vollbad

Dem warmen Badewasser acht bis zehn Tropfen reines Tee­baumöl zusetzen.

Lotion

Geben Sie zehn Tropfen reines Teebaumöl in einen halben Liter abgekochtes Wasser. Die Mischung in eine Flasche ab­füllen und vor jeder Anwendung gut durchschütteln. Betup­fen Sie nach jedem Wasserlassen den Harnausgang mit einem in diese Mischung getauchten Wattebausch.

Hilfe bei Blasenentzündung

• Trinken Sie viel – minde­stens drei Liter täglich (Mineralwasser, Kräuter­tee, Obst- und Gemüse­säfte). Das entgiftet den Körper.

• Tragen Sie keine enganlie­gende Kleidung, keine Synthetikunterwäsche.

• Halten Sie den Unterleib warm, z. B. indem Sie eine Wärmflasche auflegen.

Massage

Vermischen Sie Oliven-, Mandel- oder Avocadoöl (aus der Apotheke) mit Teebaumöl (Mischungsverhältnis: drei Trop­fen reines Teebaumöl auf einen Teelöffel reines Pflanzenöl) und massieren Sie diese Mischung sanft in den unteren Bauch- und Rückenbereich ein.

Hämorrhoiden

Sitzbad

Nehmen Sie regelmäßig warme Sitzbäder, denen fünf Trop­fen reines Teebaumöl beigefügt sind.

Direkte Anwendung

Einige Tropfen reines Teebaumöl sanft in den Analbereich einmassieren.

Bei Hämorrhoiden zu beachten

• Wichtig ist eine gute, ge­regelte Verdauung. Hier hat sich der Saft von Trockenpflaumen bewährt.

• Vermeiden Sie es, mit dem unteren Rückenbereich metallische und andere kalte Gegenstände zu berühren.

• Stete absolute Sauberkeit des Analbereichs schützt vor Entzündungen.

Fertigprodukte

Verwenden Sie, falls erhältlich, Teebaumcreme und Tee­baumzäpfchen gegen Hämorrhoiden.

Soor, Candidainfektion

Dabei handelt es sich um eine ansteckende Erkrankung vor allem im Genitalbereich, die durch Hefepilze (Candida albi­cans) verursacht wird. Soor breitet sich in unserer Zeit im­mer mehr aus. Möglicherweise steht die Häufung der Fälle in Zusammenhang mit der zunehmenden Verordnung von Antibiotika und Kortikoiden (Hormonpräparate). Beide greifen tief in die Stoffwechselprozesse des Körpers ein und können das Immunsystem schwächen, welches sich dann der Hefepilze nicht mehr zu erwehren weiß. Außerdem leiden unter Soor vermehrt folgende Menschengruppen:

• Übergewichtige

• Säuglinge und Kleinkinder

• Zuckerkranke

• Frauen, deren Hormonhaushalt entweder durch eine Schwangerschaft oder durch die Einnahme der Pille aus dem Gleichgewicht geraten ist

• Menschen von allgemein geschwächter Konstitution. Teebaumöl ist bei der Behandlung von Soor ideal, denn es wirkt stark fungizid (also pilzbekämpfend), ist aber so sanft, dass es die empfindliche Haut nicht angreift.

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Nehmen Sie täglich ein Bad, dem Sie acht bis zehn Tropfen reines Teebaumöl zugesetzt haben. Dies wirkt auch als Vor­beugungsmaßnahme.

Sitzbad

Geben Sie acht bis zehn Tropfen reines Teebaumöl in eine Schüssel mit warmem Wasser und nehmen Sie fünf bis zehn Minuten lang ein Sitzbad.

Tampons (nur für Frauen)

Stellen Sie eine Mischung aus 100 Milliliter destilliertem Wasser (aus der Apotheke) und 20 Tropfen reinem Tee­baumöl her. In eine Flasche abfüllen und vor Gebrauch gut schütteln. Tränken Sie in dieser Mischung ein Tampon und führen es in die Scheide ein. Alle zwölf Stunden erneuern.

Weitere Maßnahmen

Bei einer Soorinfektion sollte auch der Sexualpartner an der Behandlung teilnehmen, um eine Wiederansteckung zu ver­meiden.

 Wichtig

Obwohl es normal ist, bei der Anwendung von Teebaumöl ein Wärmegefühl auf der Haut zu verspüren, sollte die Be­handlung abgebrochen werden, wenn es zu Hautreizungen kommt!

 

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