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Tipps für Heuschnupfen-Geplagte

 

• Beachten Sie den Pollenflugkalender, besonders aber die regiona­len Informationen des Deutschen Pollen­informationsdienstes aus Presse, Rundfunk und Telefonansage­diensten. Diese Hinweise helfen Ihnen, Vermeidungsstrategien zu entwickeln.

• Lassen Sie bei Spaziergängen blühende Wiesen und Felder „links liegen” und gehen Sie (nach Möglichkeit) lieber in einen Nadel- als in einen Laubwald.

• Körperliche Aktivitäten im Freien wie Rasenmähen oder Sport sind besonders bei warmem, windigem Wetter tabu.

• Gartenliebhaber sollten vor allem Früh­blüher wie Hasel, Erle und Birke, aber auch Kräuter wie Beifuß und Wegerich aus ihrem Garten verbannen, um die Belas­tung zu verringern.

• Da Regen die Pollenkonzentration in der Luft deutlich verringert, sollten Sie möglichst während des Regens oder nach einem Schauer nach draußen gehen.

• In Haus und Wohnung beträgt der Pollen­gehalt nur etwa ein Drittel der außer­häuslichen Menge. Lüften Sie deshalb während der Pollensaison stets nur kurz und am besten dann, wenn es drau­ßen windstill und die Pollenkonzentra­tion schwächer ist: In der Stadt morgens und vormittags (die Belastung kann bis Mitternacht hoch sein), dagegen auf dem Land, wo die Pollenzahl ab dem spä­ten Nachmittag stark abnimmt, erst am Abend.

• Das Schlafzimmer sollte möglichst zur windabgewandten Seite liegen.

• Schlafen Sie nachts, besonders aber in den frühen Morgenstunden, besser bei geschlossenen Fenstern.

• Pollen lagern sich sowohl in den Haaren als auch in der Kleidung ab. Deshalb soll­ten Sie während der Saison jeden Abend die Haare waschen. Legen Sie Kleider, die Sie tagsüber getragen haben, nicht im Schlafzimmer ab.

• Trocknen Sie während der Pollensaison die Wäsche nicht im Freien.

• Achten Sie darauf, dass während der Pollen­flugsaison im Auto Fenster, Lüftung und auch das Schiebedach geschlossen blei­ben, da die Beschwerden Sie während des Autofahrens stark beeinträchtigen kön­nen: Während einer Niesattacke bei Tempo 80 legen Autofahrer rund 25 Meter im Blindflug zurück.

• Falls Ihr Auto nicht mit einem Innenraumfilter ausgestattet ist, der allergieauslö­sende Partikel zurückhält, sollten Sie sich einen solchen Filter einbauen lassen. Ne­ben Partikelfiltern gegen Pollen, Staub, Ruß oder Abrieb gibt es auch Kombifilter, die zusätzlich vor Abgasen schützen. Der Filter sollte einmal im Jahr gewechselt werden.

• Häufiges Staubsaugen hilft, um Pollen von Teppichen zu entfernen. Die Geräte sollten mit einem Filter für Schwebstoffe (HEPA-Filter) ausgestattet sein und ein möglichst großes Staubrückhaltevermögen aufweisen, da sonst ein beträchtlicher Teil der Pollen hinten wieder ausgeblasen wird.

• Vermeiden Sie zusätzliche Reizungen der Schleimhäute zum Beispiel durch Abgase, Rauchen oder verqualmte Luft.

• Wenn Sie die Nasenschleimhaut mit einer Salzlösung befeuchten oder„duschen”, können Sie Pollen (und andere Allergene) für kurze Zeit aus der Nase spülen. Verwen­den Sie dazu ein spezielles Nasenspül-Kännchen oder Nasenduschen (zum Bei­spiel die EMSER Nasendusche), die Sie in der Apotheke kaufen können.

• Verwenden Sie möglichst keine Geräte, die die Luft in der Wohnung aufwirbeln: Luftbefeuchter, Ventilatoren, Heizlüfter oder Klimaanlagen.

• Achten Sie auf mögliche Kreuzallergien und verzichten Sie auf Nah­rungsmittel, die Ihnen Probleme bereiten.

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