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Verschiedene Fastenformen

Wasserfasten

Wasserfasten gilt als die Urform des Fastens. Man trinkt pro Tag zwei bis vier Liter kohlensäure- und natriumarmes Mineralwasser. Diese »Nulldiät« wird bei gesundheitsgefährdendem Übergewicht manchmal in Kliniken durchgeführt. Um Mangelerscheinungen vor­zubeugen, müssen dabei gezielt Mineralstoffe und Vitamine zuge­führt werden. Für zu Hause empfiehlt sich das Wasserfasten höchs­tens für ein bis zwei Tage.

Teefasten

Man trinkt dreimal täglich zwei Tassen Tee von unterschiedlichen Kräutern, zusätzlich mehr Mineralwasser, als es der Durst eigentlich verlangt, d. h. etwa zwei Liter täglich. Teefasten wird wie Wasserfas­ten in keinem Fall länger als ein bis zwei Tage ohne ärztliche Aufsicht durchgeführt.

Schleimfasten

Diese Fastenform ist speziell für Personen mit empfindlichem Magen geeignet. Man nimmt dreimal täglich dünnen Hafer-, Reis- oder Leinsamenschleim in kleinen Schlucken zu sich. Zur Geschmacksver­besserung sollte man etwas Salz, Hefeextrakt, Honig, Gemüse- oder Obstsaft beifügen. Dazu werden wiederum Mineralwasser und Früch­te- oder Kräutertees getrunken.

Milch-Semmel-Fasten

Hierbei kommt es nicht nur auf die weitgehende Entlastung des Or­ganismus von der Verdauungsarbeit an, sondern auch auf eine Reaktivierung der Speicheldrüsen, Geschmacksnerven und Kaumechanis­men. Dies wird mit altbackenen, trockenen Semmeln (Brötchen) erreicht, von denen man mit ein paar Löffeln Milch so viel essen darf, bis man leicht gesättigt ist. Jeder Bissen muss 30-mal gekaut und sorg­fältig eingespeichelt werden. Dieses Heilfasten, auch als F.-X.-Mayr-Kur bekannt, ist besonders geeignet bei Menschen mit ernsteren Ma­gen- und Darmproblemen.

Saftfasten

Für die kurze Kur zu Hause sowie das klinische Heilfasten ist dies die ideale Fastenform. Man nimmt täglich etwa 300 Kilokalorien in Form von rohen Obst-, Gemüse- und Heilpflanzensäften, Gemüsebrühe und Honig zu sich. Zusätzlich gibt es Kräutertees und Mineralwässer. Man unterscheidet zwischen dem Saft-Tee-Fasten nach der bewähr­ten Buchinger-Methode und dem Rohsäftefasten nach Heun.

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