Wann und wie Lapachotee helfen kann

Die Einsatzmöglichkeiten von Lapacho als Heilmittel für die unterschiedlichsten Beschwerden sind enorm groß. Die wich­tigsten Wirkungen, die vor allem auf den reichen Anteil an Mine­ralstoffen und Spurenelementen, aber auch auf das Lapachol, die Veratrumsäure und das Veratrumaldehyd sowie aus der ein­maligen Kombination dieser Inhaltsstoffe zurückzuführen sind, sind hier im Einzelnen dargestellt.

Lapachotee hilft bei der Verdauung

Die verdauungsfördernden, schleimhautberuhigenden und ent­schlackenden Wirkungen von Lapacho können nicht nur bei Störungen der Darmflora und zur Darmentgiftung, sondern auch bei Verdauungsproblemen wie Durchfall sowie bei Schleimhautreizungen und chronischen Magen- und Darmer­krankungen Abhilfe schaffen.

Atmung

Bronchitis, Asthma, Erkältungskrankheiten der oberen Luft­wege und Halsentzündungen können durch die entzündungs­widrigen und reinigenden Eigenschaften von Lapacho sehr güns­tig beeinflusst werden.

Krebserkrankungen

Die Tumor hemmenden und abwehrstärkenden Wirkstoffe, die in der Lapachorinde enthalten sind, können hervorragend zur unterstützenden Behandlung von Krebserkrankungen einge­setzt werden. Insbesondere bei Leukämie, die volkstümlich oft als Blutkrebs bezeichnet wird, sind möglicherweise Heilerfolge zu erzielen. Darüber hinaus gilt Lapacho wegen seiner die Leber entgiftenden Eigenschaften auch als sehr gute Ergänzung zur Chemotherapie, da die Nebenwirkungen dieser Therapie durch den Lapachotee erheblich vermindert weiden können. In jedem Fall sollten Sie bei einer Krebserkrankung eine unterstützende Lapachotherapie mit Ihrem behandelnden Arzt absprechen.

Immunsystem

Lapachotee ist ein hervorragendes Immunstimulans. Bei erhöh­ter Infektionsanfälligkeit, häufig wiederkehrenden Erkältungen, langsamer Wundheilung, aber auch zur Vorbeugung in Grip­pezeiten sollte Lapacho eingenommen werden. In allen Situationen, in denen das Immunsystem besonderen Belastungen ausgesetzt ist, beispielsweise bei Stress oder Leis­tungssport, aber natürlich auch bei Allergien oder Immun­schwächen, die im Zusammenhang mit AIDS oder Krebser­krankungen auftreten, ist die Harmonisierung der körpereigenen Abwehrkräfte besonders wichtig.

Heilen mit Lapacho Tee: Die Heilkraft des göttlichen Baumes

Pilzerkrankungen

Nicht nur bei Haut- und Fußpilzerkrankungen, sondern auch bei Pilzbefall der Geschlechts- und Verdauungsorgane durch Can­dida albicans gilt Lapacho als eines der besten Naturheilmittel. Solche Pilzerkrankungen — typische Zivilisationserkrankungen unserer Zeit — sind in letzter Zeit sehr viel häufiger geworden.

Hautkrankheiten

Traditionell wird Lapacho aufgrund seiner wundheilenden, ent­zündungswidrigen und blutreinigenden Wirkungen von den Regenwaldindianern vor allem zur Behandlung von Haut­krankheiten und Hautirritationen eingesetzt. Äußerlich ange­wendet kann Lapacho auch erfolgreich zur Wundbehandlung, bei Sonnenbrand, gegen Ekzeme, und zur Behandlung von Hautkrankheiten wie Schuppenflechte (Psoriasis) oder Neuro­dermitis eingesetzt werden.

Bewegungsapparat

Besonders bei der Behandlung rheumatischer Erkrankungen wie Arthritis, Arthrose und Gicht können die schmerzlindern­den, entzündungswidrigen und abschwellenden Eigenschaften des Lapacho in äußerlichen Anwendungen genutzt werden. Auch die blutverbessernde Wirkung des Lapachotees kann erheblich dazu beitragen, chronische Beschwerden im Bereich des Bewegungsapparats zu lindern.

Übergewicht und Lapachotee

Überraschenderweise sind in letzter Zeit vermehrt Fallbeispie­le bekannt geworden, bei denen von bemerkenswerten Diäter­folgen die Rede war, die im Zusammenhang mit einer Lapachoteekur auftraten. Obwohl Lapacho jede Diät begleiten sollte, um dadurch auf natürliche Weise die Versorgung mit wertvol­len Mineralstoffen und Spurenelementen zu gewährleisten und die entgiftenden und entschlackenden Wirkungen des Rinden-Tees zu nutzen, ist derzeit nicht eindeutig geklärt, ob und wie Lapacho dazu beiträgt, überflüssige Pfunde loszuwerden und das Gewicht zu reduzieren. Vermutet wird, dass Lapacho den Stoffwechsel aktiviert und die Fettverbrennung unterstützt, wobei Letzteres bisher noch nicht bestätigt wurde.

Blutqualität

Durch die regelmäßige Einnahme des Lapachotees kann die Blutqualität in starkem Maß verbessert werden. So kann Lapa­cho einerseits zur Blutreinigung und zur Entsäuerung des Kör­pers eingesetzt werden. Andererseits ist eine Lapachobehandlung vor allem bei der so genannten Blutarmut (Anämie) und auch bei Eisenmangel viel versprechend, da der Tee zahlreiche wertvol­le Mineralstoffe und Spurenelemente enthält, die für eine gute Qualität des Bluts besonders wichtig sind. Dazu tragen die Inhaltsstoffe Kobalt, Eisen und Kupfer bei.

Lapacho und das Herz-Kreislauf-System

Die rote Rinde des Lapachobaums wirkt sich auch günstig bei Problemen mit Herz und Kreislauf aus. So wird Lapacho eine vorbeugende Wirkung gegen Herzinfarkt und Arteriosklerose nachgesagt. Besonders erwähnenswert sind die blutdrucksen­kenden Eigenschaften des roten Lapachotees, der sich als natür­liches Therapeutikum bei Bluthochdruck (Hypertonie) und den damit zusammenhängenden Beschwerden wie Kopfschmerzen, Herzklopfen und Druckgefühl empfiehlt.

Infektionskrankheiten

Neben den erwähnten Haupteinsatzgebieten kann die Rinde von Tabebuia avellanedae auch bei Infektionen von Blase und Nieren, bei Scheidenentzündungen oder bei fieberhaften Erkrankungen wie grippalen Infekten eingesetzt werden. Außer bei diesen Infektionskrankheiten wurden darüber hinaus auch gute Heilerfolge im Zusammenhang mit Impotenz, Haar­ausfall und Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) beobachtet.