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Was Lapachotee enthält und wie er wirkt

Lapacho enthält eine besondere Kombination und Konzentration von teilweise seltenen Mine­ralsalzen und Spurenele­menten, die gerade in der modernen Ernäh­rung fehlen. Lapachotee ist wegen seines ange­nehmen milden Geschmacks, der etwas an Vanille und Karamell erinnert, bei vielen Menschen sehr beliebt. Ohne Tein ist er außer­gewöhnlich gut verträg­lich und kann zu jeder Tages- und Nachtzeit getrunken werden.

Um das Geheimnis der vielen Heilerfolge zu lüften, die Lapa­chotee weltweit zu verzeichnen hat, ist es nötig, einen Blick auf die in ihm enthaltenen Stoffe zu werfen. Im Gegensatz zu schwarzem Tee enthält Lapacho weder Tein noch andere auf­putschende Substanzen, weshalb er auch von Kindern und zu jeder Tageszeit bedenkenlos getrunken werden kann.

Mineralstoffe und Spurenelemente

Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen zählen die Mineralstoffe und Spurenelemente, die im Lapachotee in einer ausgesprochen wertvollen und einmaligen Kombination enthalten sind. Sie kommen in der Natur vor allem als Salze (das Kochsalz, Natri­umchlorid, ist nur eines von vielen Salzen) vor und müssen mit der Nahrung zugeführt werden. Da Mineralstoffe und Spuren­elemente für das reibungslose Funktionieren sämtlicher Stoff­wechselvorgänge unentbehrlich sind, kann ein Mangel an die­sen Substanzen fatale Folgen haben. Darauf weisen auch immer mehr Arzte und Heilpraktiker hin.

Leider führt unsere allzu zivilisierte Lebensweise mit ihrer dena­turierten Kost bei vielen Menschen nicht nur zu einem Vit­amin-, sondern auch zu einem Mineralstoff- und Spurenele­mentemangel. Eingeschliffene Ernährungsgewohnheiten lassen sich nur langsam ändern. Durch die steigende Belastung mit Umweltgiften wie Schwermetallen und Pflanzenschutzmitteln wird dieser Effekt noch verstärkt. Die Folge ist, dass immer mehr Menschen unter typischen Zivilisationsbeschwerden leiden -Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Infektionen, Pilzerkrankun­gen, depressive Verstimmungen.

Besonders Kinder zeigen Mangelerscheinungen

Wie das Schweizer EIVE-Institut für Ernährungswissenschaft kürzlich bei einer groß angelegten Untersuchung von 150 Kin­dern und Jugendlichen herausfand, leiden viele Kinder heute unter einem Mineralstoffdefizit. So wiesen z. B. 33 Prozent der Testpersonen einen Kaliummangel, 58 Prozent einen Chrom­mangel, 55 Prozent einen Manganmangel und 49 Prozent einen Zinkmangel auf.

Ein Kilogramm Lapachorinde enthält etwa 45 Gramm Kal­zium, zusätzlich 250 Milligramm Eisen und 180 Milligramm Kalium. Auch der Gehalt an weiteren Mineralstoffen und Spu­renelementen ist für eine Heilpflanze ungewöhnlich hoch. Die regelmäßige Einnahme von Lapachotee trägt in starkem Maß dazu bei, Mangelerscheinungen zu beheben und das Wohlbe­finden dauerhaft zu verbessern. Lapachotee ist eine ausgespro­chen sinnvolle und vor allem natürliche Alternative zu synthe­tisch hergestellten Mineralstoffpräparaten, denn er enthält weder künstliche Färb- noch Süßstoffe.

Synergie verstärkt die Heilwirkung

Darüber hinaus werden bei Naturheilmitteln immer häufiger so genannte synergetische Wirkungen beobachtet. Damit sind jene Wirkungen gemeint, die erst durch das Zusammenspiel der Substanzen zustande kommen, während die einzelnen Stoffe an sich keinen besonderen Effekt zeigen. Die Wirksamkeit vie­ler volksmedizinischer Therapien beruht auf der Synergie der verwendeten Stoffe. Die Heilerfolge zahlreicher bewährter naturheilkundlicher Arzneien gründen allerdings auf reinem Erfahrungswissen und können mit modernen Forschungsme­thoden nicht ohne weiteres belegt werden. Während mit moder­nen Laboruntersuchungen einzelne Inhaltsstoffe einer Pflanze recht gut isoliert und ihre Wirkungen untersucht werden können, kann das Zusammenwirken mehrerer Komponenten mit den bisherigen Methoden kaum analysiert werden. Dies mag auch der Grund dafür sein, dass viele positive Effekte, die bei der Einnahme eines natürlichen, aber sehr komplexen Heilmittels,     wie es auch der Lapacho ist, nur schwer zu erklären sind.

 

Wichtig für die Körperfunktionen

Die gesundheitlichen Wirkungen von Lapacho auf die Blutqualität und das Immunsystem – und damit auf das gesamte körperliche Wohlbefinden – erklären sich zum Teil aus der Fülle der enthaltenen Spurenelemente und Mineralstoffe. Die bedeut­samsten und ihre Funktionen im Organismus sind hier genannt.

Chlorid : Chlorid ist u. a. für die Flüssigkeitsverteilung innerhalb und außerhalb der Zellen verantwortlich und als Bestandteil der Magensäure auch an der Verdauung beteiligt. Ein Chlo­ridmangel führt zu Verdauungsproblemen und erzeugt langfri­stig Muskelschwäche.

Eisen: Das Spurenelement ist für den Sauerstofftransport im Blut wichtig. Es wird für die Bildung verschiedener Stoffe benö­tigt, die an lebensnotwendigen Körperfunktionen beteiligt sind. Die Eisenaufnahme, die durch Vitamin G gefördert wird, erfolgt vorwiegend über den Darm. Ein Eisenmangel, der bei Frauen durch den allmonatlichen Blutverlust während der Menstruation recht häufig vorkommt, kann zu Anämie (Blutarmut) mit ver­mindertem Blutfarbstoff und verkleinerten roten Blutkörper­chen sowie zu Beschwerden wie Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Leistungsabfall führen.

Lebenswichtige Stoffe In der Lapachorinde

■ Barium ■ Kobalt

■ Bor ■ Kupfer

■ Chrom ■ Magnesium ■Eisen ■Mangan

■ Gold ■ Natrium ■Jod  ■ Phosphor

■ Kalium ■Silizium

■ Kalzium ■ Zink

Power- Tees. Lapacho, Pu- Erh, Grüner Tee und Co

Fluor: Fluor sorgt u. a. für die Stabilität von Knochen und Zäh­nen und steigert die Festigkeit der Zahnsubstanz. Darüber hin­aus hemmt Fluor die Mundbakterien, die den Zahnbelag bil­den, weshalb Fluor auch zur Vorbeugung gegen Karies eingesetzt wird. Fluor verbessert die Eisenaufnahme aus dem Darm und schützt daher insbesondere während der Schwan­gerschaft vor Anämie. Zudem unterstützt es die Wundheilung.

Jod: Dieser Stoff ist für das reibungslose Funktionieren der Schilddrüse von großer Bedeutung, die wiederum das Tempo der Energiegewinnung aus der Nahrung bestimmt. Besonders in den jodarmen, gebirgsnahen Regionen ist eine gute Jodversor­gung oft nicht gewährleistet. Jodmangel führt zu einer Ver­größerung der Schilddrüse, unter Umständen auch zu einer Herabsetzung des Stoffwechselgeschehens, zu Konzentrations­schwäche, Müdigkeit und Antriebslosigkeit.

Kalium: Der Mineralstoff Kalium spielt bei der Regelung des Wasserhaushalts eine entscheidende Rolle und wird für die Ner­ven- und Muskelarbeit benötigt. Darüber hinaus ist Kalium Bestandteil der Verdauungssäfte des Viagen-Darm-Trakts und beeinflusst die Herztätigkeit. Kaliummangel führt zu Herzmus­kelschäden, Muskelerschlaffung, niedrigem Blutdruck, Appe­titlosigkeit, Pulsunregelmäßigkeiten und Verstopfung.

Kobalt: Kobalt ist ein Baustein von Vitamin B12 und für des­sen Funktion unentbehrlich. Dieses Spurenelement unterstützt den Eiweißaufbau und verbessert die Aufnahme von Eisen und Jod. Kobaltmangel kann zu Blutarmut (Anämie) führen.

Kupfer: Das Metall ist an der Bildung der roten Blutkörperchen beteiligt und für die Sauerstoffversorgung und das Abwehrsystem des Körpers von sehr großer Bedeutung. Mangelerscheinun­gen, die vor allem nach größeren Blutverlusten auftreten, füh­ren zu Blutarmut und auch zu Störungen bei Knochenbildung und Hautpigmentierung. Kupfer wird nur in äußerst winzigen Mengen vom Körper benötigt.

Magnesium: Magnesium ist ein wichtiger Baustein für den Aufbau von Knochen und Zähnen und spielt für die Muskel- und Nervenerregbarkeit eine große Rolle. Magnesium hemmt die Blutgerinnung, schützt vor Thrombosen und Infarkten. Dar­über hinaus ist Magnesium auch maßgeblich an der Erhaltung der Immunabwehrkräfte beteiligt. Ein Mangel an Magnesium kann Muskelzuckungen, Herzrhythmusstörungen sowie Krämp­fe und Bewusstseinstrübungen zur Folge haben.

Mangan: Das Spurenelement spielt vor allem bei der Entgif­tung des Körpers eine Rolle und unterstützt die körpereigene Abwehr. Es ist außerdem wichtig für den Aufbau von Bindege­webe, Knorpeln und Knochen und aktiviert die für den Stoff­wechsel unentbehrlichen Enzyme. Bei einem Mangel an Man­gan wurden im Tierversuch Störungen der Fruchtbarkeit festgestellt.

Phosphat: Der Mineralstoff Phosphat ist, ebenso wie Kalzium, Bestandteil des menschlichen Skeletts. Phosphat ist besonders für den Prozess der Energiegewinnung und -umwandlung wie auch für die Gehirn- und Nerventätigkeit von Bedeutung. Ein Phos­phatmangel kann zu Knochenleiden, Muskelschwäche und in Verbindung mit Vitamin-D-Mangel auch zum Krankheitsbild der Rachitis führen.

Selen: Selen ist ein biologischer Schutzstoff, der die schädlichen Wirkungen von Schwermetallen wie Quecksilber oder Kad­mium herabsetzt und eine Zerstörung der Fettsäuren an der Zelloberfläche verhindert. In der Vergangenheit konnte man beobachten, dass Erkrankungen wie Herzinfarkt und Brustkrebs in Regionen mit selenreicher Ernährung deutlich seltener auf­treten als anderswo.

Zink: Zink beeinflusst das Immunsystem sowie den Eiweiß- und Kohlenhydratstoffwechsel und spielt eine wichtige Rolle bei der Wundheilung. Durch Stress und einseitige Ernährung kann es zu Zinkmangel kommen, was Appetitlosigkeit, Haarausfall, erhöhte Infektionsanfälligkeit und schlechte Wundheilung zur Folge haben kann.

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