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Wie man rheumatische Erkrankungen mit Zitronen behandeln kann

Ursache und Beschwerden

Knapp 13 Millionen Bundesbürger haben rheumatische Beschwerden, mehr als drei Millionen befinden sich deshalb in ständiger ärztlicher Behandlung. Rheumatische Erkrankungen gehören zu den am weites­ten verbreiteten Leiden in Deutschland. »Rheuma« selbst ist keine Krankheit, sondern ein veralteter Oberbegriff für knapp 400 Krank­heitsbilder, die dem rheumatischen Formenkreis zugeordnet werden. Gemeinsam ist ihnen, dass sie alle den Bewegungsapparat betreffen, mit Schmerzen verbunden sind und zum Teil erheblich die Beweg­lichkeit einschränken.

Die häufigsten Formen rheumatischer Erkrankungen

► Degenerativ-rheumatische Erkrankungen: Einseitige Belastung ein­zelner Gelenke, z.B. am Arbeitsplatz, führt zu starken Abnutzungser­scheinungen. Rund 80 Prozent aller Personen über 60 Jahre leiden darunter. Dazu gehören u. a. Arthrose der Gelenke sowie Schäden an den Bandscheiben und Wirbelkörpern.

► Entzündlich-rheumatische Erkrankungen: Eine Fehlsteuerung des Immunsystems führt dazu, dass die Abwehrzellen den eigenen Orga­nismus angreifen. Sie attackieren die Innenhaut der Gelenke und ru­fen dort Entzündungen hervor. Langfristig wird das empfindliche Ge­webe zerstört. Zu diesem Kreis gehören verschiedene Arten der Arthritis, Morbus Bechterew und die chronische Polyarthritis, bei der mehrere Gelenke gleichzeitig befallen sind. An ihr leiden in Deutsch­land über 1,2 Millionen Patienten.

► Extraartikuläre rheumatische Erkrankungen: Hier sind nicht die Ge­lenke, sondern die Weichteile betroffen: Muskeln, Sehnen, Schleim­beutel, Bänder, Nerven oder das Bindegewebe der Unterhaut. Regel­mäßige Überbelastung einzelner Weichteile über einen längeren Zeitraum verursacht Verkrampfungen und Verspannungen, die chro­nisch werden. Typisches Beispiel: der Tennisarm.

So hilft die Zitrone bei rheumatischen Erkrankungen

Massage mit Zitronenöl

Massieren Sie mehrmals täglich in die betroffenen Körperteile einige Tropfen Zitronenöl, verrührt in 1 Esslöffel Jojobaöl, ein. Es hemmt Entzündungen, wirkt entkrampfend und lindert die Schmerzen. Bei entzündlich-rheuma­tischen Erkrankungen dürfen Wärmebehand­lungen wie Teil- oder Vollbäder nur auf Ver­ordnung des Arztes angewandt werden, da Wärme akute Entzün­dungsprozesse eventuell verschlimmern kann.

Heiltee mit Zitrone

Mädesüß, auch Spierstrauch genannt, enthält reichlich Salizylsäure­verbindungen wie Salizylaldehyd und Methylsalizylat, aber auch Gerbstoffe und das Flavonoid Spiraeosid, welche zusammen hervorra­gend gegen rheumatische Beschwerden wirken. Übergießen Sie 2 Tee­löffel Mädesüß mit 1/4 Liter kochendem Wasser, lassen Sie es 10 Mi­nuten lang ziehen, und seihen Sie es dann ab. Nach dem Abkühlen auf Trinktemperatur geben Sie pro Tasse Tee den frisch gepressten Saft von 1 Zitrone dazu. Trinken Sie von diesem Tee täglich 2 Tassen, bei einem akuten Schmerzschub 3 Tassen.

Entsäuerung mit Zitronensaft

Auch wenn’s sauer schmeckt: Zitronensaft wirkt im Körper stark ba­sisch und ist damit ein natürlicher Gegenspieler des mit für die Be­schwerden verantwortlichen Säureüberschusses. Trinken Sie 3-mal täglich den frisch gepressten Saft von 1 Zitrone mit 1 Glas lauwarmem Wasser. Verdoppeln Sie die Dosis – also 3-mal täglich den Saft von 2 Zitronen – bei akuten Schmerzen.

Schmerzlindernde Bäder mit Zitrone

Bäder mit Zitronenöl wirken entzündungshemmend, schmerzlindernd und krampflösend – und duften erfrischend.

► Geben Sie auf eine Badewanne mit 38 bis 40 °C warmem Wasser 15 Trop­fen Zitronenöl, und entspannen Sie sich 20 Minuten lang darin.

► Vermengen Sie jeweils 5 Tropfen Latschenkiefer-, Rosmarin- und Wacholderöl mit 10 Tropfen Zitronenöl, und geben Sie diese Mischung in etwas Sahne oder Honig verrührt dem warmen Badewasser zu.

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