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Zehn ayurvedische Ernährungsregeln

Die folgenden Ratschläge sind allgemeine Empfehlungen für Ihre täglichen Mahlzeiten. Sie gelten daher für alle Konstitutionstypen:

1. Essen Sie in Stille, in ruhiger und angenehmer Atmosphäre. Richten Sie Ihr Bewusstsein auf das, was Sie essen. Vermeiden Sie es deshalb, während der Mahlzeiten zu arbeiten, zu lesen oder fernzusehen. Außerdem sollten Sie beim Essen sitzen.

2. Legen Sie immer Wert auf schmackhaftes Essen. Vergessen Sie nicht, dass Ihre Augen auch mitessen.

3.Versuchen Sie, möglichst jeden Tag zu den gleichen Zeiten zu essen, aber vermeiden Sie jede Hektik. Kauen Sie die Nahrung ausgiebig. Essen Sie nur drei Viertel Ihrer Sättigungsmenge. Sie sollten Ihre Mahlzeit beenden, wenn Sie satt, aber nicht übersät­tigt sind.

4. Lassen Sie etwa drei bis sechs Stunden zwischen den Mahlzei­ten vergehen, denn in dieser Zeitspanne ist die Nahrung völlig verdaut. Wenn Sie wieder großen Hunger, also nicht nur Appetit verspüren, ist dies ein sicheres Zeichen, dass Ihr Körper erneut nach Nahrung verlangt. Verspüren Sie jedoch keinen Hunger, soll­ten Sie sich keinesfalls zum Essen zwingen.

5. Wasser können Sie schluckweise zum Essen trinken. Andere Getränke, noch dazu, wenn sie eiskalt sind, schwächen Ihre Ver­dauungskraft. Ideal ist es, wenn Sie zu den Mahlzeiten heißes Wasser, eventuell mit ein wenig Ingwer, trinken.

6. Verwenden Sie vorwiegend frische Produkte aus heimischen Regionen. Bei Gesunden sollten ungefähr drei Viertel der Nahrung warm und frisch zubereitet werden, etwa ein Viertel kann aus kal­ter Nahrung wie Salaten bestehen. Durch Hitze aufgeschlossene Nahrung ist leichter zu verdauen als kalte, ungekochte. Eine warme Mahlzeit ist dann am bekömmlichsten, wenn sie außerdem noch gewürzt ist und etwas Fett (Ghee) enthält. Aufgewärmtes Essen sollten Sie dagegen nach Möglichkeit meiden.

7. Der sicherste Weg, sich richtig zu ernähren, ist das Vertrauen in den eigenen Körper. Durch sein Verlangen drückt er aus, was er braucht, um das Gleichgewicht in einem bestimmten Augen­blick zu erreichen. Falsche, ungesunde Gewohnheiten oder ein bestehendes Ungleichgewicht der Doshas erzeugen allerdings auch falsche Wünsche. Überprüfen Sie daher Ihre Ernährungs­gewohnheiten und versuchen Sie, die ayurvedischen Richtlinien in Ihren Alltag zu integrieren.

[amazon asin=3424630381&template=image]8. Meiden Sie abends Sauermilchprodukte, tierisches Eiweiß und Rohkost, da all dies schwer verdaulich ist. Zudem brennt Ihr Ver­dauungsfeuer abends auf Sparflamme.

9. Die Hauptmahlzeit sollten Sie möglichst immer mittags einneh­men, da Ihre Verdauungskraft zwischen 12.00 und 13.00 Uhr am stärksten ist. Abends sollten Sie dagegen nur leichte Kost essen.

10.  Nach dem Essen sollten Sie sich auf jeden Fall immer ein paar Minuten Ruhe und Entspannung gönnen, bevor Sie sich wieder Ihren Tätigkeiten widmen.

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