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Zitronen und Osteoporose

 

Ursachen und Beschwerden

Osteoporose (Knochenschwund) ist die häufigste Knochenerkrankung von Erwachsenen. Sie tritt hauptsächlich nach dem 60. Lebensjahr auf und trifft über­wiegend Frauen – statistisch beinah jede dritte. Das Tückische daran ist, dass sie schleichend beginnt. Anfangs bemerkt man kaum etwas, bis es plötzlich zu schmerzhaften Wirbeleinbrüchen kommt – äußerlich erkennbar an dem so genannten Altersbuckel. Ursache für die erhöhte Knochenbrüchigkeit ist der mit dem Altern verbundene Abbau von Knochengewebe. Ab dem 40. Lebensjahr verlieren die Knochen jähr­lich etwa 1,5 Prozent ihrer Substanz. Hochgerechnet auf 30 Jahre da­nach ist das immerhin ein Drittel der Gesamtmasse. Frauen sind des­halb besonders stark davon betroffen, weil ihrem Organismus mit Beginn der Wechseljahre das für den Knochenaufbau wichtige Hor­mon Östrogen fehlt. Kommt noch ein Kalziummangel hinzu, kann die Folge übermäßig starker Knochenschwund sein. Der Körper benötigt das Kalzium dringend, um Knochensubstanz aufzubauen und zu er­halten. Etwa ein Kilogramm Kalzium ist im Skelett gespeichert.

Richtlinien für den Kalziumbedarf bei Frauen

Bei der »Optimal Calcium Consensus Conference« des National Institute of Health in Bethesda/USA wurde nach der Auswertung einer Fülle von Studien diese tägliche Kalziumaufnahme für Frauen empfohlen:

► Frauen bis zu 24 Jahren: 1200 bis 1500 Milligramm

► Frauen zwischen 25 und 50 Jahren: 1000 Milligramm

► Frauen über 65 Jahren: 1500 Milligramm

► Schwangere oder stillende Frauen: 1200 bis 1500 Milligramm

► Frauen in den Wechseljahren mit zusätzlicher Östrogenersatztherapie: 1000 Milligramm

► Frauen in den Wechseljahren ohne zusätzliche Östrogenersatztherapie: 1500 Milligramm

 

Osteoporose frühzeitig vorbeugen

► Da der Organismus unbedingt Kalzium benötigt, um Knochen­masse aufzubauen, sollten Sie vermehrt kalziumreiche Nahrungsmit­tel essen, wie beispielsweise Milchprodukte, Fisch, junges Gemüse, frische Kräuter und Meersalz. Phosphat- und oxalsäurehaltige Kost wie Fleisch, Colagetränke, Spinat, Rhabarber und Tomaten hinge­gen hemmen die Kalziumaufnahme im Darm und sollten deshalb reduziert werden.

► Schränken Sie Ihren Alkohol- und Nikotingenuss ein, da über­mäßiger Konsum Skelettschädigungen hervorrufen kann.

► Achten Sie auf ausreichend Bewegung. Regelmäßiger Ausdauer­sport oder Gymnastik fördern den Aufbau von Knochensubstanz.

So hilft die Zitrone bei Osteoporose

Kochen mit Zitrone

Die Verwertung des in Nahrungsmitteln enthaltenen Kalziums kön­nen Sie unterstützen, indem Sie bei der Speisezubereitung möglichst oft Zitrone verwenden – z.B. Zitronenessig für Salatdressings.

Zitronenessig und Zitronensaft

Zitronensäure trägt wesentlich dazu bei, die Kalziumaufnahme und -Verwertung im Organismus zu verbessern und damit Osteoporose vorzubeugen. In Zitronenessig sind Kalzium und Zitronensäure ent­halten – also gleichzeitig die für den Knochenaufbau benötigte Sub­stanz und diejenige, die ihre Aufnahme anregt. Trinken Sie täglich vor dem Frühstück und dem Abendessen 1 Glas warmes Wasser mit dem Saft von 1 frisch gepressten Zitrone und 1 Esslöffel Zitronenessig. Wenn Sie dies noch mit 1 Esslöffel Honig süßen, steigern Sie zusätz­lich den Gehalt an natürlichem Kalzium. Menschen, die an einer Un­verträglichkeit von Milchprodukten leiden, z. B. einem Laktasemangel oder einer Nahrungsmittelallergie, sollten zu jeder Mahlzeit den Saft von 1 Zitrone zu sich nehmen, um die ohnehin stark eingeschränkte Kalziumaufnahme zu verbessern.

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